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Obrigkeit Zitate

67 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Obrigkeit

  • Wenn ich nicht besser wäre als ihr, so wäre ich nicht König.

  • Der große Stuhl macht noch keinen König.

  • Der Fisch beginnt meist am Kopf zu stinken.

  • O Sklaverei des Volksdiensts! Schmähliche / Knechtschaft - Wie bin ich's müde, diesem Götzen / zu schmeicheln, den mein Innerstes verachtet! / Wann soll ich frei auf diesem Throne stehn! / Die Meinung muß ich ehren, um das Lob / der Menge buhlen, einem Pöbel muß ich's / recht machen, dem der Gaukler nur gefällt.

  • Einige werden hoch geboren, einige erwerben Hoheit und einigen wird sie zugeworfen.

  • Mut, Geist und Glück sind drei so notwendige Eigenschaften für einen Führer, daß, wenn man auch nicht viele antrifft, die sie alle in sich vereinigen, man schwerlich ohne einen glücklichen Zufall große Ereignisse von denen erwarten darf, denen eine von ihnen völlig fehlt.

  • Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat! Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.

  • Man kann den einzelnen Menschen betrachten a) als kleinen Mann, b) als Helden und c) als Rädchen einer Maschine. Der erste Weg führt zur altmodischen Demokratie, der zweite Weg zum Faschismus, der dritte Weg zum Kommunismus.

  • Da die Großen nun auch einmal Menschen sind, so denkt sie der Bürger, wenn er sie lieben will, als seinesgleichen, und das kann er am füglichsten, wenn er sie als liebende Gatten, als zärtliche Eltern, als anhängliche Geschwister, als treue Freunde sich vorstellen darf.

  • Wenn der Blinde den Blinden führt, fallen beide in die Grube.

  • Die moralischen Qualitäten der führenden Persönlichkeiten sind für eine Generation und für den Lauf der Geschichte vielleicht von noch größerer Bedeutung als rein intellektuelle Leistungen.

  • Vernünftige Leute können viel tun.

  • Wenn aber die Gewaltigen klug sind, so gedeiht die Stadt.

  • Es macht den Deutschen nicht viel Ehre, daß "einen anführen" so viel heißt wie "einen betrügen".

  • Mir graut / vor dem Gedanken, einsam und allein, auf einem Thron allein zu sein.

  • Der König ist nur ein Mensch, wie ich bin. Die Viole riecht ihm, wie sie mir tut. Das Firmament erscheint ihm wie mir. Alle seine Sinne stehen unter menschlichen Bedingungen. Seine Zeremonien beiseite gesetzt, erscheint er in seiner Nacktheit nur als ein Mensch, wiewohl seine Neigungen einen höheren Schwung nehmen als unsere, so senken sie sich doch mit demselben Fittich, wenn sie sich senken.

  • Jetzt ist der Tag da, wo Anwendung von Gewalt gegen ein anderes menschliches Wesen als ebenso verwerflich angesehen werden muß wie Menschenfresserei.

  • Ich gebe zu, daß jede Gewalt von Gott kommt. Aber auch jede Krankheit kommt von ihm: Heißt das etwa, deshalb sei es verboten, den Arzt zu rufen?

  • Leute, die am höchsten stehn, / müßten auch am weitsten sehn. / Wenn's in solcher Wolkensphäre / nur nicht oft so neblig wäre!

  • Freilich ist es auch kein Vorteil für die Herde, wenn der Schäfer ein Schaf ist.

  • Heute, wo keiner mehr recht an das Gottesgnadentum glaubt, wird deren ursprüngliches Prestige desto stärker im Äußerlichen zum Ausdruck gebracht; denn der Augenschein wirkt zurück auf das Herz.

  • So steige ich durch alle Stände aufwärts, sehe den Bauersmann der Erde das Notdürftige abfordern, das doch auch ein behaglich Auskommen wäre, wenn er nur für sich schwitzte. Du weißt aber, wenn die Blattläuse auf den Rosenzweigen sitzen und sich hübsch dick und grün gesogen haben, dann kommen die Ameisen und saugen ihnen den filtrierten Saft aus den Leibern. Und so geht's weiter, und wir haben es so weit gebracht, daß oben immer in einem Tage mehr verzehrt wird, als unten in einem...

