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Tugend Zitate

127 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Tugend

  • Aber auch Ihr, meine Richter, sollt voller Hoffnung an den Tod denken und dies als eine Wahrheit anerkennen: Daß es für den tüchtigen Mann kein Übel gibt weder im Leben noch nach dem Tode und seine Sache von den Göttern nicht vergessen wird.

  • Die größten Tugenden müssen diejenigen sein, welche den Nebenmenschen am nützlichsten sind.

  • Auch die Tugend hat ihre Helden, wie der Ruhm, das Glück.

  • Die Selbstliebe mancher Menschen macht sie geneigt, anderen Freude zu bereiten. Die Selbstliebe anderer Menschen wieder beschränkt sich völlig darauf, sich selbst Freude zu bereiten. Dies macht den großen Unterschied zwischen Tugend und Laster.

  • Tugend ist die moralische Stärke in Befolgung seiner Pflicht, die niemals zur Gewohnheit werden, sondern immer ganz neu und ursprünglich aus der Denkungsart hervorgehen soll.

  • Man spricht selten von der Tugend, die man hat; aber desto öfter von der, die uns fehlt.

  • Ohne Gegner erschlafft die Tugend.

  • Von Natur besitzen wir keinen Fehler, der nicht zur Tugend, keine Tugend, die nicht zum Fehler werden könnte.

  • Unserem Charakter ist der Samen der Tugenden eingeboren. Könnten diese heranreifen und gedeihen, so würde uns die Natur selbst zum seligen Leben hinführen. Aber wir befinden uns von dem Augenblicke an, wo wir ans Licht der Welt gebracht sind und als Kinder begrüßt werden, fortwährend mitten in aller Verderbnis und in höchster Verkehrtheit der Vorstellungen.

  • Das Gewerbe unseres Lebens besteht aus gemischtem Garn, gut und schlecht durcheinander. Unsre Tugenden würden stolz sein, wenn unsre Fehler sie nicht geißelten, und unsre Laster würden verzweifeln, wenn sie nicht von unseren Tugenden ermuntert würden.

  • Eines Mannes Tugend / erprobt allein die Stunde der Gefahr.

  • Jetzt verstehe ich klar, was einst man vor allem suchte, wenn man Lehrer der Tugend suchte: Guten Schlaf suchte man sich und mohnblumige Tugenden dazu!

  • Muß der, welcher tugendhaft sein soll, keinen Fehler begangen haben? Hat ein einziger so unselige Wirkungen, daß er eine ganze Reihe unsträflicher Jahre vernichten kann? So ist kein Mensch tugendhaft.

  • Leichtes Leben verdirbt die Sitten, aber die Tugendkomödie verdirbt den ganzen Menschen.

  • Wenn die Menschen plötzlich tugendhaft würden, so müßten viele Tausende verhungern.

  • Viele Menschen sehen die Tugend mehr im Bereuen der Fehler als im Vermeiden.

  • Reinlichkeit, Ordnung und Sorgfalt schützen die Tugend wie ein Harnisch einen gewaffneten Mann.

  • Die wahre Tugend ist das Leben unter der Leitung der Vernunft.

  • Die Tugend, sagt man, ist Liebe zur Ordnung.

  • Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.

  • Gebrauch schwächt den Magnet und auch die Tugend nie; / je mehr man beide nützt, je mehr vermögen sie.

  • Und die Tugend, sie ist kein leerer Schall, / der Mensch kann sie üben im Leben.

  • Dadurch wird eben alles so halb bei euch, daß ihr euch Tugend und Laster als zwei Extrema vorstellt, zwischen denen ihr schwankt. Anstatt euren Mittelzustand als den positiven anzusehn und den besten, wie's eure Bauern und Knechte und Mägde noch tun.

  • Tugend schmückt den Leib, Reichtum das Zimmer.

  • Die Tugend ist sich selbst ihr Lohn.

