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Krieg Zitate

115 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Krieg

  • Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven, die andern zu Freien.

  • Sobald sich die Herzen voneinander entfernen, entsteht Krieg.

  • Ein Heiliger Krieg kann niemals ein gerechter Krieg sein.

  • Der Mut und die Opfer von Soldaten sind ruhmreich, sie verleihen ihrer Hingabe für ihr Land Ausdruck, für die Sache und ihre Waffenbrüder. Aber der Krieg selbst ist niemals ruhmreich, und wir dürfen ihn auch nie als ruhmreich darstellen.

  • Der Krieg prägt ganz gewiss.

  • Als zum erstenmal das Wort »Friede« ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!

  • Es ist im Kriege alles sehr einfach, aber das Einfachste ist schwierig.

  • Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.

  • Kein Volk will den Krieg, aber jedes hält sich einen Stand, dessen Angehörige den Krieg brauchen, wenn für ihr Gefühl nicht ihr ganzes Leben vergeudet sein soll.

  • Töte einen, und du bist ein Mörder! / Töte tausende, und du bist ein Held!

  • Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, als die Regierungen Kriege machen können; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.

  • Der Krieg ist nichts anderes als eine Fortsetzung des politischen Verkehrs mit Einmischung anderer Mittel.

  • Im Waffenlärm schweigen die Gesetze.

  • Dies ist unser aller Hoffnung: Dass die Erinnerung an das Leid des Krieges nicht Rache gebiert, sondern immer mehr Menschen und Nationen den Ausweg in einem friedlichen Zusammenleben der Völker suchen lässt.

  • In tiefer Ruh liegt um mich her / Der Waffenbrüder Kreis; / Mir ist das Herz so bang und schwer, / Von Sehnsucht mir so heiß.

  • Wir führen keinen Krieg, aber wir sind aufgerufen eine friedliche Lösung im Kosovo auch mit militärischen Mitteln durchzusetzen.

  • Darum sollte jeder Soldat im Kriege es wie jeder kranke Mann in seinem Bette machen: Jedes Stäubchen aus seinem Gewissen waschen. Und wenn er stirbt, ist der Tod für ihn ein Gewinn. Wenn er nicht stirbt, so war die Zeit segensvoll verloren, worin eine solche Vorbereitung gewonnen ward. Und bei dem, welcher davonkommt, wäre es keine Sünde, zu denken, daß, da er Gott ein so freies Anerbieten macht, dieser ihn den Tag überleben läßt, um seine Größe einzusehen und andere zu lehren, wie...

  • Es ist unleugbar, daß Krieg der natürliche Zustand der Menschen war, bevor die Gesellschaft gebildet wurde, und zwar nicht einfach der Krieg, sondern der Krieg aller gegen alle.

  • Der Nationalhaß vertritt bei dem einzelnen gegen den einzelnen mehr oder weniger stark die individuelle Feindschaft. Wo aber auch dieser fehlt und anfangs keine Verbitterung war, entzündet sich das feindselige Gefühl am Kampfe selbst; denn eine Gewaltsamkeit, die jemand auf höhere Weisung an uns verübt, wird zur Vergeltung und Rache gegen ihn entflammen.

  • Die Spekulation hat die Welt ruiniert, und Krieg war Spekulation.

  • Man kann den Krieg nur durch den Krieg abschaffen; wer das Gewehr nicht will, der muß zum Gewehr greifen

  • Krieg trat in der einen oder anderen Form mit dem ersten Menschen in Erscheinung.

  • Der Krieg ist die Mutter allen Elends, er ist ein großer Wüterich gegen das Leben und die Seele.

  • Alle Kriege sind nur Raubzüge.

  • Schon wieder Krieg! Der Kluge hört's nicht gern.

  • Krieg ist nicht mehr die Ultima ratio, sondern die Ultima irratio.

  • Im Frieden werden die Väter von ihren Kindern begraben, im Krieg aber die Kinder von den Vätern.

