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Helmuth Graf von Moltke

deutscher Generalfeldmarschall (1800 - 1891)

29 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Glück hat auf die Dauer doch zumeist wohl nur der Tüchtige.

  • Getrennt marschieren, vereint schlagen!

  • Disziplin ist die ganze Seele der Armee.

  • Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner. Ohne den Krieg würde die Welt im Materialismus versumpfen.

  • Nicht der Glanz des Erfolges, sondern die Lauterkeit des Strebens und das treue Beharren in der Pflicht, auch der geringscheinenden, wird den Wert eines Menschenlebens entscheiden.

  • Unsicherheit im Befehlen erzeugt Unsicherheit im Gehorchen.

  • Wer in sich selbst nicht das Gefühl für Würde findet, sondern sie in der Meinung anderer suchen muß, der liest stets in den Augen anderer Menschen. wie jemand, der falsche Haare trägt, in jeden Spiegel sieht, ob sich auch nicht etwas verschoben habe.

  • Wir dürfen nicht vergessen, daß nur das Schwert das Schwert in der Scheide hält und daß unter solchen Umständen für uns Abrüstung Krieg ist, der Krieg, den wir gern vermeiden wollen.

  • Um große Erfolge zu erreichen, muß etwas gewagt werden.

  • Freundlichkeit gegen jedermann ist die erste Lebensregel, die uns manchen Kummer ersparen kann.

  • Wo ist denn bei uns überhaupt die Rede von einem Gegensatz zwischen Militär und Volk? Derselbe Mann, der voriges Jahr Volk war, ist dieses Jahr Militär und in zwei Jahren wieder Volk.

  • Ein neues Frühjahr zu erleben, halte ich jedesmal für eine Gnade Gottes.

  • Wie kann man einen Menschen beweinen, der gestorben ist? Diejenigen sind zu beklagen, die ihn geliebt und verloren haben.

  • Vier G dürfen einem Feldherrn nicht fehlen: Geld, Geduld, Genie und Glück.

  • Nun kannst Du Dir auf Deine alten Tage auch etwas mehr zugutetun als bisher. Ich habe mir das auch selbst vorgenommen, aber es gehört Entschluß dazu. Man hat sich die verwünschte Sparsamkeit so angewöhnt, daß nur schwer davon loszukommen ist.

  • Wie oft ist es mir vor die Seele getreten, daß von allen Wohltaten der erste mütterliche Unterricht der größte und bleibendste ist.

  • Eine schwache Regierung ist ein Unglück für jedes Land und eine Gefahr für den Nachbar.

  • Wenn Du etwas hast, was Du mir nicht erzählen kannst, dann sei dadurch vor Dir selbst und durch Dich selbst gewarnt.

  • Nur in der eigenen Kraft ruht das Schicksal jeder Nation.

  • Jede Strategie reicht bis zur ersten Feindberührung. Danach kommt nur noch ein System von Aushülfen.

  • Das angriffsweise Vorgehen elektrisiert die Gemüter, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass diese gehobene Stimmung bei überaus großen Verlusten in das volle Gegenteil umschlagen kann.

  • Die Disziplin ist der Grundpfeiler der Armee, und ihre strenge Aufrechterhaltung eine Wohltat für alle.

  • Autorität von oben und Gehorsam von unten; mit einem Worte, Disziplin ist die ganze Seele der Armee.

  • Die Armee ist die vornehmste aller Institutionen in jedem Lande; denn sie allein ermöglicht das Bestehen aller übrigen Einrichtungen.

  • Es ist aber die erste Pflicht eines Befehlshabers, dass er befiehlt, dass er nicht die Dinge gehen lässt, wie der Zufall sie führt, und selbstverständlich dass er sich überzeugt, ob und wie seine Befehle ausgeführt werden.

  • Will man angreifen, so muss es mit Entschiedenheit geschehen.

  • Das Feld der realen Tätigkeit für die Armee ist der Krieg; ihre Entwicklung aber, ihre Gewöhnung und ihr längstes Leben fallen in den Frieden.

  • Je höher die Behörde, je kürzer und einfacher werden die Befehle sein.

  • Die Revolution hat bisher noch immer ihre Führer zuerst verschlungen.

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