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Individualität Zitate

37 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Individualität

  • Es kommt für jeden der Augenblick der Wahl und der Entscheidung: Ob er sein eigenes Leben führen will, ein höchst perönliches Leben in tiefster Fülle, oder ob er sich zu jenem falschen, seichten, erniedrigenden Dasein entschließen soll, das die Heuchelei der Welt von ihm begehrt.

  • Die Epoche der Individuen ist vorüber. Wir sind im Zeitalter der Prinzipien.

  • Gedanken und Wege trennen die Menschen.

  • In jedermann ist etwas Kostbares, das in keinem anderen ist.

  • Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.

  • Ausnahmen bestätigen die Regel.

  • Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.

  • Das Allgemeine und Besondere fallen zusammen: Das Besondere ist das Allgemeine, unter verschiedenen Bedingungen erscheinend.

  • Zu jeder Seele gehört eine andere Welt; für jede Seele ist jede andere Seele eine Hinterwelt. Zwischen dem Ähnlichsten gerade lügt der Schein am schönsten.

  • Jeder Mensch ist ein besonderer Gedanke Gottes.

  • Keine Regel ohne Ausnahme.

  • Jeder Mensch ist ein anderes Land.

  • Alles Abbild des Essentiellen, des Transzendenten und Ewigen im Spiegel des menschlichen Geistes ist unveränderlich und gleich, von Mose bis Plato, von Lionardo bis Goethe: Hier waltet keine Originalität. Originell ist nur das Menschliche: Die Trübung.

  • Individualität ist das, was mich von der Welt absondert, Liebe ist das, was mich mit ihr verbindet. Je stärker die Individualität, desto stärker erfordert sie Liebe.

  • Ein Quidam sagt: "Ich bin von keiner Schule. / Kein Meister lebt, mit dem ich buhle. / Auch bin ich weit davon entfernt, / daß ich von Toten was gelernt." / Das heißt, wenn ich ihn recht verstand: / Ich bin ein Narr auf eigne Hand.

  • Originalität muß man haben, nicht danach streben.

  • Anders zu sein, erzeugt Haß.

  • Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein.

  • Die Welt hat soviele Mittelpunkte, als es Menschen gibt.

  • Das Ich ist die Spitze eines Kegels, dessen Boden das All ist.

  • Minderheiten sind die Sterne des Firmaments; Mehrheiten sind das Dunkel, in dem sie fließen.

  • Die meisten Menschen sind Mörder. Sie töten einen Menschen. In sich selbst.

  • Wieviel bist du von andern unterschieden? / Erkenne dich, leb mit der Welt in Frieden!

  • Was können wir denn unser Eigenes nennen als die Energie, die Kraft, das Wollen! Wenn ich sagen könnte, was ich alles großen Vorgängern und Mitlebenden schuldig geworden bin, so bliebe nicht viel übrig.

  • Nonkonformismus ist die maulende Abhängigkeit von der herrschenden These.

  • Millionen beschäftigen sich, daß die Gattung bestehe; / aber durch wenige nur pflanzet die Menschheit sich fort. / Tausend Keime zerstreuet der Herbst, doch bringet kaum einer / Früchte; zum Element kehren die meisten zurück. / Aber entfaltet sich sich auch nur einer, einer allein streut / eine lebendige Welt ewiger Bildungen aus.

  • Natur bringt wunderliche Käuz' ans Licht.

  • Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.

  • Jeder außerordentliche Vorzug isoliert.

  • Das Ich ist nichts anderes als Wollen und Vorstellen.

  • Das Weib wird nie so individuell wie der Mann.

  • Genug, er war original, / und aus Originalität / er andern Narren gleichen tät.

  • Die Epoche des Individualismus ist zu Ende. Vereint sind die Menschen allmächtig auf der Erde, die sie bewohnen.

  • Unser innerer Ton ist um so vieles feiner, dass wir ihn auf keinem Instrument finden können.

  • Jeder Mensch hat seine Eigenschwingung, seinen eigenen Ton.

  • Zwei Hände können sich wohl fassen, aber doch nicht in einander verwachsen. So Individualität zu Individualität.

  • Alles Individualisieren führt zur ewigen inneren Form, von der die äußere nur der Firniß ist, und nur aus der vollendenten Form geht das Befreiende hervor.

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