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Heim Zitate

71 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Heim

  • Wenn man zu lange an einem Orte wohnt, häufen sich zuviele Sachen an. Man übernimmt zuviele Pflichten und Geschäfte, verkehrt mit zuvielen Familien, und wenn man fortzieht, empfindet man Trennungsschmerz.

  • Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.

  • Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genau so töten wie mit einer Axt.

  • Eig'ner Herd / Ist Goldes wert, / Ist er auch arm / Macht er doch warm.

  • Raum ist in der kleinsten Hütte / für ein glücklich liebend Paar.

  • Baue - das erste Haus für deinen Feind, das zweite Haus für deinen Freund, das dritte Haus für dich selbst.

  • Ein neues Haus, ein neuer Mensch.

  • Eine Schwester besorget den Garten, der schwerlich zur Wildnis, / deine Wohnung romantisch und feucht zu umgeben verdammt ist, / sondern in zierliche Beete geteilt, als Vorhof der Küche, / nützliche Kräuter ernährt und jugendbeglückende Früchte.

  • Wer in Zelten leben kann, steht sich am besten.

  • Eigener Herd ist Goldes wert.

  • Dreimal umziehen, ist so schlimm wie einmal abbrennen.

  • Ich hab mein Lehen, alle Welt, ich hab mein Lehen! / Nun fürcht ich nicht den Hornung an die Zehen / und brauche geizge Herren nicht mehr anzuflehen.

  • Dem, der zu Hause verharrend edlen Schatz bewahrt / und hoher Wohnung Mauern auszukitten weiß, / wie auch das Dach zu sichern vor des Regens Drang, / dem wird es wohlgehn lange Lebenstage durch; / wer aber seiner Schwelle heilige Richte leicht / mit flüchtigen Sohlen überschreitet freventlich, / der findet wiederkehrend wohl den alten Platz, / doch umgeändert alles, wo nicht gar zerstört.

  • Bei sich zu Hause ist der Hund am stolzesten.

  • Mein Haus ist meine Burg.

  • Am Abend schätzt man erst das Haus.

  • Das Haus, die Heimat, die Beschränkung - / die sind das Glück und sind die Welt.

  • Eine schlechte Wohnung macht brave Leute verächtlich.

  • Das Leben in den Wäldern, ein ärmliches und grauenhaftes, aber freies und an Abenteuern reiches Leben, hat etwas Verführerisches, einen geheimnisvollen Reiz für den, der es einmal erfahren hat.

  • Alle Arten von Bequemlichkeit sind eigentlich ganz gegen meine Natur. Sie sehen in meinem Zimmer kein Sofa. Ich sitze immer in meinem alten hölzernen Stuhl und habe erst seit einigen Wochen eine Art von Lehne für den Kopf anfügen lassen. Eine Umgebung von bequemen, geschmackvollen Meubeln hebt mein Denken auf und versetzt mich in einen behaglichen passiven Zustand. Ausgenommen, daß man von Jugend auf daran gewöhnt sei, sind prächtige Zimmer und elegantes Hausgerät etwas für Leute, die...

  • Das Haus ist eine Maschine zum Wohnen. Ein Sessel ist eine Maschine zum Sitzen.

  • Der Topf daheim kocht lustiger als jeder andere.

  • Dann baut ich, grandios, mir selbst bewußt, / am luftigen Ort ein Schloß zur Lust. / Wald, Hügel, Flächen, Wiesen, Feld / zum Garten prächtig umbestellt: / Vor grünen Wänden Sammetmatten, / Schnurwege, kunstgerechte Schatten, / Kaskadensturz, durch Fels zu Fels gepaart, / und Wasserstrahlen aller Art: / Ehrwürdig steigt es dort; doch an den Seiten, / da zischts und pißts in tausend Kleinigkeiten. / Dann aber ließ ich allerschönsten Frauen / vertraut-bequeme Häuslein bauen, /...

  • Vom Fenster her läßt sich niemals die ganze Welt überschauen.

  • Jeder auserlesene Mensch trachtet instinktiv nach seiner Burg und Heimlichkeit, wo er von der Menge, den vielen, den allermeisten erlöst ist, wo er die Regel "Mensch" vergessen darf als deren Ausnahme.

  • Hundert Männer können ein Lager bereiten, aber um ein Heim zu schaffen, braucht es eine Frau.

  • Das stille, häusliche Glück ist darum das edelste, weil wir es ununterbrochen genießen können. Geräuschvolles Vergnügen ist nur ein fremder Gast.

  • Es ist das Unglück, daß Würde und Feinheit von Gedanken oft von den Raumverhältnissen eines Zimmers, einer beglückenden Fensteraussicht, einem gewissen Maß von Licht und Farbe abhängig sind, so daß einer, der sein Leben lang in einer Art von länglichen Schachteln gehaust hat und eines Tages ein edel proportioniertes Gemach betritt, sich zu glauben geneigt findet, wieviel er vielleicht allein durch den Charakter seiner Wohnräume geistig verloren haben könnte.

