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Presse Zitate

50 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Presse

  • Die Öffentlichkeit hat eine unersättliche Neugier, alles zu wissen, nur nicht das Wissenswerte.

  • Hat die Welt Schnupfen, niest sie Neuigkeiten.

  • Schlechte Neuigkeiten ergeben gute Meldungen.

  • Papier duldet alles.

  • Ich lese keine Zeitung. Was wirklich wichtig ist, erfahre ich an der Börse.

  • Ich will keine Zensur, weil ich nicht für Dummheiten, die man drucken darf, verantwortlich sein will.

  • Die Deutschen haben das Pulver erfunden - alle Achtung! Aber sie haben es wieder quitt gemacht: Sie erfanden die Presse.

  • Journalismus ist Literatur in Eile.

  • Die Zeitungen sind der Sekundenzeiger der Geschichte. Derselbe aber ist meistens nicht nur von unedlerem Metalle als die beiden anderen, sondern geht auch selten richtig.

  • Zensur und Preßfreiheit werden immerfort miteinander kämpfen. Zensur fordert und übt der Mächtige, Preßfreiheit verlangt der Mindere. Jener will weder in seinen Planen noch seiner Tätigkeit durch vorlautes widersprechendes Wesen gehindert, sondern gehorcht sein; diese wollen ihre Gründe aussprechen, den Ungehorsam zu legitimieren.

  • Es ist wohl gerade in unserer aufgeregten Epoche mehr denn je nötig, den Blick aus den Tagesaffären emporzuheben und ihn von der Tageszeitung weg auf jene ewige Zeitung zu richten, deren Buchstaben die Sterne sind, deren Inhalt die Liebe und deren Verfasser Gott ist.

  • Rede- und Pressefreiheit bedeuten in erster Linie Recht und Kritik. Niemand hat jemals das Lob der Regierung verboten.

  • Wenn ich zu wählen hätte zwischen einem Land mit Regierung aber ohne Zeitungen und einem Lande mit Zeitungen aber ohne Regierung, dann würde ich das Land ohne Regierung wählen.

  • Es ist an Mord und Totschlag noch nicht genug, an Brand und Untergang; die Bänkelsänger müssen es an jeder Ecke wiederholen. Die guten Menschen wollen eingeschüchtert sein, um hinterdrein erst recht zu fühlen, wie schön und löblich es sei, frei Atem zu holen.

  • Kannst du die Presse nicht schlagen, dann schlag dich auf ihre Seite!

  • Da eine Folge von Neuigkeiten immer von einem Gegenstande zum andern fortreißt, so kann der großen Menschenmasse nichts willkommener sein, als ein solcher Anlaß zu ewiger Zerstreuung und eine solche Gelegenheit, Tücke und Schadenfreude auf eine bequeme und immer sich erneuernde Weise auszulassen.

  • Der Zeitungsschreiber selbst ist wirklich zu beklagen. / Gar öfters weiß er nichts, und oft darf er nichts sagen.

  • Ich lese den Sportteil der Zeitung immer zuerst; denn er verzeichnet menschliche Leistung. Auf der ersten Seite stehen immer nur die Fehlleistungen.

  • Bücher, Zeitungen und Zeitschriften machen nicht gut oder schlecht, aber besser oder schlechter machen sie doch.

  • Mit Schlagzeilen erobert man Leser. Mit Information behält man sie.

  • "Sag mir, warum dich keine Zeitung freut?" / Ich liebe sie nicht, sie dienen der Zeit!

  • Wenn man mit Presseleuten spricht, fällt einem auf, daß sie nicht viel Phantasie haben. Alle stellen immer die gleichen Fragen.

  • Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt höchstens die Tapeten. Aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; die verdirbt Ihren Charakter.

  • Ich habe mir die Zeitungen vom vorigen Jahr binden lassen. Es ist unbeschreiblich, was für eine Lektüre dieses ist: 50 Teile falsche Hoffnung, 47 Teile falsche Prophezeiung und 3 Teile Wahrheit. Diese Lektüre hat bei mir die Zeitungen von diesem Jahre sehr herabgesetzt; denn ich denke: Was diese sind, das waren jene auch.

  • Alle Welt klagt über den Journalismus, und jedermann möchte ihn für sich benutzen.

