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Militär Zitate

99 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Militär

  • Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.

  • Alle Kriege, die dem Fortschritt dienen, sind gerecht, und alle Kriege, die den Fortschritt behindern, sind ungerecht. Wir Kommunisten sind gegen alle den Fortschritt behindernden, ungerechten Kriege, jedoch nicht gegen fortschrittliche, gerechte Kriege.

  • Dumme und gleichzeitig fleißige Offiziere sind gemeingefährlich; sie müssen sofort entlassen werden, während faule Dumme in untergeordneter Stellung niemand schaden. Fleißige Kluge taugen für mittlere, aber nicht für höchste Stellen, in die kluge und faule Offiziere gehören.

  • Ich frage euch: Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn nötig totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt noch vorstellen können?

  • Advokaten und Soldaten / sind des Teufels Spielkameraden.

  • Die Armee ist die vornehmste aller Institutionen in jedem Lande; denn sie allein ermöglicht das Bestehen aller übrigen Einrichtungen. Alle politische und bürgerliche Freiheit, alle Schöpfungen der Kultur, der Finanzen stehen und fallen mit dem Heere.

  • Am Vorabend eines Krieges pflegen zwei führende Staatsmänner von zwei im Streit befindlichen Völkern allein in einem harmlosen Dorf, auf einer Terrasse am Ufer eines Sees oder in der Ecke eines Gartens zusammenzutreffen. Ab und zu weht eine leichte Brise. Sie sind einer Meinung, daß der Krieg die ärgste Geißel auf der Welt ist. Und beide, während sie die Reflexe auf den Fluten betrachten, während Magnolienblätter auf ihre Schultern fallen, sind friedlich, bescheiden, loyal. Sie...

  • Wer das Schwert nimmt, der soll durch / das Schwert umkommen.

  • Nicht, wer zuerst die Waffen ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt.

  • So lange die Atombombe sich nur in Händen der beiden Großmächte befindet, gibt es keinen Krieg. Gefährlich wird es erst, wenn sich jeder das dazu notwendige Plutonium aus der Drogerie holen kann.

  • Das größte Unglück ist eine verlorene Schlacht, das zweitgrößte eine gewonnene.

  • Krieg ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht.

  • Im Kampf gegen den Krieg sollten die Frauen die Führerinnen sein. Es ist die ihnen gemäße Aufgabe.

  • Aus gutem Eisen macht man keine Nägel, aus guten Männern keine Soldaten.

  • Der übernächste Krieg wird nur noch mit Pfeil und Bogen entschieden.

  • Wenn man als junger Bursche in den Krieg zieht, hat man die große Illusion der Unsterblichkeit. Die anderen werden getötet; man selbst nicht.

  • Abrüstung mit Frieden zu verwechseln, ist ein schwerer Fehler.

  • Die Achtung, die wir in der Welt besitzen, leistet oft mehr als die mächtigsten Heeren.

  • Disziplin ist die ganze Seele der Armee.

  • Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner. Ohne den Krieg würde die Welt im Materialismus versumpfen.

  • Auf den Schlachtfeldern herrscht gegenseitige Achtung. Der Haß staut sich dafür in den Schulen, den Salons und bei den Krämern.

  • Wenn du Frieden haben willst, sei kriegsbereit!

  • Es leben die Soldaten, / der Bauer gibt den Braten, / der Winzer gibt den Most, / das ist Soldatenkost. / In Wäldern gehn wir pirschen / nach allen alten Hirschen / und bringen frank und frei / den Männern das Geweih. / / Wir schmausen wie Dynasten, / und morgen heißt es fasten, / früh reich und abends bloß, / das ist Soldatenlos.

  • Süß und ruhmvoll ist es, fürs Vaterland zu sterben.

  • Jedwedes Heer liebt, weißt du, seinen Helden.

  • Der dem Tod ins Angesicht schauen kann, / der Soldat allein ist der freie Mann.

  • Wir dürfen nicht vergessen, daß nur das Schwert das Schwert in der Scheide hält und daß unter solchen Umständen für uns Abrüstung Krieg ist, der Krieg, den wir gern vermeiden wollen.

  • Über eine Entfernung von tausend Meilen wirkt nur noch Menschlichkeit nicht aber Macht.

  • Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat.

