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Gemeinschaft Zitate

56 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gemeinschaft

  • Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

  • Im Notwendigen herrsche Einmütigkeit, im Zweifelhaften Freiheit, in allem aber Nächstenliebe.

  • Es ist nicht gut, daß der Mensch alleine sei, und besonders nicht, daß er alleine arbeite; vielmehr bedarf er der Teilnahme und Anregung, wenn etwas gelingen soll.

  • Mit nur einer Hand läßt sich kein Knoten knüpfen.

  • Ein jeder kehre vor seiner Tür, / und rein ist jedes Stadtquartier. / Ein jeder übe sein' Lektion, / so wird es gut im Rate stohn.

  • Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied.

  • Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, / wenn man ihn wohl zu pflegen weiß.

  • Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.

  • Nichts ist besser geeignet, die Verschmelzung der widerstrebenden Elemente zu fördern, als gemeinsame Arbeit an gemeinsamen Aufgaben.

  • Was dem Schwarm nicht nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nicht.

  • Concordia domi, foris pax! / Eintracht daheim, draußen Friede!

  • In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, daß der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, außer bei den geistig völlig Blinden. Allen übrigen wird der leere Teller des Nachbarn den Appetit verderben.

  • Das Ei tanzt nicht mit einem Stein zusammen.

  • Ein Tropfen Wasser verdirbt einen Eimer Honig.

  • Eier und Eisen steckt man nicht in denselben Sack.

  • Einigkeit macht stark, aber meistens auch blind.

  • Der Reifegrad einer Gemeinschaft zeigt sich darin, wie sie mit Fehltritten in den eigenen Reihen fertig wird.

  • Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens versichert sein, daß sie sich irren.

  • Viele klagen über die menschliche Gesellschaft, ohne zu bedenken, daß diese Gesellschaft in einem Tage mehr für sie tat, als sie ihr ganzes Leben hindurch für sie getan haben. Die heftig Klagenden sind diejenigen, die ganz auf Kosten derselben gelebt, die Allerlautesten aber die, welche ihr geschadet haben.

  • In der geballten Faust sind alle Finger gleich.

  • Gemeinschaftsgefühl ist, »mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.«"

  • Gemeinsame geistige Tätigkeit verbindet enger als das Band der Ehe.

  • Wenn drei Personen eines Herzens sind, so verwandelt sich selbst Lehm in Gold.

  • Den Gebrauch der Kräfte, die man hat, ist man denen schuldig, die sie nicht haben.

  • Ein schlechter Zahn läßt den ganzen Mund übel riechen.

  • Hart mit hart macht nicht die Steinmauer.

  • Der eine füttert den Gaul, der andere muß ihn satteln.

  • Es ist leichter, hundert Uhren in Übereinstimmung zu bringen als zehn Weiber.

  • Man muß auf Nebenmann denken, nicht auf Vordermann.

  • Das Widerstrebende fügt sich zusammen wie ein gespannter Bogen.

  • Wenn die oberen und unteren Zähne zusammenbeißen, brechen sie sogar Knochen.

  • Vergebt, vergeßt, seid einig, ohne Haß! / Der Doktor sagt: Hier frommt kein Aderlaß.

  • Vereint wirkt also dieses Paar, / was einzeln keinem möglich war.

  • Wenn der eine nicht will, mischt keiner die Karten.

  • Wenn sich die Nacht vom Osten leise über den Westen legt und vom Westen her die Morgensonne den Osten beleuchtet, gehen sowohl im Norden wie im Süden zugleich die Lichter an und aus – je nach Fokus und Örtlichkeit.

  • Niemand ist eine Insel, in sich ganz; jeder Mensch ist ein Stück des Kontinents, ein Teil des Festlandes.

  • Auf einem Bein kommt man nicht weit.

  • Was dem Schwarm nicht zuträglich ist, ist auch der Biene nicht zuträglich.

  • Die Schicksalsstunde webt nicht über Schlachten und Konferenzen, Brand und Löschung, sondern über der Bauhütte, über ihren Meistern und Gesellen, dem Geheimnis ihres Grund- und Aufrisses und dem Geist ihrer Gemeinschaft.

  • Zur Kultur gehört auch eine Zuwendung der Starken zu Schwachen, also nicht nur durch eine vertikale soziale Verpflichtung des Staates, sondern auch die Hilfe einer hori­zontalen Solida­rität der Bürger unter­einander.

  • "Überkompensation" des "Minderwertigkeitsgefühls" führt zu Ehrgeiz, Herrschsucht, Machtstreben. Oberstes Ziel ist das "Gemeinschaftsgefühl". Scheitert die "Kompensation", folgt Absinken in die Geisteskrankheit.

  • Hilfreich für unser Zusammenleben ist etwas, das allein in unserem Innern lebt: das Selbstverständnis als Bürger. Dazu gehört die Bereitschaft, auf andere zuzugehen und Anteil zu nehmen am Geschehen im öffentlichen Raum, sei es durch den Wahlakt, durch öffentliche Kommentierung der Ereignisse oder durch aktives Tun.

  • Bürgersinn, Redlichkeit und Solidarität: All das lässt sich nicht nur per Gesetz verordnen. Aber genau das sind die großen Versprechen, die in unserem nationalen Wertekanon mitschwingen.

  • Das "Minderwertigkeitsgefühl" bedarf der "Kompensation" durch Hinwendung zur Gemeinschaft.

  • Alle, vom Kleinsten bis zum Größten, bilden einen aktiven Part beim Aufbau einer integrierten und versöhnten Gesellschaft.

  • Es wird jedem einleuchten, daß jede Verstärkung des Strebens nach persönlicher Macht der Entfaltung des Gemeinschaftsgefühls Abbruch tut.

  • Der Mensch lebt nicht voll, wenn er nur für sich lebt und sein Dasein bewahrt.

  • Der Instinkt einer Hammelherde ist immerhin viel gescheiter als die Gedanken eines einzelnen Esels.

  • Das ist der größte Vorteil für die Menschheit / Daß Jeder für den Andern alles thue, / Und jeder von den Allen es empfange. / Wie wenig bringt der Einzelne dem Ganzen, / Wie viel empfängt der Einzelne von Allen!

  • Humanes Zusammenleben, Integration, braucht zuerst und vor allem Raum in den Köpfen und Herzen der Menschen.

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