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Freiheit Zitate

259 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Freiheit

  • Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.

  • Als aber der Zirkel durchlaufen war, sah ich, daß das unschätzbare Glück der Freiheit nicht darin besteht, daß man alles tut, was man tun mag und wozu uns die Umstände einladen, sondern daß man das, ohne Hindernis und Rückhalt, auf dem geraden Wege tun kann, was man für recht und schicklich hält.

  • Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

  • Was Freiheit in praktischer Beziehung ist, verstehen wir gar wohl, in theoretischer Absicht aber, was ihre Natur betrifft, können wir ohne Widerspruch nicht einmal daran denken, sie verstehen zu wollen.

  • Freiheit braucht auch das Wissen um Tradition, um Werte und Ideale. Sie sind die wichtigste Voraussetzung für eine fundierte Kritik an der jeweils gegenwärtigen Wirklichkeit und für ein Denken in Alternativen.

  • Ach, umsonst auf allen Länderkarten / spähst du nach dem seligen Gebiet, / wo der Freiheit ewig grüner Garten, / wo der Menschheit schöne Jugend blüht. / In des Herzens heilig stille Räume / mußt du fliehen aus des Lebens Drang: / Freiheit ist nur in dem Raum der Träume, / und das Schöne blüht nur im Gesang.

  • Aus der Welt die Freiheit verschwunden ist, / man sieht nur die Herren und Knechte; / die Falschheit herrscht, die Hinterlist / bei dem feigen Menschengeschlechte. / Der dem Tod ins Angesicht schauen kann, / der Soldat allein ist der freie Mann!

  • Der eine fragt: Was kommt danach? / Der andre fragt nur: Ist es recht? / Und also unterscheidet sich / der Freie von dem Knecht.

  • Sich fügen heißt lügen.

  • Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei, und würd' er in Ketten geboren.

  • Freiheit ist mehr als nur inhaltsleere Abwesenheit von Zwang.

  • Der Freiheit zu denken ist erstlich der bürgerliche Zwang entgegengesetzt.

  • Die Freiheit ist wie das Meer: die einzelnen Wogen vermögen nicht viel, aber die Kraft der Brandung ist unwiderstehlich.

  • Die individuelle Freiheit ist kein Kulturgut. Sie war am größten vor jeder / Kultur.

  • Die Völker der Welt wollen ihr Schicksal selbst bestimmen. Sie wollen in Frieden ihren Weg zur Gerechtigkeit gehen. Sie wollen weder Bevormundung noch Einmischung, wo der Stärkere den Schwächeren unterordnet.

  • Die Frage nach der Willensfreiheit ist wirklich ein Probierstein, an welchem man die tief denkenden Geister von den oberflächlichen unterscheiden kann, oder ein Grenzstein, wo beide / auseinandergehen, indem die ersteren sämtlich das notwendige Erfolgen der Handlung, bei gegebenem Charakter und Motiv, behaupten, die letzteren hingegen, mit dem großen Haufen, der Willensfreiheit anhängen.

  • Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt.

  • Die Wahrheit wird euch frei machen.

  • Nie war die individuelle Freiheit größer als heute, und die Pluralität der Lebensformen hat uns überdies eine ungemein vielgestaltige Gesellschaft geschaffen.

  • Wer sich der Freiheit im Inneren verpflichtet fühlt, vertritt sie auch nach außen.

  • Das Recht, mit der Faust um sich zu schlagen, hört auf, wo die Nase des Mitmenschen anfängt.

  • Wir haben die Freiheit ersehnt, sie hat uns angeschaut, wir sind aufgebrochen, und sie hat uns nicht im Stich gelassen.

  • Die Freiheit ist eigentlich ein Vermögen, alle willkürlichen Handlungen den Bewegungsgründen der Vernunft unterzuordnen.

  • Bevor die Freiheit gesellschaftliche Wirklichkeit werden kann, gewinnt sie die Herzen und Köpfe von Einzelnen und von kleinen Gruppen. Was spät alle ergreift, wird früh von wenigen geboren. Vor der freien Gesellschaft kommen freie Individuen, vor den freien Staaten freie Städte.

