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Gemeinsamkeit Zitate

81 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gemeinsamkeit

  • Du hast das nicht, was andre haben, / und andern mangeln Deine Gaben. / Aus dieser Unvollkommenheit / entspringet die Geselligkeit.

  • Der Adler fliegt allein, / der Rabe scharenweise. / Gesellschaft braucht der Tor / und Einsamkeit der Weise.

  • Der Starke ist am mächtigsten allein.

  • Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen.

  • Du bist ich.

  • Die Einsamkeit macht uns härter gegen uns und sehnsüchtiger gegen die Menschen: In beiden verbessert sie den Charakter.

  • Ich bin ein Teil von allen, denen ich begegnet bin.

  • Es ist das große Traurige, daß eine Seele stets allein ist.

  • Geselligkeit gehört zu den gefährlichen, ja verderblichen Neigungen, da sie uns in Kontakt bringt mit Wesen, deren große Mehrzahl moralisch schlecht und intellektuell stumpf oder verkehrt ist.

  • Ganz er selbst sein darf jeder nur, solange er allein ist. Wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit; denn nur, wann man allein ist, ist man frei.

  • Was die Menschen trennt, ist gering, gemessen an dem, was sie einen könnte.

  • "Uns ist wohl", sagte ein brüderlich gleicher Tannenwald zur Zeder. "Wir sind soviel und du stehst allein." "Ich habe auch Brüder", sagte die Zeder, "wenngleich nicht auf diesem Berge."

  • Einsamkeit ist schwere Last, / wenn du Gott nicht bei dir hast.

  • Die Liebe zur Einsamkeit kann nicht als ursprünglicher Hang da sein, sondern erst infolge der Erfahrung und des Nachdenkens entstehen.

  • Alt werden und einsam werden scheint dasselbe, und ganz zuletzt ist man wieder nur mit sich zusammen und macht andere durch seinen Tod einsam.

  • Wir sind zur Gemeinschaft geschaffen wie Füße, wie Hände, wie die untere und die obere Reihe unserer Zähne.

  • Alle Menschen nennen sich einsam, und vielleicht sind sie es auch, jeder nach dem Maß seines Anspruchs, seiner Beschaffenheit und seines Wertes, aber wahrhafte Einsamkeit empfinden doch nur diejenigen, die niemals aufgehört haben, an die Verbrüderung aller Menschen zu glauben.

  • Gute Tiere, spricht der Weise, / mußt du züchten, mußt du kaufen, / doch die Ratten und die Mäuse, / kommen ganz von selbst gelaufen.

  • Um die Einsamkeit ist's eine schöne Sache, wenn man mit sich selbst in Frieden lebt und was Bestimmtes zu tun hat.

  • In der Einsamkeit, wo jeder auf sich selbst zurückgewiesen ist, da zeigt sich, was er an sich selber hat: Da seufzt der Tropf im Purpur unter der unabwälzbaren Last seiner armseligen Individualität, während der Hochbegabte die ödeste Umgebung mit seinen Gedanken bevölkert und belebt.

  • Nichts ist bedeutender in jedem Zustande als die Dazwischenkunft eines Dritten. Ich habe Freunde gesehen, Geschwister, Liebende, Gatten, deren Verhältnis durch den zufälligen oder gewählten Hinzutritt einer neuen Person ganz und gar verändert, deren Lage völlig umgekehrt wurde.

  • Der Einsame ist nur der Schatten eines Menschen.

  • Der eine geht zum Nächsten, weil er sich sucht, und der andre, weil er sich verlieren möchte.

  • "Ich bekomme mir nicht gut", sagte jemand, um seinen Hang zur Gesellschaft zu erklären. "Der Magen der Gesellschaft ist stärker als der meinige. Er verträgt mich."

  • Ein Hauptstudium der Jugend sollte sein, die Einsamkeit ertragen zu lernen: Weil sie eine Quelle des Glücks und der Gemütsruhe ist.

  • Wer nicht geliebt wird, ist überall und mitten unter allen einsam.

  • Wer sich der Einsamkeit ergibt, / ach! der ist bald allein. / Ein jeder lebt, ein jeder liebt / und läßt ihn seiner Pein.

  • Es ist schwer, mit Menschen zu leben, weil schweigen so schwer ist.

  • Um den Einsamen schleichen Gespenster.

  • Geselligkeit ist die Kunst, den Umgang mit sich selbst zu verlernen.

