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Wissenschaft Zitate

81 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Wissenschaft

  • Ich weiß, daß ich nicht weiß.

  • Die pränatale Diagnostik wird unser Leben nicht einfacher machen, sondern schwieriger. Denn sie wird uns nur Fakten mitteilen, nicht mehr. Wer sie hören will, begibt sich in eine Entscheidungssituation, die moralisch und ethisch höchste Anforderungen stellt.

  • Die Quantenmechanik ist sehr Achtung gebietend. Aber eine innere Stimme sagt mir, dass das noch nicht der wahre Jakob ist. Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns kaum näher. Jedenfalls bin ich überzeugt, dass der Alte nicht würfelt.

  • Wissenschaft ohne Gewissen bedeutet den Untergang der Seele.

  • Die Kirche verlangt nicht, den bewundernswerten Fortschritt der Wissenschaften anzuhalten [...] Bei manchen Gelegenheiten gehen aber einige Wissenschaftler über den formalen Gegenstand ihrer Disziplin hinaus und übernehmen sich mit Behauptungen oder Schlussfolgerungen, die den eigentlich wissenschaftlichen Bereich überschreiten. In einem solchen Fall ist es nicht die Vernunft, die da vorgeschlagen wird, sondern eine bestimmte Ideologie, die einem echten, friedlichen und fruchtbaren Dialog...

  • Das tiefste und erhabenste Gefühl, dessen wir fähig sind, ist das Erlebnis des Mystischen. Aus ihm allein keimt wahre Wissenschaft. Wem dieses Gefühl fremd ist, wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, der ist seelisch bereits tot.

  • In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.

  • Die Endlosigkeit des wissenschaftlichen Ringens sorgt unablässig dafür, daß dem forschenden Menschengeist seine beiden edelsten Antriebe erhalten bleiben und immer wieder von neuem angefacht werden: Die Begeisterung und die Ehrfurcht.

  • Ich halte dafür, daß das einzige Ziel der Wissenschaft darin besteht, die Mühseligkeiten der menschlichen Existenz zu erleichtern.

  • Das Wissen beruht auf der Kenntnis des zu Unterscheidenden, die Wissenschaft auf der Anerkennung des nicht zu Unterscheidenden. Das Wissen wird durch das Gewahrwerden seiner Lücken, durch das Gefühl seiner Mängel zur Wissenschaft geführt, welche vor, mit und nach allem Wissen besteht.

  • Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an, interessant zu werden, wo sie aufhört.

  • Alles wissenschaftliche Arbeiten ist nichts anderes, als immer neuen Stoff in allgemeine Gesetze zu bringen.

  • Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit.

  • Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.

  • Soziologie ist die Kunst, eine Sache, die jeder versteht und die jeden interessiert, so auszudrücken, daß sie keiner mehr versteht und sie keinen mehr interessiert.

  • Bis zu meinem letzten Atemzug werde ich fest glauben, daß die Wissenschaft das Wichtigste, das Schönste und das Notwendigste im menschlichen Leben, daß sie die höchste Offenbarung der Liebe ist.

  • Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben, / sucht erst den Geist herauszutreiben, / dann hat er die Teile in seiner Hand, / fehlt, leider, nur das geistige Band. / Encheiresin naturae nennt's die Chemie, / spottet ihrer selbst und weiß nicht wie.

  • Ein etwas vorschnippischer Philosoph, ich glaube, Hamlet, Prinz von Dänemark, hat gesagt, es gäbe eine Menge Dinge im Himmel und auf der Erde, wovon nichts in unsern Kompendien stände. Hat der einfältige Mensch, der bekanntlich nicht recht bei Troste war, damit auf die Kompendien der Physik gestichelt, so kann man ihm getrost antworten: Gut, dafür stehen auch wieder eine Menge von Dingen in unseren Kompendien, wovon weder im Himmel noch auf der Erde etwas vorkommt.

  • Die Tinte des Gelehrten und das Blut des Märtyrers haben vor dem Himmel den gleichen Wert.

  • Eine jede Lehre, wenn sie ein System, d. i. ein nach Prinzipien geordnetes Ganzes der Erkenntnis, sein soll, heißt Wissenschaft..

  • Gibt mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde.

  • Das letzte Ziel aller wissenschaftlichen Erkenntnis besteht darin, das größtmögliche Tatsachengebiet aus der kleinstmöglichen Anzahl von Axiomen und Hypothesen zu erhellen.

