Anzeige

Gesicht Zitate

58 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gesicht

  • Was ist das Schwerste von allem? Was dir das Leichteste dünket: / Mit den Augen zu sehn, was vor den Augen dir lieget.

  • Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluß der Welt!

  • Wir haben verlernt, die Augen auf etwas ruhen zu lassen. Deshalb erkennen wir so wenig.

  • Aus Frauenaugen zieh' ich diese Lehre: / Sie sind der Grund, das Buch, die hohe Schule, / aus der Prometheus' echtes Feuer glüht.

  • Keiner ist so blind wie der, welcher nicht sehen will.

  • Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war, / ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar, / das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht / den alten Rang, den Raum ihr streitig macht. / Und doch gelingst ihm nicht, da es, soviel es strebt, / verhaftet an den Körpern klebt: / Von Körpern strömts, die Körper macht es schön, / ein Körper hemmt's auf seinem Gange; / so, hoff ich, dauert es nicht lange, / und mit den Körpern wirds zugrunde gehn.

  • Des Geistes Auge fängt erst dann an, scharf zu sehen, wenn das des Leibes seine Schärfe zu verlieren beginnt.

  • Wir hören viel, aber wir hören erst eigentlich, wenn wir die wirren Stimmen haben sterben lassen, und nur noch eine spricht. Wir sehen viel, doch sehen wir erst eigentlich, wenn wir die wirren Lichter alle ausgeblasen haben und nur das eine klare, große in der Seele leuchtet.

  • Zum Gaffen hat das Volk die Augen.

  • Die Augen reden mächtiger als die Lippen.

  • Mikroskope und Fernrohre verwirren eigentlich den reinen Menschensinn.

  • O eine edle Himmelsgabe ist / das Licht des Auges. Alle Wesen leben / vom Lichte, jedes glückliche Geschöpf, / die Pflanze selbst kehrt freudig sich zum Lichte.

  • Die einzige Sprache, die jeder versteht, ist die Sprache des menschlichen Gesichts.

  • So oft ich durch eine Brille sehe, bin ich ein anderer Mensch und gefalle mir selbst nicht. Ich sehe mehr, als ich sehen sollte; die schärfer gesehene Welt harmoniert nicht mit meinem Innern, und ich lege die Gläser geschwind wieder weg, wenn meine Neugierde, wie dieses oder jenes in der Ferne beschaffen sein möchte, befriedigt ist.

  • Einmal selbst sehen ist mehr wert als hundert Neuigkeiten hören.

  • Das Auge ist der Punkt, in welchem Seele und Körper sich vermischen.

  • Wenn das Aug' nicht sehen will, / helfen weder Licht noch Brill'.

  • Wer viel sehen will, braucht nur ein Auge zuzudrücken.

  • Vieles Lesen macht stolz und pedantisch. Viel sehen macht weise, vernünftig und nützlich.

  • An einer Stelle sahen wir einen gutgekleideten deutschen Herrn ohne jede Brille. Leider entkam er, bevor ich eine Skizze von ihm anfertigen konnte. Der Kapitän tröstete mich und sagte, der Mann sei gewiß ein Betrüger, der durchaus eine Brille besäße und sie lediglich in die Tasche gesteckt habe, um aufzufallen.

  • Der Spiegel ist ein Beichtvater, der den Mund hält.

  • Bewegung fesselt mehr den Blick / als Ruhendes.

  • Wie groß auch ein Auge sein mag - zwei sind besser.

  • Drauf - wie ich übern Lindengang mich nähere, / bei Marthens, wo die Reihen dicht gewölbt / und dunkel wie der Dom zu Utrecht sind, / hör' ich die Gartentüre fernher knarren. / Sieh da, da ist die Eve noch, sag ich / und schicke freudig Euch, von wo die Ohren / mir Kundschaft brachten, meine Augen nach / und schelte sie, da sie mir wiederkommen, / für blind und schicke auf der Stelle sie / zum zweitenmal, sich besser umzusehen, / und schimpfe sie nichtswürdige Verleumder, / Aufhetzer,...