  • Eine schlimmere Rotte gewohnheitsmäßiger Verbrecher als unsere Fürsten kennt die Geschichte nicht. Juristisch betrachtet, gehören sie fast alle ins Zuchthaus.

  • Klarem Himmel und lachenden Herren soll keiner trauen.

  • Wo sich der Herr zum Knecht macht, da macht sich der Knecht zum Herrn.

  • Die Großen verkaufen ihre Protektion zu teuer, als daß man sich zu irgendwelcher Dankbarkeit verpflichtet fühlen sollte.

  • Es ist ein Unglück, das ich sahe unter der Sonne, nämlich Unverstand, der unter den Gewaltigen gemein ist.

  • Das größte Bedürfnis eines Staates ist das einer mutigen Obrigkeit.

  • Besser ist's unterm Bart eines alten Mannes als unter der Peitsche eines jungen.

  • Wo der Bürgermeister schenkt Wein, / die Fleischhauer im Rat sein, / der Bäcker selber wiegt das Brot, / da leidet die Gemeinde Elend und Not.

  • Es ist der Fluch der Hohen, daß die Niedern / sich ihres offnen Ohrs bemächtigen.

  • Ich brauche Wahrheit. Ihre stille Quelle / im dunklen Schutt des Irrtums aufzugraben, / ist nicht das Los der Könige. Gib mir / den seltnen Mann mit reinem, offnem Herzen, / mit hellem Geist und unbefangnen Augen, / der mir sie finden helfen kann!

  • Bei neuen Herrn forscht man nach. Recht und Grund, / die alten aber sind wie Wind und Regen: / Er bläst, er näßt und niemand fragt warum.

  • Unter Blinden ist der Einäugige König.

  • Wehe dir, Land, des König ein Kind ist und des Fürsten in der Frühe speisen!

  • Fürsten, diese mißratenen Projekte der wollenden und nicht könnenden Natur, sitzen so gern zwischen Menschheit und Gottheit nieder.

  • Man glaubt, daß ein Minister, ein Mann in hoher Stellung, Prinzipien habe, und man glaubt das, weil man es ihn hat sagen hören. Folglich enthält man sich, von ihm diese oder jene Sache zu verlangen, die ihn zu seiner Lieblingsmaxime in Widerspruch setzen würde. Man erfährt aber bald, daß man an der Nase geführt worden ist, und man sieht ihn Dinge tun, welche beweisen, daß er keine Grundsätze hat, sondern lediglich die Gewohnheit, die Eigenheit, dies oder jenes zu sagen.

  • Das Ohr der Majestät ist selten taub, nur ist unsere Stimme meist zu schwach, bis dahinauf zu reichen.

  • Friede auf Erden war immer dann, wenn die Vernünftigen Vergnügen an der Macht hatten.

  • Uns hat das Volk zu seinen Sklaven groß gemacht.

  • Der Fürst, der einen Weisen nährt / und ihn nicht fragt um Rat, / ist gleich dem Krüppel, der kein Bein / und doch ein Reitpferd hat.

  • Ihr habt etwas in euerem Wesen, das ich gern Herr nennen möchte.

  • Wohl gibt es Fürsten, / die nach Wahrheit dürsten. / Doch wenigen war ein so gesunder Magen, / sie zu vertragen.

  • Ohne den Hirten wird aus Schafen nie eine Herde.

  • Ein alter König drängt die Hoffnungen der Menschen / in ihre Herzen tief zurück / und fesselt dort sie ein. / Der Anblick aber eines neuen Fürsten / befreit die lang' gebundnen Wünsche.

  • Das Glück schlechter Führer ist ein Unglück der Völker.

  • Die Verdammnis, daß wir des Landes Mark verzehren, läßt keinen Segen der Behaglichkeit grünen.

  • Wer als Herr sich mild erzeigt, / auf den herab sieht mild und gnadenreich der Gott.

  • Hüte dich, mit deinem Herrn zusammen Kirschen zu essen! Er wäre imstande, dir die Kerne ins Gesicht zu spucken.

  • Fort ist fort, und was einmal / dir ein Mächtiger nimmt, das hast du besessen. Der Klage / gibt man wenig Gehör, und sie ermüdet am Ende.

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