Gemeinsamkeit Zitate

82 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gemeinsamkeit

Der Genuß des Schönsten vermag nicht zu befriedigen, wenn ich ihn allein für mich haben soll.

Der Starke ist am mächtigsten allein.

Das macht die gewöhnlichen Leute so gesellig und akkomodant: Es wird ihnen nämlich leichter, andere zu ertragen als sich selbst.

Die Liebe zur Einsamkeit kann nicht als ursprünglicher Hang da sein, sondern erst infolge der Erfahrung und des Nachdenkens entstehen.

Ein Hauptstudium der Jugend sollte sein, die Einsamkeit ertragen zu lernen: Weil sie eine Quelle des Glücks und der Gemütsruhe ist.

Ganz er selbst sein darf jeder nur, solange er allein ist. Wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit; denn nur, wann man allein ist, ist man frei.

Geselligkeit gehört zu den gefährlichen, ja verderblichen Neigungen, da sie uns in Kontakt bringt mit Wesen, deren große Mehrzahl moralisch schlecht und intellektuell stumpf oder verkehrt ist.

Im Umgang zieht jeder den ihm Ähnlichen entschieden vor; so daß einem Dummkopf die Gesellschaft eines anderen Dummkopfes ungleich lieber ist als die aller großen Geister.

In der Einsamkeit fühlt der Jämmerliche seine ganze Jämmerlichkeit, der große Geist seine ganze Größe.

In der Einsamkeit, wo jeder auf sich selbst zurückgewiesen ist, da zeigt sich, was er an sich selber hat: Da seufzt der Tropf im Purpur unter der unabwälzbaren Last seiner armseligen Individualität, während der Hochbegabte die ödeste Umgebung mit seinen Gedanken bevölkert und belebt.

Je höher einer auf der Rangliste der Natur steht, desto einsamer steht er, und zwar wesentlich und unvermeidlich. Dann aber ist es eine Wohltat für ihn, wenn die physische Einsamkeit der geistigen entspricht. Widrigenfalls dringt die häufige Umgebung heterogener Wesen störend, ja feindlich auf ihn ein.

Nichts verrät weniger Menschenkenntnis, als wenn man als Beleg der Verdienste und des Wertes eines Menschen anführt, daß er sehr viele Freunde hat. Als ob die Menschen ihre Freundschaft nach dem Wert und Verdienst verschenkten! Als ob sie nicht vielmehr ganz und gar wie die Hunde wären, die den lieben, der sie streichelt oder ihnen Brocken gibt!

Wie die Liebe zum Leben im Grunde nur Furcht vor dem Tode ist, so ist auch der Geselligkeitstrieb der Menschen im Grunde kein direkter, beruht nämlich nicht auf Liebe zur Gesellschaft, sondern auf Furcht vor der Einsamkeit.

Wie Sommerfliegen schwärmt gemeines Volk, / und wohin fliegen Mücken als zur Sonne?

Die Einsamkeit ist not. Doch sei nur nicht gemein, / so kannst du überall in einer Wüste sein!

Ich bin ein Teil von allen, denen ich begegnet bin.

Sei hochbeseligt oder leide: / Das Herz bedarf ein zweites Herz. / Geteilte Freud' ist doppelt Freude. / geteilter Schmerz ist halber Schmerz.

Die Einsamkeit ist dem Geiste, was dem Körper Diät: Tödlich, wenn sie zu lange dauert, obgleich notwendig.

Schwächen verbinden die Menschen ebenso eng miteinander wie Tugenden.

Ferne von Menschen zu sein, wenn dies Dir Seligkeit scheinet, / bist Du entweder ein Gott, Einsamer, oder ein Vieh.

Je verbreiteter die Geselligkeit, desto frostiger die Herzen.

Die Rechtschaffenen fassen Liebe zueinander, auch wenn sie sich nur flüchtig begegnen, der Gemeine dagegen schließt sich nur aus Furcht und Habgier an.

Du bist ich.

Eine gewisse Einsamkeit scheint dem Gedeihen der höheren Sinne notwendig zu sein, und daher muß ein zu ausgebreiteter Umgang der Menschen miteinander manchen heiligen Keim ersticken.

Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen.

Einsamkeit ist schwere Last, / wenn du Gott nicht bei dir hast.

Inmitten eines Flusses kann man anhalten, nicht aber inmitten der Menschen.

Je mehr Bekannte man hat, umso weniger kennt man die Leute.

Jeder ist jedermanns Verwandter, wenn nicht durch das Blut, so doch durch Taten oder Gedanken.

Wenn du Feigen in deinem Hafersack hast, sucht jedermann deine Freundschaft.

Wer dem Haufen folgt, hat viele Gesellen.

Manches Gemeinsam macht einsam.

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