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Johann Heinrich Pestalozzi

schweizerischer Pädagoge (1746 - 1827)

68 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Der erste Unterricht des Kindes sei nie Sache des Kopfes, Sache der Vernunft! Er sei ewig Sache der Sinne, Sache des Herzens, Sache der Mutter!

  • Das Herz gibt allem, was der Mensch sieht und hört und weiß, die Farbe.

  • Ihr müßt die Menschen lieben, wenn ihr sie ändern wollt.

  • Das Auge der Mutter ergründet das Kind bis in die Tiefen des Herzens.

  • Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht, das heißt desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.

  • Glaube an dich selbst, Mensch, glaube an den inneren Sinn deines Wesens, so glaubst du an Gott und an die Unsterblichkeit!

  • Der Grund der Unterwerfung ist Selbstsorge.

  • Gott ist nahe, wo die Menschen einander Liebe zeigen.

  • Der Mensch ist gut und will das Gute. Er will dabei auch wohl sein, wenn er es tut. Und wenn er böse ist, so hat man ihm sicher den Weg verrammelt, auf dem er gut sein sollte.

  • Ohne politische Erziehung ist das souveräne Volk ein Kind, das mit dem Feuer spielt und jeden Augenblick sein Haus in Gefahr bringt.

  • Das gesellschaftliche Recht ist ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen.

  • Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung.

  • Wer die Armut erniedrigt, der erhöht das Unrecht. Es ist nicht erniedrigend, unglücklich zu sein; aber den Unglücklichen zertreten, das erniedrigt wahrhaft.

  • Von tausend Blüten des Frühlings reift kaum eine zur herbstlichen Frucht, und von tausend Umarmungen der Liebe reift kaum eine zur innigen, beruhigenden Freundschaft.

  • Kraftvolle Menschen lieben, was ihre Kraft anstrengt. Aber alle Schwächlinge lieben es nicht, solche Männer in ihrer Mitte zu haben.

  • Ihr kennt kein Völkerrecht ohne ein Volksrecht und kein Volksrecht ohne ein Menschenrecht.

  • Der Mensch muß sich in der Welt selbst forthelfen. Dies ihn zu lehren, ist unsere Aufgabe.

  • In der Welt lernt der Mensch nur aus Not oder Überzeugung.

  • Die Wahrheit ist eine Arznei, die angreift.

  • Wer sich nicht selbst helfen will, dem kann niemand helfen.

  • Das Glück, das vor der Not kommt, ist ein verführender Teufel. Das Glück, das hinter der Not kommt, ist ein tröstender Engel.

  • Es ist das Los des Menschen, daß keiner die Wahrheit hat: sie haben sie alle, aber verteilt ...

  • Wahre Menschlichkeit ist köstlicher als alle Schönheit der Erde.

  • In den Abgründen des Unrechts findest du immer die größte Sorgfalt für den Schein des Rechts.

  • Taten lehren den Menschen und Taten trösten ihn.

  • Wahre Freiheit macht edelmütig und bescheiden und nicht unverschämt.

  • Reinlichkeit, Ordnung und Sorgfalt schützen die Tugend wie ein Harnisch einen gewaffneten Mann.

  • Wenn bei einem Menschen das Herz einmal hart ist, so ist es aus. Was er auch sonst Gutes hat, man kann nicht mehr auf ihn zählen.

  • Selig ist der Mensch, der nicht schuld ist an der Armut seiner Nebenmenschen.

  • Die Welt ist voll brauchbarer Menschen, aber leer an Leuten, die den brauchbaren Mann anstellen.

  • Der Glaube ist Liebe.

  • Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist ihm mehr möglich, als man glaubt.

  • Die Erde ist ein Himmel, wenn man Frieden sucht, recht tut und wenig wünscht.

  • Es ist das Los des Menschen, daß die Wahrheit keiner hat. Sie haben sie alle, aber verteilt, und wer nur bei einem lernt, der vernimmt nie, was die andern wissen.

  • Die Liebe hat eine göttliche Kraft, wenn sie wahrhaft ist und das Kreuz nicht scheut.

  • Es ist vielleicht das schrecklichste Geschenk, das ein feindlicher Genius dem Zeitalter machte: Kenntnisse ohne Fertigkeiten.

  • Das Auge des Leidenden ist für die Wahrheit immer am meisten offen.

  • Ein jedes Werk, das nicht auf Liebe gegründet ist, trägt den Keim des Todes in sich und geht seinem Ruin entgegen.

  • Die Sittlichkeit ist ganz individuell, sie besteht nicht unter zweien. Meine Sittlichkeit ist eigentlich nichts anderes als die Art und Weise, wie ich den reinen Willen, mich zu veredeln oder, in der gemeinen Sprache zu reden, recht zu tun, an das bestimmte Maß meiner Erkenntnis und an den bestimmten Zustand meiner Verhältnisse ankette.

  • Der Hund sagte: Wer von den Großen wohl kriecht und gegen die Kleinen laut bellt, der kommt gewiß zu seinem Recht.

  • Der Mensch muß zu innerer Ruhe gebildet werden.

  • Der Mensch muß das Recht suchen und das Glück kommen lassen.

  • Wir wollen nicht die Verstaatlichung des Menschen, sondern die Vermenschlichung des Staates.

  • Das gesellschaftliche Recht ist daher ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen.

  • Das Herz leicht machen, ist das rechte Mittel, den Menschen das Maul aufzutun.

  • Gott vereinigt bildende Tage hoher Erhebung mit bildenden Tagen herzzerreißender Leiden. Daß unsere Tage frohe Tage seien, daß sie Trauertage seien, ist nicht ihr Zweck. Daß sie bildende Tage seien, das ist ihr Zweck.

  • Wer etwas wert ist, den machen Erfahrung und Unglück besser.

  • Gott ist es selber, der die Ungleichheit der Menschen durch die Ungleichheit der Gaben, die er einem jeden von uns von innen verliehen, gegründet.

  • So wie der Mensch sich selber hochachtet, achtet er seine Natur in jedem anderen Menschen hoch. Selbstachtung ist also das wahre Mittel, das Menschengeschlecht zu vereinigen.

  • Hundert Menschen schärfen ihren Säbel, Tausende ihre Messer, aber Zehntausende lassen ihren Verstand ungeschärft, weil sie ihn nicht üben.

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