  • Kennst du das Bild auf zartem Grunde? / Es gibt sich selber Licht und Glanz. / Ein andres ist's zu jeder Stunde, / und immer ist es frisch und ganz. / Im engsten Raum ist's ausgeführet, / der kleinste Rahmen faßt es ein; / doch alle Größe, die dich rühret, / kennst du durch dieses Bild allein. / Und kannst du den Krystall mir nennen? / Ihm gleicht an Wert kein Edelstein; / er leuchtet, ohne je zu brennen, / das ganze Weltall saugt er ein. / Der Himmel selbst ist abgemalet / in seinem...

  • Alles Mystische ist personell und mithin eine Elementarvariation des Weltalls.

  • Anzuschauen ist freilich in Kunst und Leben das Höchste.

  • Das Gesicht ist ein Abbild der Seele.

  • Wohne, du ewiglich eines, dort bei dem ewiglich Einen! / Farbe, du wechselnde, komm freundlich zum Menschen herab!

  • Ich habe die Augen verloren. Auch die Nacht hat ihre Schönheit. Weißt Du nicht, daß Blindheit eine Art Unschuld bedeutet?

  • Ich sah in seine Augen - halte mir / en Rückfall in die Sterblichkeit zu gut.

  • Es käme niemand mit der Brille auf der Nase in ein vertrauliches Gemach, wenn er wüßte, daß uns Frauen sogleich die Lust vergeht, ihn anzusehen und uns mit ihm zu unterhalten.

  • Die Augen sehen alles, nur sich selbst nicht.

  • Der Körper ist der Einband des Geistes, das Gesicht der Titel und das Auge der Name des Verfassers.

  • Ach, des Himmels Gründe, / Sandbänke sind sie gegen dieses Auges Tiefen!

  • Das Menschengeschlecht ist bestimmt, Erleuchtetes zu sehen, nicht das Licht.

  • Ein graues Auge - / ein schlaues Auge. / Auf schelmische Launen / deuten die braunen. / Des Auges Bläue / bedeutet Treue.

  • Achtet auf eure Augen / öffentlich und heimlich, / laßt sie gute Sitten spähen / und die schlechten übersehen.

  • Wo zuviel zu sehen ist, sehen wir nichts.

  • Es gibt Männer, welche die Beredsamkeit weiblicher Zungen übertreffen. Aber kein Mann übertrifft die Beredsamkeit weiblicher Augen.

  • Im täglichen Leben ist ein gegenseitiges Anblicken von kurzer Dauer; ein wenig verlängert, ist es die Bestätigung reifen Vertrauens oder das Zeichen entschiedener Feindseligkeit.

  • Blick niemals einem Pferd oder einem Hund oder einem Kind länger als für ein paar Sekunden ins Auge; das beschämt sie.

  • Die Augen eines Frauenzimmers sind bei mir ein so wesentliches Stück, ich sehe oft danach, denke mir so vielerlei dabei, daß, wenn ich nur ein bloßer Kopf wäre, die Mädchen meinetwegen nichts als Auge sein könnten.

  • Was du sehen kannst, das siehe und brauche deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte dich an Gottes Wort!

  • Sterben ist nichts - doch leben und nicht sehen, / das ist ein Unglück.

  • Wer etwas weiß, hat zehn Augen. Wer nichts weiß, ist blind.

  • Der einzige Mensch, bei dem die Brille mich nicht geniert, ist Zelter. Bei allen anderen ist sie mir fatal. Es kommt mir immer vor, als sollte ich den Fremden zum Gegenstand genauer Untersuchung dienen und als wollten sie durch ihre gewaffneten Blicke in mein geheimstes Innere dringen und jedes Fältchen meines alten Gesichtes erspähen.

  • Kein Zeuge ist besser als die eigenen Augen.

  • Fast möcht' ich glauben: / Das, was ich nicht mit eignen Augen sah, / steh' desto schöner vor dem inneren Sinn.

  • Wenn man ein Seher ist, braucht man kein Beobachter zu sein.

Anzeige