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Gott Zitate

346 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Gott

  • Den Geist Gottes zu kennen heißt also, die Naturgesetze zu kennen.

  • Wär nicht das Auge sonnenhaft, / die Sonne könnt es nie erblicken. / Läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, / wie könnt uns Göttliches entzücken?

  • Gefühl ist alles; / Name ist Schall und Rauch, / umnebelnd Himmelsglut.

  • Was Er euch sagt, das tut! / Was Er euch tut, das sagt! / Was Er euch gibt, das nehmt! / Was Er euch nimmt, das gebt!

  • Unmittelbar aus den menschlichen Unmöglichkeiten erwachsen Gottes herrliche Gelegenheiten.

  • Wo am Ende noch Platz für Gott bleibt? – Im Spiegel und überall um diesen herum.

  • Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.

  • Das Wort sie sollen lassen stahn.

  • Gott muß es schicken, / Soll es uns glücken.

  • Den: Muß, macht die Not, / Den: Willen, Gott.

  • Halt an, wo laufst du hin, der Himmel ist in dir: / Suchst du Gott anderswo, du fehlst ihn für und für.

  • Der Gedanke der Persönlichkeit Gottes als Geist ist ebenso absurd wie der rohe Anthropomorphismus, denn die geistigen Attribute bedeuten nichts und sind lächerlich ohne die körperlichen.

  • Der Glaube an Gott ist wie der ewige Beginn einer Liebe: Schweigen.

  • Heute beim Aufstehen kam mir der Gedanke, wie es doch recht merkwürdig ist, daß gerade die Völker, denen die Sonne besonders heiß auf den Schädel brennt, sie als Gott verehren. Alle Sonnen- und Feueranbeter wohnten im heißen Süden, wie die Assyrer, Phönizier, Perser. Den Völkern des Nordens ist dieser Kult nicht in den Sinn gekommen, und doch hat man in unserem Klima gewiß mehr Grund zu Dankbarkeit und Freude, wenn die seltene Sonne am Himmel sich zeigt, als da, wo sie sengende Glut...

  • Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.

  • Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden.

  • Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde. Das heißt vermutlich: Der Mensch schuf Gott nach dem seinigen.

  • Es gibt unzählige Definitionen von Gott. Doch ich bete Gott nur als Wahrheit an.

  • Gott hat seine Höflinge, die ihm schmeicheln, als wenn er ein Fürst wäre.

  • Eh' man ein Wörtlein spricht, / Weiß es Gott, wo's uns gebricht.

  • Im Innern ist ein Universum auch. / Daher der Völker löblicher Gebrauch, / daß jeglicher das Beste, was er kennt, / er Gott, ja seinen Gott benennt.

  • Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht.

  • Leiden war's und Unvermögen - das schuf alle Hinterwelten, und jener kurze Wahnsinn des Glücks, den nur der Leidendste erfaßt.

  • Allen gehört, was du denkst; dein eigen ist nur, was du fühlest. / Soll er dein Eigentum sein, fühle den Gott, den du denkst!

  • Bei jeder menschlichen Unternehmung ist nämlich etwas, das nicht in unserer Macht steht und nicht in unsere Berechnung fällt. Der Wunsch, dieses für sich zu gewinnen, ist der Ursprung der Götter.

  • Gäbe es keinen Gott, so müßte man ihn erfinden.

  • Gott ist Licht.

  • Von den Göttern weiß ich nichts, weder daß sie sind, noch daß sie nicht sind.

  • Ob es Gott gibt oder nicht, wissen wir nicht. Also lasset uns ihm Opfer bringen.

  • Besser kennt Gott, wer ihn nicht zu kennen bekennt.

  • Ein Wunder ist es, daß ein solcher Gedanke - der Gedanke der Notwendigkeit eines Gottes - einem so wilden und bösen Tier wie der Mensch in den Kopf kommen konnte: So heilig, so rührend, so weise und so ehrenvoll für den Menschen ist dieser Gedanke.

  • Was wär ein Gott, der nur von außen stieße, / im Kreis das All am Finger laufen ließe! / Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen, / Natur in Sich, Sich in Natur zu hegen.

  • Gott ist nicht wählerisch in seinen Boten und Werkzeugen, und die irren sich, die da meinen, daß er die Welt mit spitzen Fingern anfasse und das Nämliche von ihnen verlange.

  • Was der Mensch als Gott verehrt, / ist sein eigenstes Innere herausgekehrt.

  • Gott schlug noch niemals einen Mann, / Er strich ihm wieder ein Sälblein an.

  • Denn die Unsterblichen lieben der Menschen / weit verbreitete gute Geschlechter, / und sie fristen das flüchtige Leben / gerne dem Sterblichen, wollen ihm gerne / ihres eigenen, ewigen Himmels / mitgenießendes fröhliches Anschaun / eine Weile gönnen und lassen.

  • Der beste Prediger ist das Herz, der beste Lehrer die Zeit, das beste Buch die Welt, der beste Freund Gott.

  • "Ich hab' mal Gott gefragt, was er mit mir vorhat." - "Er hat es mir aber nicht gesagt, sonst wär ich nämlich nicht mehr da." - "Er hat mir überhaupt nichts gesagt." - "Er hat mich überraschen wollen."

  • Kraft ist die Materie der Stoffe. Seele ist die Kraft der Kräfte. Geist ist die Seele der Seelen. Gott ist der Geist der Geister.

  • Bei Gott ist kein Ding unmöglich.

  • Wer darf ihn nennen / und wer bekennen: / Ich glaub Ihn! / Wer empfinden / und sich unterwinden / zu sagen: Ich glaub Ihn nicht! / Der Allumfasser, / der Allerhalter, / faßt und erhält Er nicht / dich, mich, sich selbst?

  • Alles Göttliche auf Erden / ist ein Lichtgedanke nur.

  • Die Leute traktieren ihn, als wäre das unbegreifliche, gar nicht auszudenkende höchste Wesen nicht viel mehr als ihresgleichen. Sie würden sonst nicht sagen: "Der Herr Gott, der liebe Gott, der gute Gott." Er wird ihnen, besonders den Geistlichen, die ihn täglich im Munde führen, zu einer Phrase, zu einem bloßen Namen, wobei sie sich auch gar nichts denken. Wären sie aber durchdrungen von seiner Größe, sie würden verstummen und ihn vor Verehrung nicht nennen mögen.

  • So undeutlich, schwankend und verworren der Begriff auch sein mag, den man mit dem Worte Gott verbindet, so sind doch zwei Prädikate davon unzertrennlich: Die höchste Macht und die höchste Weisheit.

  • Es ist höchste Weisheit, an einen Gott zu glauben, welcher straft und belohnt.

  • Wer mit Gott Freund sein will, muß allein bleiben oder die ganze Welt zu seinem Freund machen.

  • Gott wäre etwas gar Erbärmliches, wenn er sich in einem Menschenkopfe begreifen ließe.

  • Zuvieles mißriet ihm, diesem Töpfer, der nicht ausgelernt hatte! Daß er aber Rache an seinen Töpfen und Geschöpfen nahm, dafür, daß sie ihm schlecht gerieten, das war eine Sünde wider den guten Geschmack.

  • Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber. Wollte dieser Gott nicht auch Richter sein? Aber der Liebende liebt jenseits von Lohn und Vergeltung.

  • "Es ist ein Gott" kann, meiner Meinung nach, nichts anderes sagen als: Ich fühle mich, bei aller meiner Freiheit des Willens, genötigt, recht zu tun.

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