  • Was immer das Leid der anderen lindert oder ihr Glück erhöht, das nenne ich Tugend. Alles, was die Gesellschaft im allgemeinen oder irgendeines ihrer Individuen verletzt, gilt für mich als Laster.

  • Tugend ist die Gesundheit der Seele.

  • Zwei sind der Wege, auf welchen der Mensch zur Tugend emporstrebt; / schließt sich der eine dir zu, tut sich der andre dir auf. / Handelnd erringt der Glückliche sie, der Leidende duldend. / Wohl ihm, den sein Geschick liebend auf beiden geführt!

  • Jedwede Tugend / ist fleckenfrei - bis auf den Augenblick der Probe.

  • Der Tugendhafte ist weise. Der Weise ist gut. Der Gute ist glücklich.

  • Die Tugend würde nicht so weit gehen, wenn die Eitelkeit ihr nicht Gesellschaft leistete.

  • Er war tiefe Weisheit, wenn die Römer Tapferkeit und Tugend mit einem und demselben Wort bezeichneten. Es gibt in der Tat keine Tugend, die mit Recht so genannt wird, ohne Sieg über uns selbst.

  • Wem Tugend schwer ist, hat sie nie gekannt.

  • Wenn wir aber jetzt in unserer Untersuchung durchweg richtig verfahren sind und die Wahrheit gesagt haben, dann dürfte die Tugend wohl weder ein Naturgeschenk noch lehrbar sein, vielmehr durch göttliche Schickung denen innewohnen, die ihrer teilhaftig sind.

  • Die Tugend besteht nicht im Verzicht auf das Laster, sondern darin, daß man es nicht begehrt.

  • Man kann die Tugend meiner Ansicht nach kurz und gut definieren als die rechte Ordnung der Liebe.

  • Wer tugendhaft lebt, wird geehrt, aber er wird nicht beneidet.

  • Diese Tugend, / ich fürchte sehr, ich kenne sie. Wie wenig / reicht sie empor zu jenem Ideale, / das aus der Seele mütterlichem Boden, / in stolzer, schöner Grazie empfangen, / freiwillig sproßt und ohne Gärtners Hilfe / verschwenderische Blüten treibt! Es ist / ein fremder Zweig, mit nachgeahmtem Süd / in einem rauhen Himmelsstrich getrieben, / Erziehung, Grundsatz, nenn' es, wie du willst, / erworbne Unschuld, dem erhitzten Blut / durch List und schwere Kämpfe abgerungen, / dem...

  • Die Tugend großer Seelen ist Gerechtigkeit.

  • Oh, daß ich große Laster säh, / Verbrechen blutig, kolossal, / nur diese satte Tugend nicht / und zahlungsfähige Moral!

  • Tugend ist zur Energie gewordene Vernunft.

  • Unsere Tugenden sind meist die Bastarde unserer Sünden.

  • Man denkt sich den moralischen Unterschied zwischen einem ehrlichen Manne und einem Spitzbuben viel zu groß.

  • So wie die Flamme wächst bei Sturmes Wehn, / wird jede Tugend, die der Himmel preist, / durch jede Kränkung ihren Glanz erhöhn.

  • Hart kann die Tugend sein, doch grausam nie, / unmenschlich nie.

  • Die Tugend ist weiblichen Geschlechts, damit wir sie desto liebenswürdiger finden sollen.

  • Einige Tugenden werden belohnt, andere verziehen.

  • Man könnte zum Scherze sagen, der Mensch sei ganz aus Fehlern zusammengesetzt, wovon einige der Gesellschaft nützlich, andere schädlich, einige brauchbar, einige unbrauchbar gefunden werden. Von jenen spricht man Gutes, nennt sie Tugenden; von diesen Böses, nennt sie Fehler.

  • Der Mensch soll nicht tugendhaft, sondern nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.

  • Sehr wenig Frauen haben Grundsätze. Die meisten werden nur von ihrem Herzen geleitet, und ihre Tugend hängt von der Gesinnung ihrer Liebhaber ab.

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