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Beredsamkeit Zitate

82 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Beredsamkeit

  • Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Munde zu sprechen. Aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.

  • Wer viel redet, erfährt wenig.

  • Hauptsätze. Hauptsätze. Hauptsätze. / Klare Disposition im Kopf - möglichst wenig auf dem Papier. / Tatsachen oder Appell an das Gefühl. Schleuder oder Harfe. Ein Redner sei kein Lexikon. Das haben die Leute zu Hause. / Der Ton einer einzelnen Sprechstimme ermüdet. Sprich nie länger als vierzig Minuten. Suche keine Effekte zu erzielen, die nicht in deinem Wesen liegen. Ein Podium ist eine unbarmherzige Sache - da steht der Mensch nackter als im Sonnenbad.

  • Docere. Delectare. Movere. Belehren. Erfreuen. Bewegen.

  • Die Rede ist die Kunst, Glauben zu erwecken.

  • Zwischen Reden und Tun liegt das Meer.

  • Eine lange Zunge ist das Zeichen einer kurzen Hand.

  • Nur die scharfe Zeichnung, die schon die Karikatur streift, macht eine Wirkung.

  • Jeder Superlativ reizt zum Widerspruch.

  • Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab.

  • Da ist oft ebensoviel Beredsamkeit im Ton der Stimme, in den Augen und in der ganzen Atmosphäre, die ein Redner um sich verbreitet, wie in der Wahl seiner Worte.

  • Allein der Vortrag macht des Redners Glück.

  • Die Zunge des Mannes ist wie der Regen nach der Trockenheit. Die Zunge der Frau ist wie Regen nach der Regenzeit.

  • Wie vieles Kratzen der Haut, so schaden vieles Schwatzen dem Herzen.

  • Die Zunge plappert viel, davon der Kopf nichts weiß.

  • Der Vortrag ist gewissermaßen die Beredsamkeit des Körpers.

  • Man würze, wie man will, mit Widerspruch die Rede: / Wird Würze nur nicht Kost und Widerspruch nicht Fehde.

  • Es gibt kein Gebiet, worüber der rednerisch Gebildete vor der Menge nicht überzeugender sprechen könnte als irgendein Fachmann.

  • Jede Rede erscheint eitel und nichtig, wenn die Tat ihr nicht Nachdruck gibt.

  • Dichtkunst ist ein Spiel der Sinnlichkeit, durch den Verstand geordnet, Beredsamkeit ein Geschäft des Verstandes, durch Sinnlichkeit belebt.

  • Wer viel geredet und hält nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen.

  • Der Mensch will beschäftigt sein: Wer wenig denkt, muß viel sprechen.

  • Gute Redner räuspern sich, wenn sie aus dem Text kommen.

  • Wer viel redet, lügt viel.

  • Der Tugendhafte ist nicht sprachgewandt, der Sprachgewandte nicht tugendhaft.

  • Wenn ein Mann eine kluge Rede hält, sagt man: "Eine gute Rede." Wenn eine Frau eine gute Rede hält, sagt man: "Eine kluge Frau."

  • Bei einem längeren Gespräch wird auch der Weiseste einmal zum Narren und dreimal zum Tropf.

  • Was ist so großartig, als das Gemüt des Volkes, die Ansicht der Richter, die Erwägungen des Senats durch eine einzige Rede umzuwandeln?

  • Meister der Beredsamkeit ist der, der alles Nötige sagt und nur dies.

  • Ein Wort, geredet zu seiner Zeit, ist wie goldene Äpfel in silbernen Schalen.

  • Wie jeder Narr mit den Worten spielen kann! Bald, denke ich, wird sich der Witz am besten durch Stillschweigen bewähren und Gesprächigkeit bloß noch an Papageien gelobt werden.

  • Wer zu den Köpfen redet, muß viele Sprachen verstehen, und man versteht nur eine gut. Wer mit dem Herzen spricht, ist allen verständlich.

  • Wo die Worte gar so leicht und behende dahinfahren, da sei auf deiner Hut; denn die Pferde, die den Wagen mit Gütern hinter sich haben, gehen langsameren Schrittes.

  • Wenn einer auch nur die kleinste nachträgliche Frage über das Vorgetragene an sie richet, dann gleichen diese Redner den Erzplatten, die, wenn man sie anschlägt, lange noch nachklingen und forttönen.

  • Ob die Mathematik Pfennige oder Guineen berechne, die Rhetorik Wahres oder Falsches verteidige, ist beiden vollkommen gleich.

  • Wenn der Redner zum Volke spricht, / da wo er kaut, da juckt's ihn nicht.

  • Man bekommt den Korb mit Reden nicht voll.

  • Beredsamkeit ist die Kunst, so von den Dingen zu sprechen, daß jedermann gern zuhört.

  • Beredsamkeit: Gedanken, die atmen, und Worte, die brennen.

  • Je klangvoller Rang und Namen von Rednern sind, desto sicherer kann man sein, daß ihre Reden von Männern ohne Rang und Namen gemacht werden.

  • Seine vernünftigen Gedanken sind wie zwei Weizenkörner in zwei Scheffeln Spreu versteckt: Ihr sucht den ganzen Tag, bis ihr sie findet, und wenn ihr sie habt, so verlohnen sie das Suchen nicht.

  • Jede Rede gleicht einer Belagerung der Seele des Hörers.

  • Eine Rede kann die Erde spalten.

  • Einer Rede von Chamberlain zuzuhören ist wie ein Besuch bei Woolworth: Jedes an seinem Platz und nichts über Sixpence.

  • Was den Rednern an Tiefe fehlt, geben sie an Weitschweifigkeit.

  • Es ist ein großer Rednerkunstgriff, die Leute zuweilen bloß zu überreden, wo man sie überzeugen könnte; sie halten sich alsdann oft dafür überzeugt, wo man sie bloß überreden kann.

  • Ein lebend Wort gilt hundert tote Zeilen.

  • Das eben ist's, was manches blühende Haus und Reich / in Trümmer stößt: Der allzu schöne Redeschwall!

  • O heilige Vernunft, was eitle Worte! / Der Narr hat ins Gedächtnis sich ein Heer / Wortspiele eingeprägt. Und kenn' ich doch / gar manchen Narr'n an einer bessern Stelle, / so aufgestutzt, der um ein spitzes Wort / die Sache preisgibt.

  • Was ist unsere Rede anderes als eine unsichtbare Hand, wunderbar und vielfach gefingert, mit welcher wir fahren über unserer Mitmenschen Gemüter.

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