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Aurelius Augustinus

afrikanisch-römischer Philosoph und Kirchenlehrer (354 - 430)

36 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Alles was ist, ist gut.

  • Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.

  • Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.

  • Irren ist menschlich, aber aus Leidenschaft im Irrtum zu verharren ist teuflisch.

  • Rom hat gesprochen. Die Sache ist erledigt.

  • Das Wunder ist nicht ein Widerspruch zu den Naturgesetzen, sondern ein Widerspruch zu dem, was wir von diesen Gesetzen wissen.

  • Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.

  • Die Redekunst ist die allerumfassendste Kunst.

  • Entfernt man die Prostitution aus den menschlichen Angelegenheiten, so werden alle Dinge mit Wollust befleckt.

  • Herr, gib mir Keuschheit - aber noch nicht gleich.

  • Das Würfelspiel hat ein Dämon erfunden.

  • Besser kennt Gott, wer ihn nicht zu kennen bekennt.

  • Man gibt Almosen, um der Not abzuhelfen, aber nicht, um die Faulheit auf die Weide zu treiben.

  • Wer nicht eifersüchtig ist, liebt nicht.

  • Die Zukunft hat der Auferstandene versprochen - Friede auf dieser Erde hat er nicht versprochen.

  • Wenn der Staat eine Angelegenheit des Volkes ist und es kein Volk gibt, das nicht durch die Übereinstimmung des Rechts geeint wird, das Recht aber dort nicht vorhanden ist, wo es keine Gerechtigkeit gibt, so folgt daraus ohne Zweifel der Schluß, daß da kein Staat vorhanden ist, wo es keine Gerechtigkeit gibt.

  • Rem viderunt, causam non viderunt. Die Sache haben sie gesehen, die Ursache haben sie nicht gesehen.

  • Der Herr sagt nicht "Die da reich sind", sondern "Die da reich werden wollen". Die Begierde klagt er an, nicht die Besitztümer.

  • Als wenn dieser Welt noch aus einem andern Grunde Frist gegeben würde, als damit die vorher festgesetzte Zahl von Heiligen voll würde! Je schneller sie aber voll wird, um so weniger braucht das Ende der Welt hinausgeschoben zu werden.

  • Wo die Erkenntnis aufhört, da baut sich der Glaube auf.

  • Man kann die Tugend meiner Ansicht nach kurz und gut definieren als die rechte Ordnung der Liebe.

  • Der Gehorsam ist ein erhabener Vorzug, dessen nur die vernünftige Kreatur fähig ist.

  • Nur große Menschen haben Ketzereien hervorgebracht.

  • Der Zeit nach kommt die Autorität zuerst; den sachlichen Vorrang aber hat die Vernunft.

  • Denn wenn jemand sähe, wie sein Feind, durch ein gefährliches Fieber wahnsinnig geworden, dem Abgrunde zuliefe, würde er da nicht Böses mit Bösem vergelten, wenn er ihn so laufen ließe, statt ihn zurückzuhalten und binden zu lassen?

  • Im Auge scheint es mir, es seien nur drei Dinge, die mich noch bewegen können: Angst vor dem Verlust derer, die ich liebe, Angst vor Schmerz, Angst vor dem Tode.

  • Es ist ein großer Unterschied, ob eine Begierde, weil man die Hoffnung aufgegeben hat, begraben wird, oder ob sie, weil man gesund geworden, vertrieben wird.

  • Der Geist hat nämlich sozusagen auch seine Augen: im Empfindungsvermögen der Seele.

  • Der Blick der Augen kann ja nur wiedergeben, was er sieht, aber keineswegs urteilen.

  • Denn Augen haben und Betrachten ist nicht dasselbe.

  • Gebt mir betende Mütter und ich rette die Welt.

  • Es ist noch nie jemand unglücklich geworden, weil er sich nicht um das, was in der Seele eines andern vorgeht, gekümmert hat; aber diejenigen, die nicht mit Aufmerksamkeit den Bewegungen ihrer eigenen Seele folgen, geraten notwendig ins Unglück.

  • Laß die Einbildung schwinden, und es schwindet die Klage, daß man dir Böses getan.

  • Bei allem, was du tust, denke an das, was recht ist, und bei allem, was du denkst, halte dich an das, was klar zu begreifen ist.

  • Überlaß dich ohne Widerstand dem Geschick und laß dich von diesem in die Verhältnisse verflechten, in die es ihm beliebt.

  • Keine deiner Handlungen geschehe aufs Geratewohl, keine anders, als es die Regeln der Lebenskunst gestatten

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