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Norbert Blüm

deutscher Politiker (CDU) (1935 - )

74 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Der Geschlechterkampf ist so einfallslos wie der Klassenkampf.

  • Die Rente ist sicher

  • Bei Vollmond sagt meine Frau am Frühstückstisch: "Mach heute mittag im Büro Schluß. Du hast doch die ganze Nacht zum Arbeiten." Ich lese in Vollmondnächten Akten. Denn ich kann nicht schlafen, keine Tablette hilft.

  • Die Rente bleibt Alterslohn für Lebensarbeit.

  • Arbeitszeiten nach Maß sind besser als von der Stange.

  • Nichts ist wichtiger für die Behinderten, als durch ihrer Hände Arbeit zum eigenen Lebensunterhalt beizutragen.

  • Mit der Verdrängung der Alten verzichtet die Gesellschaft auf Erfahrung, Erinnerung und Geschichte. Sie muß das Defizit an Lebenserfahrung durch die Bereitstellung von Experten ausgleichen.

  • Solidarität ist kein Luxus, sondern Existenzbedingung des menschlichen Lebens.

  • Marx ist tot, Jesus lebt.

  • Der Vater der heutigen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard, würde sich verdutzt die Augen reiben, wenn er sehen würde, wie seine Enkel unter den Unternehmern sich an der Olympiade der Schwarzmalerei beteiligen.

  • Manchem Religionsunterricht würde es guttun, wenn er neben der Vermittlung neuester Protest- und Demonstrationstechniken den lieben Gott nicht ganz das unbekannte Wesen sein ließe.

  • Alter ist kein Zustand der Aufgabenlosigkeit und der passiven Ruhe.

  • Ich kann nicht finden, daß der Beruf der Hausfrau einfältiger und langweiliger ist als beispielsweise der Beruf eines Politikers. Bei mir gibt es mindestens soviel Routine und Monotonie wie im Beruf der Hausfrau.

  • Der gesunde Menschenverstand hat in der professionellen Gesellschaft keinen Stellenwert mehr.

  • Wo Anstand Betrug nicht verhindert, muß Strafe um so mehr schrecken.

  • Nicht alles, was nicht verboten ist, ist deshalb erlaubt.

  • Solidarität ist die politische Form der Nächstenliebe.

  • Arbeit ist mehr als bloßer Broterwerb. Sie bedeutet auch Selbstverwirklichung.

  • Wenn einer ein Gebiss haben will mit Radar und Spieluhr, dann soll er selber bezahlen.

  • Wer diese Nacht verschläft, ist ein historischer Penner.

  • Wäre Kolumbus so ängstlich gewesen wie die deutschen Banken, wäre Amerika heute noch nicht entdeckt.

  • So viele Wunden können wir gar nicht heilen, wie politisch organisierte, kollektive Kriminalität, staatlich sanktioniert, schlagen kann. Humanitäre Hilfe reicht nicht, um dem Elend der Welt den Garaus zu machen.

  • Inflation ist Diebstahl am kleinen Mann.

  • Es ist nie zu spät für eine gemeinsame Anstrengung für die, die auf unsere Hilfe warten.

  • Es gibt bei der CDU Kutschen, Volkswagen und etwas größere Modelle. Ich bin ein Geländewagen.

  • Der Greis, der nicht alt werden will, ist keine Gestalt der Hoffnung, sondern eher der Prototyp der Angst.

  • Konservativ ist eine Vorfahrtsregel für das Bestehende, das sich nicht gegen das Neue absperrt, ihm aber die Beweislast überträgt, dass es besser ist als das Alte.

  • Wenn der Zug auf dem falschen Gleis steht, erübrigt sich jede Diskussion über den Fahrplan.

  • Der Vorteil der Opposition ist, daß sie Fragen stellen kann, die sie nicht beantworten muß.

  • Arbeit ist ein Teilhaberecht.

  • Niemand zeugt Kinder aus demographischer Notwendigkeit.

  • Nicht alles, was sich sozial gebärdet, ist es auch.

  • Das A und O aller Beschäftigungspolitik sind Investitionen.

  • Die Gesellschaft erwartet keine unfehlbare Kirche, sondern eine Kirche, die mit ihr auf der Suche bleibt, wie man die Welt verbessern könnte.

  • Ich brauche keinen Ghostwriter - ich bin für unverblümtes Reden.

  • Politik der Christen ist nicht immer christliche Politik.

  • Eine neue Erfindung schafft mehr Arbeitsstellen als zehn neue Paragraphen.

  • Wer in die Politik geht, um beliebt zu sein, der hat den Beruf verfehlt.

  • Mitunter geht man mit unter.

  • Politik ist der Mut zu Prioritäten.

  • Wenn der Abstand zwischen Reich und Arm so bleibt, wie er jetzt ist, gibt es keinen Frieden auf der Welt.

  • Konsens erlangt man nicht mit dem Vorschlaghammer.

  • Ich sehe die große Gefahr, dass die Politik ein Spiel wird. Wahlkämpfe werden heute dadurch entschieden, welcher Kandidat seine Frau besser küsst.

  • Fanatismus ist eine Denkstörung.

  • Wir brauchen Unternehmer mit neuen Initiativen und neuen Ideen, die verlorenes Terrain auf den Weltmärkten zurückgewinnen.

  • Wie breit muß eigentlich Armut sein, um als verbreitetes Elend anerkannt zu werden?

  • Wo nichts ist, gibt es auch nichts zu verteilen.

  • Es schlägt jeder nur vor, was der andere machen soll.

  • Ich bin fest davon überzeugt, dass kalkulierbare Politik auf Prinzipien zurückgeführt werden muss, wenn sie nicht der Beliebigkeit zum Opfer fallen soll.

  • Selbst die Herrschaft edelster Menschen entpuppte sich meist nur als Privilegierung der eigenen Klientel.

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