  • Mit vielem hält man haus, / mit wenigem kommt man aus.

  • Am Neste kann man sehen, was für ein Vogel darin wohnt.

  • Hast du ein gegründet Haus, / fleh die Götter alle, / daß es, bis man dich trägt hinaus, / nicht zu Schutt zerfalle / und noch lange hinterdrein / Kindeskindern diene / und umher ein frischer Hain / immer neu ergrüne.

  • In seinem Hause ist selbst der Arme ein Fürst.

  • Wer an der Straßen bauen will, / der hat der Widersprecher viel.

  • Wie kleine Gegenstände, dem Auge nahegehalten, unser Gesichtsfeld beschränkend, die Welt verdecken, so werden oft die Menschen und Dinge unserer nächsten Umgebung, so höchst unbedeutend und gleichgültig sie auch seien, unsere Aufmerksamkeit und Gedanken über die Gebühr beschäftigen.

  • In einem Hause, wo so viele Zimmer sind, daß man einige derselben leer stehen läßt und im ganzen Jahr vielleicht nur drei-, viermal hineinkommt, mag eine solche Liebhaberei hingehen, und man mag auch ein gotisches Zimmer haben, so wie ich es ganz hübsch finde, daß Madam Panckoucke in Paris ein chinesisches hat. Allein sein Wohnzimmer mit so fremder und veralteter Umgebung auszustaffieren, kann ich gar nicht loben. Es ist immer eine Art von Maskerade, die auf die Länge in keiner Hinsicht...

  • Häuslichkeit, du schöner Abendstern! Du flimmerst nicht eher, als die brennende Junisonne im Meere der Leidenschaften verlöschte. Dann scheinst du lieblich in jede Hütte, wo zwei gute Menschen wohnen.

  • Ich wünsche jedem, der sich tapfer stellt / zum Kampf mit aller Unbill dieser Welt, / ein trautes Plätzchen, wo er dann und wann / die ganze weite Welt vergessen kann.

  • Ein Foto aufstellen. Dann ist doch jemand im Zimmer, mit dem man reden kann und der nicht stört.

  • Es ist immer gewagt, Menschenkenner bei sich zu Gaste zu laden, und es ist immer lohnend für Menschenkenner, in eines Nachbars Haus zu treten. Völker wie Personen verkörpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter.

  • Dieser Teekessel diente schon meinen Eltern und war ein Zeuge unserer abendlichen Familienversammlungen; dieser kupferne Kaminschirm schützt mich noch immer vor dem Feuer, das diese alte mächtige Zange anschürt; und so geht es durch alles durch. Anteil und Tätigkeit konnt' ich daher auf gar viel andere Gegenstände wenden, weil ich mich mit der Veränderung dieser äußeren Bedürfnisse, die so vieler Menschen Zeit und Kräfte wegnimmt, nicht weiter beschäftigte.

  • Eine Kleinstadt ist eine Stadt, in der die wichtigsten Lokalnachrichten nicht gedruckt, sondern gesprochen werden.

  • Ich bin in einer prächtigen Wohnung, wie ich sie in Karlsbad gehabt, sogleich faul und untätig. Geringere Wohnung dagegen, wie dieses schlechte Zimmer, worin wir sind, ein wenig unordentlich ordentlich, ein wenig zigeunerhaft, ist für mich das Rechte. Es läßt meiner inneren Natur volle Freiheit, tätig zu sein.

  • Alles Leben draußen ist nur wie ein Schlafen in Kleidern. Daheim erst liegt man im Bett.

  • Wer will bauen an der Straßen, / muß die Leute reden lassen.

  • An einem roten Tisch fiel mir nichts ein, / ein blaubehangner führte grad ins Tollhaus, / doch grün, das stärkt das Aug' und den Verstand.

  • Die schönste Rede, die man unseren Zeiten halten kann, wäre: Über die Kunst, zu Hause zu bleiben.

  • Die Leute aus den großen Städten haben kein Verständnis für Maße und Größenverhältnisse in den Kleinstädten. Sie meinen, sie dürfen einfach kommen und sich auf den Marktplatz hinstellen und lächeln und überlegen tun.

  • Unseliger ist nichts, als wenn dir's immer ist, / als seist du nicht zu Haus, wo du zu Hause bist.

  • Es ist, ihr möget wollen oder nicht, / das Haus der Spiegel eurer selbst.

  • Seit drei Monden war mit ein Auftrag für eine Truhe und einen großen Anrichtetisch für Schloß Asnois zuteil worden. Ich harrete, damit anzufangen, nur darauf, daß ich nochmalen hinginge und das Haus, das Zimmer und den Platz, dafür sie bestimmt waren, mit eigenen Augen wiedersähe. Denn ein schön Möbel ist gleich einer Frucht, so man am Spalier selbsten pflücken muß.

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