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Ehre Zitate

85 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Ehre

  • So Ehre denn, wem Ehre gebührt!

  • Ehren / Beschweren.

  • Das heißt recht adelich gelebt, / Wo man nach Ehr und Tugend strebt.

  • Vor einem grauen Haupte sollst Du das Deine beugen!

  • Ehre sei die Belohnung der Tugend.

  • Es kann die Ehre dieser Welt / dir keine Ehre geben. / Was dich in Wahrheit hebt und hält, / muß in dir selber leben.

  • Ehre und Profit haben nicht im gleichen Sack Platz.

  • Der Jeden ehr't, / Ist Ehren wert.

  • Die Ehre ist das äußere Gewissen und das Gewissen die innere Ehre.

  • Ehe man zu Ehren kommt, muß man zuvor leiden.

  • Wenn ja verloren ist Gut und Geld / So behalt deine Ehr' auf dieser Welt, / Denn wenn dir die verloren ist, / Bist du nichts wert, sei, wer du bist, / Geld ist nur Geld, und Welt bleibt Welt / Wohl dem, der seine Ehr' behält.

  • Nach Ehren streben ist rühmlich und ehrlich, / Aber der Fall ist oft gefährlich.

  • Die Ehre ist objektiv, die Meinung anderer von unserem Wert und, subjektiv, unsere Furcht vor dieser Meinung.

  • Wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wäre, / Tät' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehre.

  • Ehre kannst du dir nirgends borgen, / mußt schon selber dafür sorgen.

  • Die Ehre ist nicht die Meinung von besonderen, diesem Subjekt allein zukommenden Eigenschaften, sondern nur von den der Regel nach vorauszusetzenden, als welche auch ihm nicht abgehen sollen. Sie besagt daher nur, daß dies Subjekt keine Ausnahme mache, während der Ruhm besagt, daß es eine mache. Ruhm muß daher erst erworben werden, die Ehre hingegen braucht bloß nicht verloren zu gehen.

  • Die Ehre des Mannes besteht darin, was die Leute denken, des Frauenzimmers aber, was sie sprechen.

  • Wie die Säule des Lichts auf des Baches Welle sich spiegelt - / Hell wie von eigener Glut flammt der vergoldete Saum; / aber die Well' entführet der Strom, durch die glänzende Straße / drängt eine andre sich schon, schnell wie die erste zu fliehn - / so beleuchtet der Würden Glanz den sterblichen Menschen: / Nicht er selbst, nur der Ort, den er durchwandelte, glänzt.

  • Zu diesem Ende nun ist die Ehrenmaxime des ganzen weiblichen Geschlechts, daß dem männlichen jeder uneheliche Beischlaf durchaus versagt bleibe, damit jeder einzelne zur Ehe, als welche eine Art von Kapitulation ist, gezwungen und dadurch das ganze weibliche Geschlecht versorgt werde.

  • Die Unschuld des Mannes heißt Ehre. Die Ehre der Frau heißt Unschuld.

  • Es ist leichter, ein Held zu sein, als ein Ehrenmann. Ein Held muß man nur einmal sein, ein Ehrenmann immer.

  • Was ist Ehre? Das, was mich aufrecht erhält.

  • Ehre ist nichts als ein gemalter Schild beim Leichenzuge.

  • Der reinste Schatz in diesem ird'schen Lauf, / mein teurer Fürst, ist unbefleckte Ehre, / ohn' die der Mensch bemalter Leim nur wäre.

  • Ehre ist die Mystik der Rechtlichkeit.

  • Die Ehre gleicht einer abschüssigen, unzugänglichen Insel. Man kann nicht wieder zu ihr zurück, wenn man sie einmal verlassen hat.

  • Nicht woher Ihr kommt, mache Euch fürderhin Eure Ehre, sondern wohin Ihr geht.

  • Und wie die Sonne bricht durch trübste Wolken, / so strahlt aus niedrigstem Gewand die Ehre.

  • Wie die bürgerliche Ehre, das heißt, die Meinung, daß wir Zutrauen verdienen, das Palladium derer ist, die auf dem Weg des redlichen Erwerbs durch die Welt zu kommen beabsichtigen, so die ritterliche Ehre, das heißt, die Meinung, daß wir zu fürchten sind, das Palladium derer, die auf dem Wege der Gewalt durchs Leben zu gehn beabsichtigen.

  • Die Empfindung von der Ehre ist am Franzosen Eitelkeit, an dem Spanier Hochmut, an dem Engländer Stolz, an dem Deutschen Hoffart und am Holländer Aufgeblasenheit.

  • Ehre und Spiegel werden schon von kleinem Hauch getrübt.

  • Ehre folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der sie jagt.

  • Die Ehre ist ein Rechenspiel, / bald gilt man nichts, bald gilt man viel.

  • Die erworbene Ehre ist eine Kaution für jene, die man noch erwerben muß.

  • O, über die wilden, unbiegsamen Männer, die nur immer ihr stieres Auge auf das Gespenst der Ehre heften, für alles andere Gefühl sich verhärten!

  • Bequeme Sünd' ist, find' ich, soviel wert / als läst'ge Tugend, und mein Wahlspruch ist: / Nicht so viel Ehr' in Theben und mehr Ruhe!

  • Die Ehr ist wie ein Reh, / fleucht, als sie kommt, viel eh.

  • Keinen Menschen gibt's, / der, weil er Mensch ist, irgend Ehre hat: / Er hat nur Ehre jener Ehre halb, / die Zutat ist als Reichtum, Rang und Gunst.

  • Die Ehre ist zwar der Tugend Sold, / doch ist die Ehre auch gleichwohl Schuld, / daß eines einzelnen Menschen Ehre / manchmal ein ganzes Land zerstöre.

  • Verlieren kann die Ehre nur, wer keine hat.

  • Wer mit der eigenen Ehre schlecht verfahren, / wird auch der anderen Ehre nicht bewahren.

  • Das Ehrgefühl pflegt bei Kleinen oft schärfer zu sein als bei Großen: Weil sie immer fürchten, sie kämen zu kurz.

  • Der Ruhm glänzt wie die Sonne mit eignem Licht. Die Ehre gleicht der Erde, die mit geborgten Strahlen leuchtet.

  • Die Ehre, / einmal erkrankt und dann nicht rasch geheilt, / steht niemals wieder von den Toten auf.

  • Kann Ehre ein Bein ansetzen? Nein Oder einen Arm? Nein. Oder den Schmerz einer Wunde stillen?

  • O würden Güter, Rang und Ämter nicht / verderbter Weis' erlangt und würde Ehre / durch den Verdienst des Eigners rein erkauft: / Wie mancher deckte dann sein bloßes Haupt! / Wie mancher, der befiehlt, gehorchte dann!

  • Wer in sich Ehre hat, der sucht sie nicht von außen. / Suchst du sie in der Welt, so hast du sie noch draußen.

  • Ehre und Hoffart sind Zwillinge.

  • Wer gleichgültig gegen die Ehre ist, ist auch gleichgültig gegen die Schande.

  • Gut verloren, unverdorben, / Mut verloren, halb verdorben, / Ehr' verloren, gar verdorben.

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