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Trauer Zitate

43 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Trauer

  • Bleibe mir, du vielgeliebtes Bild, / vollkommen, ewig jung und ewig gleich! / Laß deiner klaren Augen reines Licht / mich immerfort umglänzen! Schwebe vor, / wohin ich wandle, zeige mir den Weg / durch dieser Erde Dornenlabyrinth!

  • Es gehen viele in das Haus des Toten, aber es weint jeder über seine eigenen Nöte.

  • Trauern zeugt von vieler Liebe, / doch zuviel trauern, zeugt von wenig Witz.

  • Es heißt nicht sterben, lebt man in den Herzen der Menschen fort, die man verlassen muß.

  • Es mehrt unendliche Trauer das Elend.

  • Der Nachgelaßne soll nach kindlicher Verpflichtung ein'ge Zeit die Leichentrauer halten. Doch zu beharren in eigenwill'gen Klagen ist das Tun gottlosen Starrsinns, ist unmännlich Leid, zeigt einen Willen, der dem Himmel trotzt.

  • Der Tod eines heißgeliebten Menschen ist die eigentliche Weihe für eine höhere Welt. Man muß auf Erden etwas verlieren, damit man in jenen Sphären etwas zu suchen habe.

  • Nicht in das Grab, nicht übers Grab verschwendet / ein edler Mann der Sehnsucht hohen Wert. / Er kehrt in sich zurück und findet staunend / in seinem Busen das Verlorne wieder.

  • Das Gesetz verpflichtet die Witwen zu einem Trauerjahre, und gewiß ist eine solche Epoche, die den Wechsel aller irdischen Dinge in sich begreift, einem fühlenden Herzen nötig, um die schmerzlichen Eindrücke eines großen Verlustes zu mildern. Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen, aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen.

  • Der Adler besucht die Erde, / doch säumt nicht, schüttelt vom Flügel / den Staub und kehrt zur Sonne zurück!

  • Beweinet den, der leidet, nicht den, der scheidet!

  • Im Haus der Tränen lächelt Venus nicht.

  • Siehe, da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, / daß das Schöne vergeht, daß das Vollkommene stirbt. / Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich; / denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.

  • Siehe, die Trauer, sie ist Trauernden einziger Trost.

  • Wie kann man einen Menschen beweinen, der gestorben ist? Diejenigen sind zu beklagen, die ihn geliebt und verloren haben.

  • Wir sollen die Liebe, welche wir den Toten mit ins Grab geben, nicht den Lebenden entziehen.

  • Seh'n Geliebter Tod ist mehr als eigne Leiden.

  • Durch Trauren wird die Trauer zum Genuß.

  • Das Weinen des Erben ist maskiertes Lachen.

  • Gemäßigte Klage ist das Recht des / Toten, übertriebener Gram der Feind / des Lebenden.

  • Mir tut es allemal weh, wenn ein Mann von Talent stirbt; denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.

  • Die Trauer der Braut drei Wochen war, / die Trauer der Schwester, die war drei Jahr, / die Mutter hat der Trauer gepflegt, / bis müde sie selbst ins Grab sich gelegt.

  • Er fühlte tief, wie unempfindlich man oft Freunde und Verwandte, so lange sie sich mit uns des irdischen Aufenthaltes erfreuen, vernachlässigt und nur dann erst die Versäumnis bereut, wenn das schöne Verhältnis wenigstens für diesmal aufgehoben ist.

  • Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.

  • Wir beklagen nicht immer den Verlust unserer Freunde ihrer Verdienste halber, sondern unserer Bedürfnisse und der guten Meinung halber, die sie von uns hatten.

  • Ich kann nur menschlich fühlen und lasse mich der Natur, die uns heftigen Schmerz nur kurze Zeit, Trauer lang empfinden läßt.

  • Man muß die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tode.

  • Der betrauert die Toten, der nach ihrem Wunsche lebt.

  • Schwer ist's in der Fremde sterben, unbeweint.

  • Tröste den Trauernden nicht, solange noch sein Toter vor ihm liegt!

  • Nicht um die Geliebte weine, die Du verloren – um Die weine, die Dir geblieben sind!

  • Trauernde sind überall sich verwandt.

  • Wenn längere Zeit nach dem Tode eines geliebten Wesens einen der alte Schmerz überkommt, so überlege man, was der Tote versäumt habe, während man selbst und die andern weiterlebten.

  • In Weltgeschäften nennt man's undankbar, / mit trägem Widerwillen Schulden zahlen, / die eine milde Hand uns freundlich lieh.

  • Die Tränen bald getrocknet sind, / die eines reichen Mannes Kind / weinet an des Vaters Grab.

  • Tröste nur den, der Güter verlor, den Erwartungen täuschten, / aber entweihe durch Trost Gram um Verstorbene nie!

  • Wo Trauer im Haus ist, da steht Trübsal vor der Tür.

  • Langes Trauern, kurzes Leben; kurz trauern, lang leben.

  • Die Trauer eines Menschen lässt sich besser aus seinen Tränen erschließen als aus seinen Worten.

  • Trauern / Kann nicht lange dauern.

  • Für Trauern hilft kein Saitenspiel.

  • An einem frischen Grabe sollte man nur weinen und schweigen. Die Schwachen mögen sich in Tränen Luft machen, die Starken werden durch ihr Schweigen das Erhabene grüßen.

  • Fremde beurteilen deine Trauer je nach dem Verwandtschaftsgrade, der dich mit dem Toten verband; die Welt mißt deinen Trauerflor und wiegt deine Tränen.

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