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Regierung Zitate

87 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Regierung

  • Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.

  • Herrschen und genießen geht nicht zusammen. Genießen heißt, sich und andern in Fröhlichkeit angehören; herrschen heiß, sich und andern im ernstlichsten Sinne wohltätig sein.

  • 's ist Fluch der Zeit, daß Tolle Blinde führen!

  • Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren.

  • Sie haben den Entschluß gefaßt, unentschlossen zu sein. Sie sind willens, keinen Willen zu haben. Mit eiserner Energie lassen sie die Zügel schleifen, allmächtig in ihrer Ohnmacht.

  • Der kann sich manchen Wunsch gewähren, / der kalt sich selbst und seinem Willen lebt; / allein wer andre wohl zu leiten strebt, / muß fähig sein, viel zu entbehren.

  • Weisheit waltet durch Nicht-Tun. Woher ich das weiß? Weil es so ist: Je mehr Verwaltung und Verbote, umso mehr Gewalt und Armut. Je mehr Gewalt und Waffen, umso mehr Unruhe und Widerstand. Je mehr Schlauheit und Berechnung, umso mehr Verschlagenheit und Rückschläge. Je mehr Verordnungen, umso mehr Feinde der Ordnung.

  • Qui nescit dissimulare nescit regnare! Wer sich nicht zu verstellen versteht, versteht nicht zu regieren.

  • Wenn eine Regierung nicht regieren kann, hört sie auf, legitim zu sein, und es hat, wer die Macht, auch das Recht, sie zu stürzen.

  • Wer aber geliebt ist, hat leicht regieren.

  • Der Weg, auf dem eine Regierung zugrundegeht, ist der, wenn sie bald dies, bald jenes tut, wenn sie heute etwas zusagt und dies morgen nicht mehr befolgt.

  • Der Minister des Äußern / kann sich nicht äußern, / der Minister des Innern / ist schwach im Erinnern, / der Kriegsminister / trägt Scepter und Kron' im Tornister, / der Minister der Finanzen / muß nach jedes Pfeife tanzen, / der Minister des Handels / ist unsichtbaren Wandels, / der Minister der Justiz / hat nicht Stimme, nur Sitz, / der Minister des Kultus / ändert Kultus in stultus, / der Chef der Polizei / schüttelt den Kopf dabei.

  • Winkt der Sterne Licht, / Ledig aller Pflicht / Hört der Bursch die Vesper schlagen; / Meister muß sich immer plagen.

  • Wo ich Lebendiges fand, da fand ich Willen zur Macht, und noch im Willen des Dienenden fand ich den Willen, Herr zu sein.

  • Zwanzig Jahre nach dem Tode Friedrichs des Großen kam Jena, und zwanzig Jahre nach meinem Ableben wird Deutschland zusammenbrechen, wenn es weiter so regiert wird.

  • Nicht jeder ist Zar, der im Kreml wohnt.

  • Ein Regent soll sich vor nichts fleißiger hüten als vor dem geschwinden Antworten.

  • Eine Bundesregierung müßte schon etwas wie Kompetenz darstellen.

  • Herrscher sollten sich niemals rechtfertigen wollen. Entscheidungen sind ihre Stärke. Ein Versuch, sie zu begründen, schwächt meist die Wirkung.

  • Männer von Zünften / regieren mit schlechten Vernünften.

  • Regieren heißt voraussehen.

  • Sieht man am Hause doch gleich so deutlich, wes Sinnes der Herr sei, / wie man, das Städtchen betretend, die Obrigkeiten beurteilt. / Denn wo die Türme verfallen und Mauern, wo in den Gräben / Unrat sich häufet und Unrat auf allen Gassen herumliegt, / wo der Stein aus der Fuge sich rückt und nicht wieder gesetzt wird, / wo der Balken verfault und das Haus vergeblich die neue / Unterstützung erwartet: Der Ort ist übel regieret.

  • Der Senat befolgt sogar den Brauch, kein Geschäft an dem Tage zu besprechen, an dem es zum ersten Male vorgelegt wird: Er verschiebt es auf die nächste Sitzung, damit nicht ein Redner, der unüberlegt gesagt hat, was ihm gerade in den Mund kam, nachher eifriger auf die Rechtfertigung seiner Meinung als auf das Interesse des Staates bedacht sei.