  • Es ist nicht immer Heuchelei, wenn derselbe Mann, der im Hause tobt, in fremder Gesellschaft mild erscheint. Zu Hause findet er eingewurzelte, wiederholte Fehler, die er zu bestrafen hat.

  • Für den Einsamen ist schon Lärm ein Trost.

  • In der Einsamkeit fühlt der Jämmerliche seine ganze Jämmerlichkeit, der große Geist seine ganze Größe.

  • Wer von uns hat nicht in seinem Leben den Eindruck gehabt, daß man nirgends einsamer ist in einer Stadt von ein paarmal hunderttausend Einwohnern, von denen man keinen Menschen kennt! Man ist im einsamsten Walde nicht so einsam.

  • Sei hochbeseligt oder leide: / Das Herz bedarf ein zweites Herz. / Geteilte Freud' ist doppelt Freude. / geteilter Schmerz ist halber Schmerz.

  • Nichts verrät weniger Menschenkenntnis, als wenn man als Beleg der Verdienste und des Wertes eines Menschen anführt, daß er sehr viele Freunde hat. Als ob die Menschen ihre Freundschaft nach dem Wert und Verdienst verschenkten! Als ob sie nicht vielmehr ganz und gar wie die Hunde wären, die den lieben, der sie streichelt oder ihnen Brocken gibt!

  • Jeder ist jedermanns Verwandter, wenn nicht durch das Blut, so doch durch Taten oder Gedanken.

  • Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.

  • Ich kann nicht begreifen, wie gewisse Leute Anspruch auf Geistesbildung oder auf Seelengröße und Charakter machen wollen und doch nicht das mindeste Gefühl für das Alleinsein haben. Denn die Einsamkeit, verbunden mit dem ruhigen Anschauen der Natur, mit einem klaren, heiteren Bewußtsein seines Glaubens über Schöpfung und Schöpfer und verbunden mit einigen Widerwärtigkeiten von außen, ist, ich behaupte es, die einzige wahre Schule für den Geist von edlen Anlagen.

  • Sie klagen über Einsamkeit! Ach, daß das Schicksal der edelsten Seelen ist, nach einem Spiegel ihres Selbst vergebens zu seufzen!

  • Wir standen uns so nah, daß es zwischen uns keinen Platz mehr gab für Gefühle.

  • Zwischen Welt und Einsamkeit / ist das rechte Leben. / Nicht zu nah und nicht zu weit / will ich mich begeben.

  • Je höher einer auf der Rangliste der Natur steht, desto einsamer steht er, und zwar wesentlich und unvermeidlich. Dann aber ist es eine Wohltat für ihn, wenn die physische Einsamkeit der geistigen entspricht. Widrigenfalls dringt die häufige Umgebung heterogener Wesen störend, ja feindlich auf ihn ein.

  • Das macht die gewöhnlichen Leute so gesellig und akkomodant: Es wird ihnen nämlich leichter, andere zu ertragen als sich selbst.

  • Eine gewisse Einsamkeit scheint dem Gedeihen der höheren Sinne notwendig zu sein, und daher muß ein zu ausgebreiteter Umgang der Menschen miteinander manchen heiligen Keim ersticken.

  • Nicht bist du, nichts ohne die andern. Der verbissenste Misanthrop braucht die Menschen doch, wenn auch nur, um sie zu verachten.

  • Im Umgang zieht jeder den ihm Ähnlichen entschieden vor; so daß einem Dummkopf die Gesellschaft eines anderen Dummkopfes ungleich lieber ist als die aller großen Geister.

  • Was ich dir wünsche, mein Freund? Ich wünsche allen dasselbe: / Finde jeglicher den, der ihm im Innersten gleicht! / Bist du ein Guter, so kann dich der Himmel nicht besser belohnen, / bist du ein Schlimmer, so straft ärger die Hölle dich nicht.

  • Ich habe oft ein Gefühl, als ständen wir Menschen so unendlich einsam im All da, daß wir nicht einmal einer vom andern das Geringste wüßten und daß all unsre Freundschaft und Liebe dem Auseinanderfliegen vom Wind zerstreuter Sandkörner gliche.

  • Der Mensch ist bestimmt, in der Gesellschaft zu leben. Er soll in der Gesellschaft leben. Er ist kein ganz vollendeter Mensch und widerspricht sich selbst, wenn er isoliert lebt.

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