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Nation Zitate

38 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Nation

  • Die UNO wurde nicht gegründet, um uns den Himmel zu bringen, sondern um uns vor der Hölle zu bewahren.

  • An Äußerlichkeiten lässt sich die Zugehörigkeit zu einer Nation kaum noch feststellen. Umso wichtiger sind die empfundene und die tatsächliche Zugehörigkeit zu unserem Staat, zu unserer Gesellschaft. Mit ihr manifestiert sich ein Identitätsgefühl.

  • Eine Gesellschaft lebt niemals nur aus Staat und Politik. Die großen Entwicklungen führt sie selbst, als Ganzes, herbei.

  • Wir stehen zu diesem Land, nicht weil es so vollkommen ist, sondern weil wir nie zuvor ein besseres gesehen haben.

  • Die Nation ist ein sich täglich wiederholendes Plebiszit.

  • Die Deutschen arbeiten an ihrer Nationalität, kommen aber damit zu spät. Wenn sie dieselbe fertig haben, wird das Nationalitätswesen in der Welt aufgehört haben, und sie werden auch ihre Nationalität gleich wieder aufgeben müssen, ohne, wie Franzosen oder Briten, Nutzen davon gezogen zu haben.

  • Alle, die jenseits der Landesgrenze wohnen, sind unsere Nachbarn, und bis auf weiteres liebe Nachbarn; alle, die diesseits wohnen, sind mehr als Nachbarn, nämlich unsere Brüder.

  • Unsinn und Wut / durchflammt ein Volk weit eh'r als Lieb' und Freude.

  • Das Volk ist derjenige Teil des Staates, der nicht weiß, was er will.

  • Was ist Nationalismus? Das ist ein Patriotismus, der seine Vornehmheit verloren hat.

  • Es ist kein Ausdruck im letzten Jahre mehr mißbraucht worden als das Wort "Volk". Jeder hat das darunter verstanden, was gerade in seinen Kram paßte, gewöhnlich einen beliebigen Haufen von Individuen, die es ihm gelungen war, für seine Ansicht zu gewinnen.

  • Eine der großen Attraktionen des Patriotismus: Er erfüllt unsere übelsten Wünsche. In der Person unserer Nation sind wir imstande, durch einen Stellvertreter zu tyrannisieren und zu betrügen. Und dies obendrein mit einem Gefühl, daß wir im Tiefsten tugendhaft sind.

  • Ein großes Volk sowie ein selbständiger Staat wird nicht allein daran erkannt, daß es seine Feinde an den Grenzen abzuwehren wisse. Die Bedingung seiner Existenz ist, daß es dem menschlichen Geiste einen neuen Ausdruck erschaffe, ihn in neuen eigenen Formen ausspreche.

  • Große Völker vergessen Leiden, nicht aber Demütigungen.

  • Das Volk! Das sind die vielen leeren Nullen, / die gern sich beisetzt, wer sich fühlt als Zahl, / doch wegstreicht, kommt's zum Teilen.

  • Man verdirbt das Volk niemals, aber man täuscht es oft, und allein dann scheint es zu wollen, was schlecht ist.

  • Das Volk ist immer zu rasch oder zu langsam. Zuweilen wirft es mit hunderttausend Armen alles über den Haufen, und zuweilen kriecht es mit hunderttausend Beinen.

  • Jede Nation ist im Ausland hauptsächlich durch ihre Untugenden bekannt.

  • Die Erde ist lange verlost. Schlechte Plätze brauchen kluge Völker.

  • Jedes Volk hat die naive Auffassung, Gottes bester Einfall zu sein.

  • Der Nationalismus, das ist die Liebe, die mich mit den Dummköpfen meines Landes verbindet, mit den Beleidigern meiner Sitten und mit den Schändern meiner Sprache.

  • Auch für Völker bleibt die Gärtnerregel bewährt, daß man Bäume, wenn sie nicht blühen wollen, durch starke Verletzungen zum Blühen nötigen kann.

  • So viel ist gewiß, daß außer dem Angeborenen der Rasse sowohl Boden und Klima als Nahrung und Beschäftigung einwirkt, um den Charakter eines Volkes zu vollenden. Auch ist zu bedenken, daß die frühesten Stämme meistenteils von einem Boden Besitz nahmen, wo es ihnen gefiel und wo also die Gegend mit dem angeborenen Charakter der Menschen bereits in Harmonie stand.

  • Es ist mit dem Nationalhaß ein eigenes Ding. Auf den untersten Stufen der Kultur werden Sie ihn immer am stärksten und heftigsten finden. Es gibt aber eine Stufe, wo er ganz verschwindet und wo man gewissermaßen über den Nationen steht und man ein Glück oder ein Wehe seines Nachbarvolkes empfindet, als wäre es dem eigenen begegnet.

  • Das Volk hat keine politische Einsicht, aber ein dunkles politisches Gefühl.

  • Wenn man in neuester Zeit gar so viel Wesens von der Bewahrung der Nationalitäten macht, so sollte man bedenken, daß, was die Nationen voneinander unterscheidet, mehr ihre Fehler als ihre Vorzüge sind.

  • Eine Nation muß scheitern, wenn sie ihre Zukunft in der Vergangenheit sieht.

  • Ein kleiner Staat muß heute eine moralische Macht sein, wenn er das Recht zum Fortbestand besitzen will.

  • Das Volk ist das Herz des Landes; man darf es nur rühren, und es quellen Schätze von Uneigennützigkeit, Ergebung und Mut hervor.

  • Seit der Französischen Revolution ist der Begriff der Nation vom Begriff des Staates nicht zu trennen. Diese Identität von Nation und Staat ergibt sich aus der Selbstverwirklichung eines Volkes als Nation durch politische Selbstbestimmung im Rahmen eines souveränen Staates.

  • Ein Volk, in so viel Häuptern rings versammelt, / bleibt einem Meere gleich, wenn es auch ruht, / und immer rauschet seiner Wellen Schlag.

  • Das Volk ist der Tugend fähig, aber nicht der Weisheit.

  • Von allen Ursachen des Nationalhasses ist die Unwissenheit die mächtigste. Wenn der Verkehr zunimmt, nimmt die Unwissenheit ab, und so vermindert sich der Haß.

  • Keine Nation der Erde wird geliebt. Man liebt Individuen. Man liebt eine Landschaft. Man liebt Musik. Aber man liebt nicht Kollektive.

  • Das ganze Erbe der Vergangenheit anzu­nehmen, seine guten und seine schwe­ren Kapitel, [...] seinen Ruhm und seine Reue gemeinsam verantwortlich zu tragen, das ist das eine, was unsere Nation prägt.

  • Wir sind eine Nation. Wer befindet sich im Widerspruch mit der Geschichte?

  • Die Motive der Menschen sind so verschieden, wie sie selbst. Zusammen bilden sie das Dickicht der Nation. Wer aber keinen freien Überblick hat, der sieht, wie man zu sagen pflegt, den Wald vor lauter Bäumen nicht.

  • Auf irgendeine Weise fehlte es der Atmosphäre an Unschuld, an Zwanglosigkeit… Man verstand bald, das Politisches umging, die Idee der Nation im Spiel war.

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