  • Das Gesetz des Krieges ist Teil dessen was wir sind.

  • Zwar darf man sagen, daß manches kleinliche Spiel der Leidenschaften in diesem ernsten Dienst des Lebens zum Schweigen gebracht wird. Doch gilt dies nur von den Handelnden der niederen Regionen, die, von einer Gefahr und Anstrengung zur anderen fortgerissen, die übrigen Dinge des Lebens aus den Augen verlieren, sich der Falschheit entwöhnen, weil der Tod sie nicht gelten läßt, und so zu jener soldatischen Einfachheit des Charakters kommen, die immer der beste Repräsentant des...

  • Es ehrt unsere Zeit, daß sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben.

  • Manchmal müssen Kriege geführt werden, um noch mehr Blutvergießen zu verhindern.

  • Krieg und Liederlichkeit, die bleiben immer in Mode.

  • Kanonen- und Flintenkugeln sind oft Fleckkugeln zum Reinigen der beschmutzten Welt.

  • Hinterm Ofen ist gut Krieg führen.

  • Das Furchtbarste an jedem Krieg ist der Umstand, daß die Menschen ihn wie ein Naturereignis - etwa wie einen Blitzschlag, ein Erdbeben, eine Springflut - hinzunehmen pflegen, während er in Wirklichkeit ein mit ihrer eigenen Duldung und Mithilfe von Menschenhand vorbereitetes Unternehmen ist, bei dem man den Initiatoren und Managern auch noch die sichersten Plätze reserviert.

  • Sie streiten sich, so heißt's um Freiheitsreche: / Genau besehn, sind's Knechte gegen Knechte.

  • Es wird mit Blut kein fester Grund gelegt, / kein sicheres Leben schafft uns Andrer Tod.

  • Wenn die Frauen ein Gefühl für ihre wahren Rechte und Freiheiten besäßen, würden sie sich mit der ganzen Leidenschaftlichkeit ihres Geschlechts dagegen auflehnen, daß ihnen der Staat verbietet, ein zu ihrem Körper gehörendes embryonales Wesen töten zu lassen, solang er sich erlaubt, dasselbe zur schönsten Menschenblüte heranwachsende Wesen zwanzig oder dreißig Jahre später, gegebenenfalls in einen Krieg zu schicken und dort töten zu lassen.

  • Die moralischen Hauptkräfte sind: Die Talente des Feldherrn, kriegerische Tugend des Heeres, völkischer Geist desselben.

  • Die Majorität hat gewöhnlich keine Neigung zum Kriege. Der Krieg wird durch Minoritäten oder in absoluten Staaten durch Beherrscher oder Kabinette entzündet.

  • Nichts geht im Kriege über Gehorsam.

  • Nicht umsonst führen die Staaten mit Vorliebe ein Raubtier im Wappen.

  • Einen Krieg beginnen, heißt nichts weiter, als einen Knoten zerhauen, statt ihn aufzulösen.

  • Der Krieg kündigt sich durch Schimpfworte an.

  • Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.

  • Der Krieg ist weniger eine Schmach der Männer, die ihn führen, als der Frauen, die ihn dulden.

  • Zeit ist es, wenn der wilde Krieg vorüber, / der Angst zu lächeln, der bestandnen Not.

  • Ich fürchte, es sterben nur wenige gut, die in einer Schlacht umgekommen; denn wie können sie irgendwas christlich anordnen, wenn sie bloß auf Blut gerichtet sind?

  • Es kommt kein Krieg, bevor man die Gräber des vorhergegangenen würdig instandgesetzt, überall Ehrenmale enthüllt und den einstigen Feinden in rührenden Meetings die Hände gedrückt hat. Es muß alles seine Ordnung und sinnvolle Reihenfolge haben.

  • Ein Krieg ist meist die Folge eines vorangehenden Friedens gewesen. Man sollte daher nicht von Kriegsverbrechern, sondern von Friedensverbrechern sprechen.

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