  • Der Mensch ist frei wie ein Vogel im Käfig. Er kann sich innerhalb gewisser Grenzen bewegen.

  • Besser aufrecht sterben, als auf den Knien leben!

  • Der Engländer liebt die Freiheit wie sein rechtmäßiges Weib. Er besitzt sie, und wenn er sie auch nicht mit absonderlicher Zärtlichkeit behandelt, so weiß er sie doch im Notfall wie ein Mann zu verteidigen. Der Franzose liebt die Freiheit wie seine erwählte Braut. Er wirft sich zu ihren Füßen mit den überspanntesten Beteuerungen. Er schlägt sich für sie auf Tod und Leben. Er begeht für sie tausenderlei Torheiten. Der Deutsche liebt die Freiheit wie seine Großmutter.

  • Das Menschengeschlecht befindet sich im besten Zustande, wenn es möglichst frei ist.

  • In der Politik heißt Freiheit Verantwortung.

  • Man kann nicht in den Menschen den Charakter und den Mut ausbilden, wenn man ihnen die Initiative und die Unabhängigkeit nimmt.

  • Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber, als ein goldener Käfig.

  • Alle Freiheitsapostel, sie waren mir immer zuwider. / Willkür suchte doch nur jeder am Ende für sich. / Willst du viele befrein, so wag es, vielen zu dienen!

  • Nur auf dem Begriff von "Ordnung" kann jener der "Freiheit" ruhen.

  • Einen freien Menschen erkennt man daran, daß er gleichzeitig oder nacheinander von den gegensätzlichen Seiten angegriffen wird.

  • Die Freiheit stirbt zentimeterweise.

  • Die Freiheit des Einzelnen braucht Grenzen, damit die Freiheit Aller erhalten bleibt.

  • Freiheit ist Verantwortung und Zumutung, die eigenen Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, eigene Versäumnisse zu erkennen und für sie einzustehen, Konflikten vorzubeugen, die Freiheit des anderen zu achten.

  • Keine faktische oder konstituierte Macht hat das Recht, den armen Ländern die volle Ausübung ihrer Souveränität abzuerkennen, und wenn es dennoch geschieht, sehen wir neue Formen von Kolonialismus, welche die Möglichkeiten zu Frieden und Gerechtigkeit ernsthaft schädigen, denn "Grundlagen des Friedens sind nicht nur die Achtung der Menschenrechte, sondern auch der Respekt vor den Rechten der Völker, insbesondere dem Recht auf Unabhängigkeit"

  • Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet.

  • Auf die Frage "Was ist Freiheit? " antwortete ein Weiser: "Ein gutes Gewissen".

  • Freiheit und Demokratie sind nie selbstverständlich.

  • Ich sah der Menschen Angstgehetz; / ich hört der Sklaven Frongekeuch. / Da rief ich laut: Brecht das Gesetz! / Zersprengt den Staat! Habt Mut zu euch!

  • Freiheit von Kunst und Wissenschaft heißt: Die Ergebnisse und die Voraussetzungen sind nicht politischer Notwendigkeit verpflichtet.

  • Die Gesetzgebung geht von dem Prinzip aus, die Freiheit eines jeden auf die Bedingungen einzuschränken, unter denen sie mit jedes anderen Freiheit nach einem allgemeinen Gesetze zusammen bestehen kann.

  • Grenzenlose Freiheit beinhaltet die Freiheit, elend zu verrecken, weil niemand sich berufen fühlt, den Freiheiten anderer Grenzen zu setzen.

  • Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen beruht weniger auf der Kraft der Arme als auf der Mäßigung der Herzen. Wer wenig begehrt, hängt von wenigem ab.

  • Alles, was unsern Geist befreit, ohne uns die Herrschaft über uns selbst zu geben, ist verderblich.

  • Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.

  • Niemand ist frei, der nicht über sich selbst Herr ist.

  • Freiheit will immer wieder neu errungen sein.

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