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Krieg Zitate

114 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Krieg

  • Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.

  • Töte einen, und du bist ein Mörder! / Töte tausende, und du bist ein Held!

  • Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, als die Regierungen Kriege machen können; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.

  • Der Krieg ist nichts anderes als eine Fortsetzung des politischen Verkehrs mit Einmischung anderer Mittel.

  • Im Waffenlärm schweigen die Gesetze.

  • Darum sollte jeder Soldat im Kriege es wie jeder kranke Mann in seinem Bette machen: Jedes Stäubchen aus seinem Gewissen waschen. Und wenn er stirbt, ist der Tod für ihn ein Gewinn. Wenn er nicht stirbt, so war die Zeit segensvoll verloren, worin eine solche Vorbereitung gewonnen ward. Und bei dem, welcher davonkommt, wäre es keine Sünde, zu denken, daß, da er Gott ein so freies Anerbieten macht, dieser ihn den Tag überleben läßt, um seine Größe einzusehen und andere zu lehren, wie...

  • Es ist unleugbar, daß Krieg der natürliche Zustand der Menschen war, bevor die Gesellschaft gebildet wurde, und zwar nicht einfach der Krieg, sondern der Krieg aller gegen alle.

  • Der Nationalhaß vertritt bei dem einzelnen gegen den einzelnen mehr oder weniger stark die individuelle Feindschaft. Wo aber auch dieser fehlt und anfangs keine Verbitterung war, entzündet sich das feindselige Gefühl am Kampfe selbst; denn eine Gewaltsamkeit, die jemand auf höhere Weisung an uns verübt, wird zur Vergeltung und Rache gegen ihn entflammen.

  • Man kann den Krieg nur durch den Krieg abschaffen; wer das Gewehr nicht will, der muß zum Gewehr greifen

  • Alle Kriege sind nur Raubzüge.

  • Schon wieder Krieg! Der Kluge hört's nicht gern.

  • Krieg ist nicht mehr die Ultima ratio, sondern die Ultima irratio.

  • Im Frieden werden die Väter von ihren Kindern begraben, im Krieg aber die Kinder von den Vätern.

  • Zwar darf man sagen, daß manches kleinliche Spiel der Leidenschaften in diesem ernsten Dienst des Lebens zum Schweigen gebracht wird. Doch gilt dies nur von den Handelnden der niederen Regionen, die, von einer Gefahr und Anstrengung zur anderen fortgerissen, die übrigen Dinge des Lebens aus den Augen verlieren, sich der Falschheit entwöhnen, weil der Tod sie nicht gelten läßt, und so zu jener soldatischen Einfachheit des Charakters kommen, die immer der beste Repräsentant des...

  • Es ehrt unsere Zeit, daß sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben.

  • Manchmal müssen Kriege geführt werden, um noch mehr Blutvergießen zu verhindern.

  • Krieg und Liederlichkeit, die bleiben immer in Mode.

  • Hinterm Ofen ist gut Krieg führen.

  • Das Furchtbarste an jedem Krieg ist der Umstand, daß die Menschen ihn wie ein Naturereignis - etwa wie einen Blitzschlag, ein Erdbeben, eine Springflut - hinzunehmen pflegen, während er in Wirklichkeit ein mit ihrer eigenen Duldung und Mithilfe von Menschenhand vorbereitetes Unternehmen ist, bei dem man den Initiatoren und Managern auch noch die sichersten Plätze reserviert.

  • Sie streiten sich, so heißt's um Freiheitsreche: / Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte.

  • Es wird mit Blut kein fester Grund gelegt, / kein sicheres Leben schafft uns Andrer Tod.

  • Wenn die Frauen ein Gefühl für ihre wahren Rechte und Freiheiten besäßen, würden sie sich mit der ganzen Leidenschaftlichkeit ihres Geschlechts dagegen auflehnen, daß ihnen der Staat verbietet, ein zu ihrem Körper gehörendes embryonales Wesen töten zu lassen, solang er sich erlaubt, dasselbe zur schönsten Menschenblüte heranwachsende Wesen zwanzig oder dreißig Jahre später, gegebenenfalls in einen Krieg zu schicken und dort töten zu lassen.

  • Die moralischen Hauptkräfte sind: Die Talente des Feldherrn, kriegerische Tugend des Heeres, völkischer Geist desselben.

  • Die Majorität hat gewöhnlich keine Neigung zum Kriege. Der Krieg wird durch Minoritäten oder in absoluten Staaten durch Beherrscher oder Kabinette entzündet.

  • Nichts geht im Kriege über Gehorsam.

  • Nicht umsonst führen die Staaten mit Vorliebe ein Raubtier im Wappen.

  • Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn aufzulösen.

  • Der Krieg kündigt sich durch Schimpfworte an.

  • Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.

  • Der Krieg ist weniger eine Schmach der Männer, die ihn führen, als der Frauen, die ihn dulden.

  • Zeit ist es, wenn der wilde Krieg vorüber, / der Angst zu lächeln, der bestandnen Not.

  • Ich fürchte, es sterben nur wenige gut, die in einer Schlacht umgekommen; denn wie können sie irgendwas christlich anordnen, wenn sie bloß auf Blut gerichtet sind?

  • Es kommt kein Krieg, bevor man die Gräber des vorhergegangenen würdig instandgesetzt, überall Ehrenmale enthüllt und den einstigen Feinden in rührenden Meetings die Hände gedrückt hat. Es muß alles seine Ordnung und sinnvolle Reihenfolge haben.

  • Ein Krieg ist meist die Folge eines vorangehenden Friedens gewesen. Man sollte daher nicht von Kriegsverbrechern, sondern von Friedensverbrechern sprechen.

  • Der Krieg ist der Felsen, gegen den die Welle des Friedens endlos lange schwappen muss, um seine Härte zu brechen.

  • Das Verhalten der Frauen den Kriegen und Kriegsvorbereitungen gegenüber legt die Vermutung nahe, daß das gebärende Element in ihnen stärker als das mütterliche ist.

  • Kriege werden um ihrer selbst willen geführt. Solange man sich das nicht zugibt, werden sie nie wirklich zu bekämpfen sein.

  • Der Kämpf' und Siege Lohn ist Reue nur.

  • Krieg bedingt: ein individuelles JA zur Waffe. / Frieden bedingt: ein individuelles NEIN zum Krieg.

  • Im längsten Frieden spricht der Mensch nicht soviel Unsinn und Unwahrheit wie im kürzesten Kriege.

  • In jedem Krieg vertreten die Kinder, die ihn noch nicht begreifen, allein die Würde der Menschheit.

  • König, ist wohl nicht das Hauptwerk. / Das Eroberte behalten, / dieses ist das Schwere.

  • Wenn da Leute sind, die unseren Jungs etwas Böses wollen, dann nehmen wir sie aus dem Spiel.

  • Mord rufen und des Krieges Hund' entfesseln.

  • Ein Krieger, der darniederliegt, / Sowohl ein Krieger, als der da siegt.

  • Ein Leben zu nehmen, um eines zu retten, darum drehte es sich bei uns.

  • Krieg ist ein golden Netz: wer damit fängt, hat mehr Schaden als Nutzen.

  • Krieg sät Krieg.

  • Zum Krieg gehört Geld, Geld und wieder Geld.

  • Krieg frißt Gold und sch– Kieselsteine.

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