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Unrecht Zitate

61 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Unrecht

  • Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter einfach dadurch, daß es häufig vorkommt.

  • Wenn der Habicht ein Küken fängt, wirft man ihm nicht ein Ei nach, um ihm das Küken wieder abzujagen.

  • Besser Unrecht leiden, als Unrecht tun.

  • Niemals empört etwas mehr als Ungerechtigkeit. Alle anderen Übel, die wir ausstehen, sind nichts dagegen.

  • Gerechtigkeit wird nur dort herrschen, wo sich die vom Unrecht nicht Betroffenen genau so entrüsten wie die Beleidigten.

  • Unrecht leiden schmeichelt großen Seelen.

  • Der ist ein guter Mensch, der Unrecht ertragen kann.

  • Das Unrecht ist um so viel älter als das Recht, wie der Angriff älter ist als die Verteidigung. Und wie jeder Verteidigung durch den Angriff, so wird dem Recht durch das Unrecht die Weise seines Verhaltens unentrinnbar vorgeschrieben.

  • Wer die Krankheit hat, keine Ungerechtigkeiten ertragen zu können, darf nicht zum Fenster hinaussehen und muß die Stubentür zuschließen. Vielleicht tut er auch wohl, wenn er den Spiegel wegnimmt.

  • Ein Unrecht hinnehmen, zieht ein anderes nach sich.

  • In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.

  • Oft tut auch der Unrecht, der nichts tut. Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.

  • Niemand weiß, was er tut, wenn er recht handelt; aber des Unrechten sind wir uns immer bewußt.

  • Wer keine Ungerechtigkeit vertragen kann, gelangt selten zu Ansehen in der Gegenwart, und wer es kann, verliert den Charakter für die Zukunft.

  • Bei der Erzählung jeder ungerechten Handlung, wer auch ihr Opfer oder wo auch ihr Schauplatz sei, gerät mein Herz in Flammen, als ob die Wirkung auf mich zurückfiele.

  • Wer Unrecht lange geschehen läßt, bahnt dem nächsten den Weg.

  • Fürchterlich / ist der bedrängten Unschuld letzter Blick.

  • Du mußt Ungerechtes erleiden? Tröste dich! In Wahrheit Leid wäre, solches zu tun!

  • Dem Gegner Unrecht widerfahren zu lassen, kräftigt ihn moralisch.

  • Die Menschen schämen sich nicht des Unrechts, das sie tun, sondern dessen, das sie leiden.

  • Wer das Unrecht nicht verbietet, wenn er kann, der befiehlt es.

  • Unrecht, durch Unrecht bekämpft, wird noch mächtiger.

  • Ein bestrafter Schuldiger ist ein Exempel für den Pöbel. Ein unschuldig Verurteilter geht alle ehrbaren Leute an.

  • Wenn ein großer Herr dir Unrecht tut, lächle ihn an.

  • Es gibt zwei Dinge, denen man sich anpassen muß, bei Strafe, sonst das Leben unerträglich zu finden: Den Unbilden des Wetters und den Ungerechtigkeiten der Menschen.

  • Nur eine Schmach weiß ich auf dieser Erde, / und die heißt: Unrecht tun.

  • Es ist besser, daß Ungerechtigkeiten geschehn, als daß sie auf eine ungerechte Weise gehoben werden.

  • Vergiß nicht, daß es besser ist, Opfer zu sein als Henker.

  • Noch nie war einer glücklich, welcher unrecht tat.

  • Ich erlitt in dreiundfünfzig Jahren, da ich lebe, so viel Unrecht, daß meiner Seele Gefühl nun gegen seinen Stachel wie gepanzert ist.

  • Besser klein Unrecht gelitten / Als vor Gericht gestritten.

  • Unrecht Gut gedeiht nicht.

  • Unrecht und Klage / Mehrt sich alle Tage.

  • Auch die Unrecht tun, hassen das Unrecht.

  • Unrecht Gut kommt nicht auf den dritten Erben.

  • Wer seinen Freund zu unrecht verdächtigte, soll ihn gleich um Verzeihung bitten.

  • Unrecht Gut ist ein Funken im Kleiderkasten.

  • Wer das Recht nicht will leiden, darf über Unrecht nicht klagen.

  • Wer altes Unrecht duldet, lädt neues ins Haus.

  • Unrecht himmelt nicht.

  • Was einmal Unrecht gewesen ist, / Bleibt Unrecht zu aller Frist.

  • Unrecht gewonnen / Kommt selten an die Sonnen.

  • Wer dich einmal betrügt, tut dir unrecht; wer zweimal, tut dir eben recht.

  • Denk nimmer dran, / Wer dir unrecht hat getan.

  • Unrecht Urteil trifft den Richter.

  • Unrecht Gut reichet nicht.

  • Hundert Jahre Unrecht ist noch keine Stunde Recht.

  • Unrecht ist auch Recht.

  • Was unrecht ist, nimmt Überhang.

  • Unrecht Gut faselt nicht.

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