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Jenseits Zitate

30 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Jenseits

  • Alles Vergängliche / Ist nur ein Gleichnis; / Das Unzulängliche, / Hier wird's Ereignis; / Das Unbeschreibliche, / Hier ist's getan; / Das Ewig-Weibliche / Zieht uns hinan.

  • Die ihr eintretet, laßt alle Hoffnung fahren!

  • Aber viele, die da sind die Ersten, werden die Letzten sein, und die Letzten werden die Ersten sein.

  • Die Hölle, das sind wir selbst.

  • Nach drüben ist die Aussicht uns verrannt; / Tor, wer dorthin die Augen blinzelnd richtet, / sich über Wolken seinesgleichen dichtet! / Er stehe fest und sehe hier sich um!

  • Natürlich gibt es eine jenseitige Welt. Die Frage ist nur: wie weit ist sie von der Innenstadt entfernt, und wie lange hat sie offen.

  • Der Tag ist nun vergangen, / die güldnen Sterne prangen / am blauen Himmelssaal. / Also werd ich auch stehen, / wenn mich wird heißen gehen / mein Gott aus diesem Jammertal.

  • Wenn einst der letzte Tag die Toten wird erwecken, / da trennen sich die Schafe von den Böcken. / Schwermütig wird nach den wohl manche Dame sehn, / wofern die Ziegen nicht schon bei den Böcken stehn.

  • Ein großes Licht wird sein, und alles, was hier schön ist, wird dort nichts sein. Unsere Augen werden glänzen wie fein Silber, unser Leib wird leicht dem Willen folgen wie ein Flaum.

  • Sei, wie du willst, namenloses Jenseits - bleibt mir nur dieses mein Selbst getreu! Sei, wie du willst, wenn ich nur mich selbst mit hinübernehme!

  • Der Tod öffnet der dahinscheidenden Seele nicht die Tore zur Hölle und Verdammnis, sondern er schließt sie hinter ihr.

  • Die Idee eines bösen Geistes und eines Straf- und Quälortes nach dem Tode konnte keineswegs in dem Kreise meiner Ideen Platz finden. Ich fand die Menschen, die ohne Gott lebten, deren Herz dem Vertrauen und der Liebe gegen den Unsichtbaren zugeschlossen war, schon so unglücklich, daß eine Hölle und äußere Strafen mir eher für sie eine Linderung zu versprechen, als eine Schärfung der Strafe zu drohen schienen.

  • Tag der Rache, Tag voll Bangen, / schaust die Welt in Glut zergangen, / wie Sibyll und David sangen. / Welch Entsetzen wird da walten, / wann der Richter kommt zu schalten, / streng mit uns Gericht zu halten! / / Die Posaun im Wundertone / sprengt die Gräber jeder Zone, / fordert alle hin zum Throne. / / Staunend sehen Tod und Leben / sich die Kreatur erheben, / Rechenschaft dem Herrn zu geben. / / Und ein Buch wird aufgeschlagen, / da ist alles eingetragen, / Welt, daraus dich zu verklagen.

  • Wozu die Hölle in einem anderen Leben suchen? Sie ist schon hienieden im Herzen der Bösen.

  • Wenn der jüngste Tag wird werden, / dann fallen die Sternlein auf die Erden: / Ihr Toten, ihr Toten sollt auferstehn, / ihr sollt vor das jüngste Gerichte gehn.

  • Der Himmel hat tausend Pforten, die Hölle nur eine, und seltener, als man denkt, gelingt es dem Menschen und schwerer als man glaubt, sich verdammen zu sehen.

  • Wenn ich in Gott vergeh, so komm ich wieder hin, / wo ich von Ewigkeit vor mir gewesen bin.

  • "Himmel" leitet die deutsche Sprache von dem alten Wort "Heime", "Heimat" ab.

  • Der Himmel ist das Ende der Entsagung. Er ist der freie Genuß.

  • In den heitern Regionen, / wo die reinen Formen wohnen, / rauscht des Jammers trüber Sturm nicht mehr. / Hier darf Schmerz die Seele nicht durchschneiden, / keine Träne fließt hier mehr dem Leiden, / nur des Geistes tapfrer Gegenwehr.

  • Nichts lieben, das ist die Hölle.

  • Wir wissen nichts. Das ist alles, was man mit Bestimmtheit über das aussagen kann, was jenseits des Endlichen liegt.

  • Mensch, so du willst das Sein der Ewigkeit aussprechen, / so mußt du dich zuvor des Redens ganz entbehren.

  • Mensch, wirst du nicht ein Kind, so gehst du nimmer ein, / wo Gottes Kinder sind: Die Tür ist gar zu klein.

  • Wenn du dich über dich erhebst und läßt Gott walten, / so wird in deinem Geist die Himmelfahrt gehalten.

  • Zu wissen drängt euch euer Gemüt, / was nach dem Tod soll geschehen: / Ihr wißt gar nicht, was morgen geschieht, / und wollt so viel weiter sehen.

  • In die Hölle ist es überall gleich weit.

  • Die Welt führt genauso wenig zur Hölle wie das Kloster zum Paradies.

  • Es gibt in dieser Welt keinen Platz, von dem aus nicht ein Pfad zur Hölle führte.

  • Meine Hölle? Ein Land, in dem es keine Bäume gibt, ein Land, in dem ewig der Wind saust und die Hunde bellen.

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