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Macht Zitate

105 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Macht

  • Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen.

  • Die Ersetzung der Macht des Einzelnen durch die der Gemeinschaft ist der entscheidende kulturelle Schritt. Sein Wesen besteht darin, daß sich die Mitglieder der Gemeinschaft in ihren Befriedigungsmöglichkeiten beschränken, während der Einzelne solche Schranken nicht kannte.

  • Mancher nennt sich von Gottes Gnaden, / Und stützt sich doch allein auf Soldaten.

  • Es ist eine ewige Erfahrung, daß jeder Mensch, der Macht in Händen hat, geneigt ist, sie zu mißbrauchen. Er geht soweit, bis er Schranken findet.

  • Nichts ist so unsicher und unbeständig wie das Ansehen der Macht, die nicht auf sich selbst beruht.

  • Ich fühlte eine tiefe Erleichterung. Endlich hatte ich die Macht über das Ganze und konnte Befehle geben. Ich hatte das Gefühl, mit dem Schicksal zu wandeln. Mein ganzes vergangenes Leben schien mir jetzt nichts als eine Vorbereitung gewesen zu sein, eine Vorbereitung auf diese Stunde.

  • Macht bedeutet die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht.

  • Die Stärke des Leoparden besteht in der Furcht vor dem Leoparden.

  • Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.

  • Die politische Gewalt im eigentlichen Sinne ist die organisierte Gewalt einer Klasse zur Unterdrückung einer anderen.

  • Wer andere besiegt ist stark. Wer sich selbst besiegt, hat Macht.

  • Im Jesuitenorden gibt es eine vernünftige Regelung: Keiner, der nach Macht strebt (auch wenn sie sich als Führungswille kaschiert), darf Vorgesetzter werden. Dahinter steht die jahrhundertelange Erfahrung christlicher Orden, daß die Pathologie des nach Macht Strebenden ihn ungeeignet macht, Herrschaft auszuüben.

  • Besser zuviel als zuwenig Machtentfaltung. Mit großer Übermacht kann man manche Aggressoren abschrecken.

  • Das Krokodil ist nur stark, wenn es im Wasser ist.

  • Das ist das Wichtigste, das ist aber auch das schwierigste auf der Welt: Macht zu haben ohne Gewaltanwendung.

  • Der ist mächtig, der vorwärts will.

  • Macht und Verantwortung sind untrennbar miteinander verbunden.

  • Der Größe Mißbrauch ist, wenn von der Macht / sie das Gewissen trennt.

  • Frauen haben Macht über Männer. Deshalb würde ich nie tauschen wollen.

  • Während das Eis der Gletscher mehr und mehr schmilzt, türmt sich der Eisberg des knallharten Ressourcenpokers der Großmächte immer höher auf.

  • Alle Mächtigen, die ich näher beobachtet habe, sind ungeduldig und intolerant geworden, haben eitel das Maß ihrer Möglichkeit überschätzt und Prinzipien sowie Freunde selbstherrlich aufgegeben.

  • Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten.

  • Das Geheimnis jeder Macht besteht darin zu wissen, daß andere noch feiger sind als wir.

  • Das lüsterne Spiel mit der Macht ist besonders fein gewürzt, je genauer man weiß, was alle anderen nicht wissen.

  • Gerade aus den Mächtigen gehen auch die besonders lasterhaften Menschen hervor. Freilich hindert nichts, daß sich auch unter diesen gute Menschen finden, und die, welche es sind, verdienen ganz besondere Bewunderung. Denn es ist schwer, Kallikles, und hohen Lobes wert, wenn er die große Macht zum Unrechttun besitzt und sein Leben trotzdem gerecht verbringt.

  • Unmöglich ist es, daß der Ungerechte, der Meineidige, der Lügner, eine dauerhafte Macht besitze. Eine solche Macht hält für einmal und auf kurze Zeit. Sie blüht, wenn es glückt, in Hoffnung auf, aber, von der Zeit belauert, fällt sie von selbst zusammen.

  • Der Zugang zur Macht muß Menschen vorbehalten bleiben, die nicht in sie verliebt sind.

  • Auch ein einzelner Mann kann eine Großmacht sein.

  • Das ist der unendliche Reiz der Macht: Ich bin unabhängig, und ich kann Dinge beeinflussen.

  • Ein Fürst ist am glücklichsten, wenn er es dahin bringt, daß die Untertanen nicht ihn, sondern für ihn fürchten.

  • Ein Diadem erkämpfen ist groß. Es wegwerfen ist göttlich.

  • Der Julius Cäsar war ein großer Mann: / Womit sein Wut begabte seinen Witz, / das schrieb sein Witz, dem Mute Leben schaffend. / Der Tod besiegte diesen Sieger nicht, / er lebt im Ruhm noch, obwohl nicht im Leben.

  • Die Reichen, die Großen, die Könige sind alle nichts weiter als Kinder, welche, da sie sehen, daß sich jeder bemüht, auch die kleinste Unannehmlichkeit von ihnen fernzuhalten, dadurch allmählich wahrhaft kindisch eitel werden und die förmlich stolz auf Dienstleistungen sind, die man ihnen, wenn sie echte Männer wären, nimmermehr erweisen würde.

  • Mit der Macht kann man nicht flirten. Man muß sie heiraten.

  • Drei sind, die da herrschen auf Erden: Die Weisheit, der Schein und die Gewalt.

  • Dank und Liebe sind die großen Mächte der Welt.

  • Recht geht vor Macht.

  • Herrschaft und Gewalt, / ob du sie wen'gen wünschest oder vielen - / mißbrauchen wird sie stets, wer sie besitzt.

  • Macht ist das beste Aphrodisiakum.

  • Selten stiegen Engel auf den Thron, seltener herunter.

  • Macht korrumpiert nicht. Furcht korrumpiert, vieleicht die Furcht vor dem Machtverlust.

  • Dann erst hat die Größe eines Menschen Bestand und Grund, wenn alle von ihm überzeugt sind, er sei nicht sowohl über ihnen als für sie.

  • Den begünstigten Sohn der Götter beneid'ich, / den beglückten Besitzer der Macht! / Immer das Köstlichste ist sein Anteil, / und von allem, was hoch und herrlich von den Sterblichen wird gepriesen, / bricht er die Blume sich ab.

  • Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert.

  • Wer die Gewalt hat, doch ihr Wirken hemmt, / der ist des Himmels Liebling.

  • Nicht nur mit der Macht kann man Dinge verändern, sondern auch mit dem Wort, der eigenen Haltung und Einstellung.

  • Macht nutzt den ab, der sie nicht besitzt.

  • Nur das zu tun, was alle wollen, ist das Geheimnis jeder Macht.

  • Mächtige verstehen einander immer, mögen sie auch verfeindet sein.

  • Machtbewußtsein ist fast schon ein sexuelles Gefühl.

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