  • Die Nachrichtendienste aller Länder würden sofort einen großen Teil ihres Einflusses und ihrer Macht verlieren, wenn Seitensprünge von Politikern nicht mehr als unanständig gelten würden.

  • Ein guter König ist der Schatten Gottes auf Erden.

  • Herrschsucht ist die Freiheitsliebe einzelner; Freiheitsliebe ist Herrschsucht aller.

  • Die Barockpoetik behielt den Standespersonen das Trauerspiel vor, das Lustspiel den unteren Schichten. Wahrlich, es ist immer ein Trauerspiel, mitanzusehen, wie man regiert wird, und immer ein Lustspiel, mitzuerleben, wie man sich trotzdem durchschlägt.

  • Ein guter Nachrichtendienst ist der Scheibenwischer der Regierung.

  • Im Schützengraben der Verantwortlichkeit hat man mehr Verluste als in der Etappe der Opposition.

  • Ich hielte es mit meinen Vorfahren, dem guten Kaiser Franz, der immer sagte: Ich weiß, daß ich gut regiert habe, wenn alle meine Völker ziemlich gleichermaßen zufrieden sind.

  • Diejenige Regierung ist die beste, die sich überflüßig macht.

  • Die Konsuln mögen dafür sorgen, daß die Republik keinen Schaden leidet.

  • Regieret jemand, so sei er sorgfältig.

  • Wenn Ihr wüßtet, mit wie wenig Aufwand von Verstand die Welt regiert wird, so würdet Ihr Euch wundern.

  • Man kann die Welt nicht nach dem Evangelium regieren; denn das hieße die wilden Tiere losbinden.

  • Eine schwache Regierung ist ein Unglück für jedes Land und eine Gefahr für den Nachbar.

  • Es gibt Zeiten, wo man liberal regieren muß, und Zeiten, wo man diktatorisch regieren muß. Es wechselt alles.

  • Die Weisheit anderer bewahrt den Häuptling davor, daß man ihn einen Narren nennt.

  • Senatores sunt boni viri, senatus est mala bestia. Die Senatoren sind gute Leute, aber der Senat ist eine Bestie.

  • Wenn man den effektiven Stundenlohn als Vergleichsmaßstab nimmt, ist der Unterschied zwischen einem Volvo-Arbeiter und mir nicht sehr groß.

  • Alles Weltregiment, muß Er wissen, / von dem Stock hat ausgehen müssen; / und das Zepter in Königs Hand / ist ein Stock nur, das ist bekannt. / Und wer's zum Korporal erst hat gebracht, / der steht auf der Leiter zur höchsten Macht.

  • Die Regierung ist zuerst formelle Ausübung der Gesetze und Aufrechterhaltung derselben. Nach außen hin verfolgt sie den Staatszweck, welcher die Selbständigkeit der Nation als eine Individualität gegen andre ist. Endlich nach innen hat sie das Wohl des Staates und aller seiner Klassen zu besorgen und ist Verwaltung.

  • Gehorchen! Herrschen! Ungeheure schwindlichte Kluft! Legt alles hinein, was der Mensch Kostbares hat - eure gewonnenen Schlachten, Eroberer; Künstler eure unsterblichen Werke; eure Wollüste, Epikure; eure Meere und Inseln, ihr Weltumschiffer! Gehorchen und Herrschen! Sein und Nichtsein.

  • Moderne Regierungen brauchen keine Hofnarren mehr.

  • Die Regierungen sind gewöhnlich nicht besser als die Regierten.

  • Jeder, der sein inneres Selbst / nicht zu regieren weiß, regierte gar zu gern / des Nachbars Willen.

  • Regierungen müssen immer sagen, daß sie alles im Griff haben.

  • Regieren besteht im Festsetzen von Prioritäten.

  • Wie tausenderlei Vorkommnisse die Verhältnisse eines Volkes verändern können, so können nicht allein unterschiedliche Regierungen für verschiedene Völker gut sein, sondern auch für das gleiche Volk zu unterschiedlichen Zeiten.

  • Denn jung ward ihm der Thron zuteil, / und ihm beliebt es, falsch zu schließen: / Es könne wohl zusammengehn / und sei recht wünschenswert und schön, / regieren und zugleich genießen.

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