TOPZufallszitatVolltexteGedankensplitterReligionen
Anzeige

Martin Luther

deutscher Reformator (1483 - 1546)

144 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Tritt frisch auf! / Tu's Maul auf! / Hör bald auf!

  • Wer sich die Musik erkiest, / hat ein himmlisch Werk gewonnen; / denn ihr erster Ursprung ist / von dem Himmel selbst genommen, / weil die lieben Engelein / selber Musikanten sein.

  • Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.

  • Die Liebe Gottes findet nicht vor, sondern schafft sich, was sie liebt. Die Liebe des Menschen entsteht nur an dem, was sie liebenswert findet.

  • Was zur Sünde reizen soll, das muß schön sein.

  • Die Welt will betrügen oder betrogen werden, darum hat die Welt mit der Wahrheit nichts zu schaffen.

  • Darum nämlich, weil sie geliebt werden, sind die Sünder »schön«, nicht aber werden sie geliebt, weil sie »schön« sind.

  • Ehestand geht vor allen durch alle Stände.

  • Alle Arbeit ist nichts anderes als ein Finden und Aufheben der Güter Gottes.

  • Die Werke der Gerechten wären Todsünden, würden sie nicht in frommer Gottesfurcht von den Gerechten als Todsünden gefürchtet.

  • Werden wir das Schwert über dem Papst zücken, so werden wir uns selber treffen.

  • Man muss Lehre und Leben unterscheiden. Das Leben ist bei uns ebenso schlimm wie bei den Päpstlichen.

  • Wie man nicht wehren kann, daß einem die Vögel über den Kopf herfliegen, aber wohl, daß sie auf dem Kopfe nisten, so kann man auch bösen Gedanken nicht wehren, aber wohl, daß sie in uns einwurzeln.

  • Die Ewigkeit gehet in keines Menschen Herz.

  • Das Wort sie sollen lassen stahn.

  • Christus ist unbegreiflich, niemand kann ihn in diesem Leben auslernen, daß er recht verstünde, was und wer er wäre.

  • Anfechtung ist die notwendige Kehrseite des Glaubens. Wer nicht angefochten wird, kann auch nicht glauben.

  • Christus, da er den Menschen ziehen wollte, mußte Mensch werden. Sollen wir Kinder ziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden.

  • Der Papst ist heute vermögender als der reichste Crassus.

  • Die höchste Gnade Gottes ist, wenn im Ehestand Eheleute einander herzlich und stets liebhaben.

  • Musika ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht.

  • Der Wein ist stark, der König ist stärker, die Weiber noch stärker, die Wahrheit am allerstärksten.

  • Wer nicht liebt Wein, Weiber und Gesang, / der bleibt ein Narr sein Leben lang.

  • Das ständige Vorhandensein macht eine Sache wertlos, Seltenes achtet man.

  • Wenn der Bürgermeister seine Pflicht tut, werden kaum vier da sein, die ihn mögen.

  • Nicht der ist gerecht, der viele Werke tut, sondern wer ohne Werke viel an Christus glaubt.

  • Der Ehestand ist nötig und geboten.

  • Der Mensch ist zur Arbeit geboren wie der Vogel zum Fliegen.

  • Ein Geist, der mit verschiedenen Geschäften umgeht, kann sich nicht sammeln.

  • Dann sind die Sünden vor Gott wirklich läßliche Sünden, wenn sie von den Menschen als Todsünden gefürchtet werden.

  • Eine jegliche Person in der Ehe soll ihr Amt tun, das ihr gebührt. Der Mann soll erwerben, das Weib aber soll ersparen.

  • Wer treu arbeitet, betet doppelt. Wer untreu arbeitet, flucht doppelt.

  • Ein Schulmeister muß singen können.

  • Wir sind Bettler, das ist wahr.

  • Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fünfzigsten nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen.

  • Man muß also strafen, daß der Apfel bei der Rute sei.

  • Die Musik ist eine Gabe und Geschenk Gottes, die den Teufel vertreibt und die Leute fröhlich macht.

  • Es muß ein jeglich Land seinen eigenen Teufel haben, Welschland seinen, Frankreich seinen. Unser deutscher Teufel wird ein guter Weinschlauch sein und muß Sauf heißen, daß er so durstig und höllisch ist, der mit so großem Saufen Weins und Biers nicht kann gekühlt werden.

  • Glaube ohne Liebe ist nichts wert.

  • Es ist nichts Helleres denn die Sonne, das ist die Schrift. Ist aber eine Wolke davorgetreten, so ist doch nichts anderes dahinter denn dieselbe helle Sonne. Ist ein dunkler Spruch in der Schrift, so zweifelt nur nicht, es ist gewißlich dieselbe Wahrheit dahinter, die am andern Ort klar ist, und wer das Dunkle nicht verstehen kann, der bleibt bei dem Lichten.

  • Allein der Glaube ist des Gewissens Friede.

  • Für die Toten Wein, für die Lebenden Wasser: Das ist eine Vorschrift für Fische.

  • Gott macht Kinder, er wird sie gewiß auch ernähren.

  • Die äußerliche Vergebung, so ich mit der Tat erzeige, ist ein gewiß Zeichen, daß ich selbst Vergebung der Sünde bei Gott habe.

  • Jugend ist wie ein Most. Der läßt sich nicht halten. Er muß vergären und überlaufen.

  • Der Bauern Arbeit ist am fröhlichsten und voller Hoffnung.

  • Unter dem Papsttum sind wir allen Irrlehren ausgesetzt gewesen. Der Grund ist: Weil wir ohne den Glauben waren. Der Glaube aber ist wie der Mittelpunkt des Kreises.

  • Lernst Du wohl, / wirst Du gebratener Hühner voll. / Lernst Du übel, / mußt Du mit der Sau zum Kübel.

  • Ein Christ muß ein fröhlicher Mensch sein. Wenn er es nicht ist, dann ist er vom Teufel versucht.

  • Musika habe ich allezeit lieb gehabt. / Wer diese Kunst kann, der ist guter Art, / zu allem geschickt.

Anzeige