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Popularität Zitate

42 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Popularität

  • Auf Popularität bildet euch, meine Lieben, nur nichts ein! Tantalus ist bekannt wegen seiner Qualen, Achilles wegen seiner Ferse, Augias wegen seines Stalles, Diogenes wegen seiner Laterne, Sokrates wegen seiner Xanthippe und Götz von Berlichingen wegen seines Kraftausdrucks.

  • Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon.

  • Lieber Attentate als Ovationen.

  • Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden. Die Klugheit steht zurück, um zu sehen.

  • Der gute Ruf geht weit, aber der schlimme geht noch viel weiter.

  • Popularität ist eine Strafe, die wie eine Belohnung aussieht.

  • Die Kuh kennt den, der sie melkt, aber nicht den, dem sie gehört.

  • Wer in die Öffentlichkeit tritt, hat keine Nachsicht zu erwarten und keine zu fordern.

  • Ein guter Mann ist überall im Lande bekannt. Die gute Frau wird man nur im Umkreis einer Tagesreise kennen.

  • Er ist beliebt bei der verworrenen Menge, / die mit dem Auge, nicht dem Urteil wählt, / und wo das ist, wägt man des Schuldigen Plage, / doch nie die Schuld.

  • Leute, die einen Namen haben, müssen gefaßt sein auf Zuschriften, die keinen haben.

  • Sie täten gern große Männer verehren, / wenn diese nur auch zugleich Lumpe wären.

  • Ein Zirkel nur im Wasser ist der Ruhm, / der niemals aufhört, selbst sich zu erweitern, / bis die Verbreitung ihn in Nichts zerstreut.

  • In einem Roman muß die Hauptperson ein bedeutender Charakter sein; im wirklichen Leben waltet oft ein glücklicher Zufall und drängt mittelmäßige Menschen in den Vordergrund, die kein andres Verdienst haben, als daß sie eben im entscheidenden Augenblicke zur Hand waren.

  • Popularität setzt immer Mittelmäßigkeit voraus.

  • Immer beobachtet zu werden ist wie eine lebenslängliche Strafe.

  • Popularität ist in Kupfer umgemünzter Ruhm.

  • Er ist ein ganz erbärmlicher Mensch, / ein Schelm und überdies ein Narr, / so recht ein Kerl, / von dem die Leute gerne glauben, / es stecke etwas hinter ihm verborgen.

  • Popularität hat für mich immer etwas Unbehagliches.

  • Der Vater zeigt dich seinem Knaben, / ein jeder fragt und drängt und eilt, / die Fiedel stockt, der Tänzer weilt. / Du gehst, in Reihen stehen sie, / die Mützen fliegen in die Höh, / und wenig fehlt, so beugten sich die Knie, / als käm das Venerabile.

  • Tu' Gutes: Dein Nachbar erfährt es nie. Tu' Böses: Man weiß es auf hundert Meilen.

  • Auf große Popularität kann nur derjenige rechnen, der seinen Zeitgenossen Gemeinplätze in volltönenden Worten zum besten gibt. Das Publikum liebt jene Schriftsteller am meisten, in deren Werken es seine eigene Weisheit anstaunen kann.

  • Doch so ist sein Verdienst: / Wer davon spricht, entweiht es schon. So fällt / stets unser Wert der Zeiten Deutung heim, / und Macht, die an sich selbst zu loben ist, / hat kein so unverkennbar Grab, als wenn / von Rednerbühnen wird ihr Tun gepriesen.

  • Schön ist es doch, wenn auf dich gezeigt wird und der Ruf ertönt: Der ist es!

  • Das Publikum hat eine eigene Art, gegen öffentliche Menschen von anerkanntem Verdienst zu verfahren. Es fängt nach und nach an, gleichgültig gegen sie zu werden, und begünstigt viel geringere, aber neu erscheinende Talente; es macht an jene übertriebene Forderungen und läßt sich von diesen alles gefallen.

  • Der Menschen Augen auf sich ziehn? Ist das / das Herrliche? Das ist ja nichts! Bei vielen / Besitzungen viel Müh' und Angst empfinden?

  • Vielleicht darf man nicht viel Hochachtung verdienen, wenn man sehr beliebt sein will. Jede Überlegenheit zieht uns Ehrfurcht und Feindschaft zu.

  • Popularität ist wie die Flamme einer Illumination oder auch einer Feuersbrunst, die um einen Mann herum entzündet wird. Sie zeigt, was an ihm ist, vermehrt seine Eigenschaften aber nicht im mindesten. Oft sogar entfremdet sie ihm vieles und verzehrt den armen Mann selbst zu Asche.

  • Das wahre Große in der Welt / ist immer nur das, was nicht gleich gefällt. / Und wen der Pöbel zum Gotte weiht, / der steht auf dem Altar nur kurze Zeit.

  • Liebe ich gleich das Volk, / doch wünsch' ich nicht, zur Schau mich ihm zu stellen. / Ob wohlgemeint, doch mundet mir nicht wohl / sein lauter Ruf, sein ungestümes Jauchzen, / noch scheint mir der ein Mann von reifem Urteil, / der sich daran erfreut.

  • Film multipliziert die Popularität, Fernsehen potenziert sie.

  • Daß allen er gefallen kann, / geht schwerlich, glaub ich, jedem an / als dem, bei dem hat gleichen Preis / Gott, Teufel, recht, krumm, schwarz und weiß.

  • Du mußt klein sein, willst Du kleinen Menschen gefallen.

  • Berühmtheit sehe ich so: Bleib mit beiden Füßen auf der Erde, sonst bist du nur noch ein schwankendes Rohr im Wind.

  • Berühmtheit: der Vorzug, von jenen gekannt zu werden, die einen nicht - persönlich - kennen.

  • Welch erstaunliche Witterung besitzen Frauen doch für Berühmtheit. Sie erkennen sie nicht anhand ihrer Eindrücke, sondern daran, wie und wohin die Menge eilt.

  • Eine Berühmtheit ist jemand, der sich freut, dass ihn viele kennen, die er nicht kennen zu lernen braucht.

  • Berühmtheit ist Züchtigung des Verdienstes und Bestrafung des Talents.

  • Übrigens darf ich bei allem Respekt vor meinem berühmten Hotel sagen, unberühmte sind meistens interessanter.

  • Wenn ein Mann berühmt geworden ist, trifft er in seinem Leben merkwürdig viele Schulfreunde wieder.

  • Berühmt zu werden, ist nicht schwer, / Man darf nur viel für kleine Geister schreiben.

  • Eine einzige Entdeckung kann einen Mann berühmt machen und sein bürgerliches Glück begründen.

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