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Recht Zitate

172 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Recht

  • Das Recht und der Wille des Führers sind eins.

  • Fiat justitia, pereat mundus: "Die Welt mag untergehen, wenn nur das Jus, das Recht gilt", ist ein Ausspruch der Jurisprudenz, der Gerechtigkeit. Aber in diesem charakteristischen Ausspruch der Justiz liegt gewiß kein Funke von Güte und selbst nicht von Weisheit; denn der Mensch ist nicht der Gerechtigkeit oder Justiz wegen, sondern diese Justiz ist des Menschen wegen.

  • Das Recht muß bestehen, auch wenn die Welt darüber zugrundegeht.

  • Das höchste Recht ist zugleich das höchste Unrecht.

  • Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.

  • Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.

  • Das Recht ist Inbegriff der Bedingungen, unter denen die Willkür des einen mit der Willkür des anderen nach einem allgemeinen Gesetz der Freiheit in Einklang gebracht werden kann.

  • Recht muß doch Recht bleiben.

  • Das Recht hat die merkwürdige Eigenschaft, daß man es behalten kann, ohne es zu haben.

  • Das Recht ist nichts anderes als die in der staatlichen Gemeinschaft herrschende Ordnung, und eben dieses Recht ist es auch, das darüber entscheidet, was gerecht ist.

  • Die Rechtssicherheit verlangt, daß in jedem Rechtsstreit einmal das letzte Wort gesprochen sein, sei dieses Wort auch unzutreffend.

  • Rechtliche Freiheit: Die Befugnis, keinen äußeren Gesetzen zu gehorchen, als zu denen ich meine Bestimmung habe geben können.

  • Recht ist die Einschränkung der Freiheit eines jeden auf die Bedingung ihrer Zusammenstimmung mit der Freiheit von jedermann, insoferne diese nach einem allgemeinen Gesetz möglich ist.

  • Wer immer recht hat, wird sehr einsam.

  • Recht ist hüben zwar wie drüben, / aber danach sollst du trachten, / eigne Rechte mild zu üben, / fremde Rechte streng zu achten.

  • Nichts ist verderblicher für den Menschen, als wenn er in irgend einem Theile mächtig genug ist, um ohne Recht zurecht kommen zu können.

  • Wer immer auf sein Recht pocht, bekommt wunde Finger.

  • Alle Völker haben das Recht, ihr Schicksal durch freie Willensäußerung zu bestimmen. Dieses Recht muß durch eine internationale Kontrolle über die Einhaltung der Menschenrechte seitens aller Regierungen garantiert werden.

  • Gut Recht bedarf der Hilfe.

  • Ihr kennt kein Völkerrecht ohne ein Volksrecht und kein Volksrecht ohne ein Menschenrecht.

  • Der größte Feind des Rechtes ist das Vorrecht.

  • Willkür bleibet ewig verhaßt den Göttern und Menschen, / wenn sie in Taten sich zeigt, auch nur in Worten sich kundgibt; / denn so hoch wir auch stehn, so ist der ewigen Götter / ewigste Themis allein.

  • Wer nach seiner Überzeugung handelt, und sei sie noch so mangelhaft, kann / nie ganz zugrundegehen, wogegen nichts seelentötender wirkt, als gegen das innere Rechtsgefühl das äußere Recht in Anspruch zu nehmen.

  • Das Recht ist die Waffe des Schwachen.

  • Von allen menschlichen Begabungen liegt keine dem Weibe so fern wie der Rechtssinn. Fast alle Frauen lernen, was Recht ist, erst durch ihre Männer.

  • Oft sprießt ein frommes Recht empor aus schnödem Raub.

  • Acht es nicht für heilig, / durch Rechttun schaden! Gleich erlaubt ja wär's, / was wir als Dieb' errungen, zu verschenken / und aus barmherziger Liebe Raub begehen.

  • Was aber helfen die edelsten Rechte dem, der sie nicht handhaben kann?

  • Das Paragraphenzeichen allein sieht aus wie ein Folterwerkzeug.

  • In einer neuen Weltordnung ist das Recht des Stärkeren durch die Stärke des Rechts abzulösen.

  • Wer sein Recht nicht wahret, gibt es auf.

  • Nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärkung des Rechts schützt die Interessen aller Staaten am besten.

  • Das Recht ist das Aushängeschild, das goldene Zepter der Gewalt.

  • Das gesellschaftliche Recht ist daher ganz und gar kein sittliches Recht, sondern eine bloße Modifikation des tierischen.

  • Das Recht ist die Maske des Unrechts im Karneval der Weltgeschichte.

  • Der Bildungsprozeß des Rechts ist keine Sache der bloßen Erkenntnis wie bei der Wahrheit, sondern Sache des Kampfes der Interessen.

  • Wir, wir leben. Unser sind die Stunden, und der Lebende hat recht.

  • Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen. Allein, um sicher Unrecht zu tun, muß man die Rechte studiert haben.

  • Denn selbst der Bösewicht will nur für sich / als einzeln ausgenommen sein vom Recht, / die andern wünscht er vom Gesetz gebunden, / damit vor Räuberhand bewahrt sein Raub. / Die andern denken gleich in gleichem Falle, / und jeder Schurk' ist einzeln gegen alle; / die Mehrheit siegt, und mit ihr siegt das Recht.

  • Sie wollen einen Richter, der entscheide, / nicht was da gut und billig, fromm und weise, / nein, nur was recht, wieviel ein jeder nehmen, / wieviel verweigern kann, ohn' eben Dieb / und Schelm zu heißen.

  • Unser seitheriges Recht ist weitgehend Theologie und Moral, deren Magd es auch im Mittelalter gewesen ist.

  • Die Energie der Liebe, mit der ein Volk seinem Rechte anhängt und es behauptet, bestimmt sich nach dem Einsatz an Mühe und Anstrengung, um den es dasselbe erworben.

  • Zum Recht gehört auch das Ziel des Rechts, nämlich Gerechtigkeit und Frieden.

  • Das Recht hat eine unverzichtbare Funktion im Zusammenleben der Menschen; es gibt Sicherheit und schützt gerade die Schwachen.

  • Natürlich achte ich das Recht. Aber auch mit dem Recht darf man nicht so pingelig sein.

  • Das Recht ist eine Gewalt, die der Gewalt das Recht streitig macht.

  • Das Recht ist die Form der Macht. Es begrenzt die Macht wie die Form ihren Inhalt.

  • Rechte sind Güter, die sich auf Macht gründen. Mit der Macht sinken die Rechte dahin.

  • Tu recht und fürchte dir übel dabei.

  • Es kommt nicht darauf an, recht zu haben, sondern darzulegen, was man über eine Sache denkt. Es ist an den anderen zu entscheiden, ob man sie überzeugen konnte.

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