  • Die Tinte ist das fünfte Element und die Presse die Artillerie der Gedanken.

  • Wollte Gott, Gedrucktes und Geschriebenes hätte so viel Einfluß auf die Menschen, als die Regenten und ihre Zensoren fürchten! Bei den unzähligen guten Schriften, die wir haben, müßte dann die Welt schon lange besser geworden sein.

  • Ich nenne "Journalismus" alles, was morgen weniger interessant ist als heute.

  • Große Männer haben die Pressefreiheit nie gefürchtet; denn wo kein Pulver liegt, kann man die Leute rauchen lassen.

  • Die Presse ist für mich Druckerschwärze auf Papier.

  • Faulenzt das Geschehen, ist die Zeitung fad. Langweilt sich der Leser, hat er Grund zu guter Laune.

  • Eine der erstaunlichsten Erscheinungen ist, daß man sich einbildet, von abhängigen Menschen unabhängige Meinungen erwarten zu dürfen.

  • Gerade Gedanken, die ganze Haufen von Vorurteilen umstürzen und wie Blitze in der Finsternis leuchten würden, sind einem dummen Zensor neu, ungewohnt, gefährlich. Er streicht. Es ist leichter als denken und auf jeden Fall das sicherste für ihn.

  • Das beste am Journalismus ist, daß er die Neugier tötet.

  • In den Zeitungen ist alles Offizielle geschraubt, das übrige platt.

  • Ich kenne nur eine / ganz verderbliche Schrift, die allen Menschen die Köpfe / ganz und völlig verrückt, die allen mit heftigen Reden / und Geschichten die Seele zerstört, so daß man die klügsten / nicht zu kennen vermag, denn eben weil sie in Worten / mehr oder weniger sagt und weil sie am Ende die Wahrheit / sagen muß, so glaubt ihr ein jeder und höret das Falsche / mit dem Wahren so gern und höret im Falschen und Wahren / seine Meinung allein.

  • Dank Dir, o Herr, für die Brutalitäten! Da hast in unendlicher / Güte erschaffen noch miesere Typen als mich.

  • Die Zeitungsschreiber haben sich ein hölzernes Kapellchen erbaut, das sie auch den Tempel des Ruhmes nennen, worin sie den ganzen Tag Porträts anschlagen und abnehmen.

  • Die Schwachheiten großer Leute bekannt zu machen, ist eine Art von Pflicht. Man richtet damit Tausende auf, ohne jenen zu schaden.

  • Die Preßfreiheit sollte durch das strengste Verbot aller und jeder Anonymität bedingt sein.

  • Könnt ihr also die Menschen nicht hindern zu hören, was täglich / außer ihnen geschieht, so laßt sie auch ohne Bedenken / ohngehindert sie hören, was außer ihnen gemeint wird! / Wär ich ein Fürst, ich ließe sogleich aufrührische Schriften / alle kaufen und teilte sie aus, damit sich ein jeder / satt dran läse, damit nichts Tolles könne gesagt sein, / was man nicht läse bei mir.

  • Preßzwang ist eine moralische Stallfütterung, wo allenfalls etwas mehr Mist gewonnen, das Vieh aber ungesunder wird.

  • Ich glaube, daß ein leidenschaftlicher Journalist kaum einen Artikel schreiben kann, ohne im Unterbewußtsein die Wirklichkeit ändern zu wollen.

  • Die Journalisten sind die Geburtshelfer und die Totengräber der Zeit.

  • Die Festsetzung dessen, was gesetzlich als Mißbrauch der Pressefreiheit gelten soll, muß sehr einfach und nicht zu ängstlich gemacht werden.

  • Nachrichten interessierten Thomas Mann im Fernsehen überhaupt nicht; die kurze Information war ihm unheimlich.

  • Despotismus und Pressefreiheit können nicht nebeneinander bestehen.

  • Die Deutschen der neueren Zeit haben nichts anderes für Denk- und Preßfreiheit gehalten, als daß sie sich einander öffentlich mißachten dürfen.

  • Sie muß ein Klavier sein, auf dem die Regierung spielen kann.

  • Das Wort "Lügenpresse" setzt mehr Harmlosigkeit voraus, als es in diesem Metier gibt.

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