  • Im nächsten Krieg werden die Überlebenden die Toten beneiden.

  • Ein Gewehr ist viel wert, aber man kann nicht darauf sitzen.

  • Wenn das blutige Schlachten ein schreckliches Schauspiel ist, so soll das nur eine Veranlassung sein, die Kriege mehr zu würdigen, aber nicht die Schwerter, die man führt, nach und nach aus Menschlichkeit stumpfer zu machen, bis einmal wieder einer dazwischenkommt, mit einem scharfen, der uns die Arme vom Leibe weghaut.

  • Wir fressen einander nicht, wir schlachten uns nur.

  • Wie klein und schwach ein Staat in Beziehung auf seinen Feind auch sei: Er soll sich letzte Kampfanstrengungen nicht ersparen, oder man müßte ihm sagen, es ist keine Seele mehr in ihm.

  • Wer sich der Norm des Waffentragens unterwirft, trägt, wenn er es gewissenhaft tut, dazu bei, eine Ordnung zu schützen, die wir noch nicht durch eine neue Ordnung zu ersetzen vermocht haben. Wer sich der Norm des Waffenverzichts unterwirft, muß hoffen, heute schon ein Beispiel der Ethik zu geben, die eines Tages die allgemeine sein wird.

  • Wer einen Staat verteidigen will, muß ihn verteidigungswürdig machen.

  • Loslassen / kann der Gewaltige den Krieg; doch nicht / gelehrig, wie der Falk sich aus den Lüften / zurückschwingt auf des Jägers Hand, gehorcht / der wilde Gott dem Ruf der Menschenstimme.

  • Eine Armee ohne Kultur ist eine unwissende Armee, und eine unwissende Armee kann vom Feind besiegt werden.

  • Gut sind die Waffen, / ist nur die Absicht, die sie führt, gerecht.

  • Wo ist denn bei uns überhaupt die Rede von einem Gegensatz zwischen Militär und Volk? Derselbe Mann, der voriges Jahr Volk war, ist dieses Jahr Militär und in zwei Jahren wieder Volk.

  • Zwei Mächte gehen durch die Welt, Geist und Degen, aber der Geist ist der mächtigere.

  • Wir wählen Regierungen, die unser Heim und unser Leben schützen sollen. Und dann müssen wir unser Heim verlassen und unser Leben geben, um diese Regierungen zu schützen.

  • Wer durchs Leben / sich frisch will schlagen, muß zu Schutz und Trutz / gerüstet sein.

  • Überall raste die Wut und die feige, tückische Schwäche. / Möcht ich die Menschen doch nie in dieser schnöden Verirrung / wiedersehn! Das wütende Tier ist ein besserer Anblick.

  • Im übrigen müssen wir gestehen, daß wir allmählich auch an eine göttliche Mission des Kaisers Napoleon glauben. Wer große Fischhaltereien kennt, wird wissen, daß die Karpfen leicht Krankheiten preisgegeben sind, wenn sie gar zu faul im Schlamm liegen. Da pflegt man dann nach Bedürfnis Hechte in den Karpfenteich zu setzen, um die Karpfen munter zu halten. Und da nun einmal Europa zu dem stillen Wasser eines Zivilisations-Karpfenteiches ausgebildet worden ist und unser Herrgott noch nicht...

  • Die Dummweisen meinten nämlich, das Heil des Staates beruhe darauf, daß immer eine starke schlagfertige Truppe zur Hand sei, vor allem altbewährte Krieger; den Ungeübten trauen sie gar nichts zu. Und so müssen sie schon deswegen beständig Kriegshändel suchen, um keine untrainierten Soldaten zu haben.

  • Zu einem recht vollkommenen Kriegsheere pflege ich gern zu nehmen ein italienisches Haupt, spanische Hände und Arme, ein deutsches Herz, den Bauch und die Füße aber aus den übrigen Völkern.

  • In einer Schlacht brauchen die Menschen, um zum Kämpfen gebracht zu werden, nichts als ein wenig heißes Blut und das Bewußtsein, daß es gefährlicher ist, eine Schlacht zu / verlieren, als sie zu gewinnen.

  • Das Militär ist eine Pflanze, die man sorgfältig pflegen muß, damit sie keine Früchte trägt.

  • Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes.

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