  • Die Wissenschaft, ihr sollt sie ehren, / all dünkelhaftem Wahne fern! / Denn Gottes sind die, so sie lehren, / und Gottes sind, die sie begehren, / und wer sie preist, der preist den Herrn.

  • Die Wissenschaft, richtig verstanden, heilt den Menschen von seinem Stolz; denn sie zeigt ihm seine Grenzen.

  • Wissenschaft hat einen inneren Wert nur als Organ der Weisheit.

  • Die Wissenschaftler bemühen sich, das Unmögliche möglich zu machen. Die Politiker bemühen sich oft, das Mögliche unmöglich zu machen.

  • Hypothesen sind Netze; nur der wird fangen, der auswirft.

  • Wissenschaft ist nur eine Hälfte, Glauben ist die andere.

  • Theorien sind gewöhnlich Übereilungen eines ungeduldigen Verstandes, der die Phänomene gern lossein möchte und an ihrer Stelle deswegen Bilder, Begriffe, ja oft nur Worte einschiebt.

  • Wenn die Wissenschaft auch kein Vaterland hat, so soll der Wissenschaftler doch eines haben, und ihm soll er die Auswirkung zukommen lassen, die seine Arbeiten in der Welt haben können.

  • Eine Wissenschaft aber, die vergißt, daß sie eine seltene, wunderbare Blume auf dem Boden des Mysteriums ist, ja, die vergißt, daß sie selbst Mysterium ist, die fällt mit der übelsten Schwarmgeisterei in eins zusammen.

  • Die Geschichte der Wissenschaften ist eine große Fuge, in der die Stimmen der Völker nach und nach zum Vorschein kommen.

  • Stets geforscht und stets gegründet, / nie geschlossen, oft geründet, / Ältestes bewahrt mit Treue, / freundlich aufgefaßtes Neue, / heitern Sinn und reine Zwecke: / Nun, man kommt wohl eine Strecke!

  • Das wäre eine armselige Wissenschaft, die die große, tiefe, geheiligte Unendlichkeit des Nichtwissens vor uns verbergen wollte, über welcher alle Wissenschaft wie bloßer oberflächlicher Nebel schwimmt.

  • Die Theorie ist eine Vermutung mit Hochschulbildung.

  • Den Wissenschaftlern geht es wie den Chaoten. Es ist alles da, man muss es nur suchen.

  • Nichts anstaunen!

  • Der Mensch muß bei dem Glauben verharren, daß das Unbegreifliche begreiflich sei: er würde sonst nicht forschen.

  • Wir brennen vor Begier, alles zu ergründen und einen Turm aufzuführen, der bis in die Unendlichkeit reicht. Aber unser ganzes Gebäude kracht, und die Erde öffnet sich bis in die Tiefen.

  • Aber das ist auch jetzt noch meine Meinung, vielleicht eine irrige: Daß das Ganze Ihres Systems, wenn es wirklich brauchbar werden soll, populärer ausgedrückt werden müsse und, wenn es Wahrheit enthält, auch ausgedrückt werden könne.

  • In der Wissenschaft gibt es nie ein Erreichen des Ziels. In der Wissenschaft gibt es immer nur Etappenziele.

  • Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt.

  • Wir stehen immer noch vor der Tür, hinter der die großen Antworten wartenn

  • Unsere Philosophen sind dazu da, die übernatürlichen und unergründlichen Dinge alltäglich und trivial zu machen. Daher kommt es, daß wir mit Schrecknissen Scherz treiben und uns hinter unsere angebliche Wissenschaft verschanzen, wo wir uns vor einer unbekannten Gewalt fürchten sollten.

  • Ich bin überzeugt, daß die Menschen von den Ergebnissen ihrer Leistungsfähigkeit überfordert werden.

  • Die Wissenschaft ist die Geschichte toter Religionen.

  • Wissenschaft ist ein Friedhof toter Ideen.

  • Auch in Wissenschaften kann man eigentlich nichts wissen. Es will immer getan sein.

  • Gewiß ist alle Wissenschaft, die diesen Namen verdient, rational. Aber vernunftgemäß ist Wissenschaft nur, wenn sie vernunftgemäßen Zielen dient.

  • Wir müssen in die Wissenschaft einfach mehr investieren, rein materiell, aber auch ideell. Darin liegt ein ganz wesentliches Zukunftskapital einer Industriemacht vom Zuschnitt Deutschlands.

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