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Welt Zitate

155 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Welt

  • Die ganze Welt ist Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler, sie treten auf und gehen wieder ab.

  • Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.

  • Jedes Ding hat zwei Seiten.

  • Gottes ist der Orient! / Gottes ist der Okzident! / Nord- und südliches Gelände / ruht im Frieden seiner Hände.

  • Ja, teurer Freund, du hast sehr recht: / Die Welt ist ganz erbärmlich schlecht, / ein jeder Mensch ein Bösewicht. / Nur du und ich natürlich nicht.

  • Die Welt mit ihrem Gram und Glücke / will ich, ein Pilger, froh bereit / betreten nur wie eine Brücke / zu dir, Herr, übern Strom der Zeit.

  • Alles was ist, ist vernünftig.

  • Ich blick in die Ferne, / ich seh in der Näh, / den Mond und die Sterne, / den Wald und das Reh. / So seh ich in allen / die ewige Zier, / und wie mir's gefallen, / gefall ich auch mir.

  • Bevor man die Welt verändert, wäre es vielleicht doch wichtiger, sie nicht zugrunde zu richten.

  • Wer die Welt verbessern will, kann gleich bei sich anfangen.

  • Wenn im Unendlichen dasselbe / sich wiederholend ewig fließt, / das tausendfältige Gewölbe / sich kräftig ineinander schließt, / strömt Lebenslust aus allen Dingen, / dem kleinsten wie dem größten Stern, / und alles Drängen, alles Ringen / ist ewige Ruh in Gott dem Herrn.

  • Das Beste, was diese Welt bietet, ist die Sehnsucht nach einer anderen.

  • Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sich betrachtet. Der Gute findet hier sein Paradies, der Schlechte genießt schon hier seine Hölle.

  • Die Welt ist vollkommen überall, / wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual.

  • Die Welt ist ein Spiegel, in welchem ein jeder sein Antlitz erblickt. Wer mit saurer Miene hineinschaut, sieht ein saures Gesicht. Wer hineinlächelt, findet einen fröhlichen Gefährten.

  • Mein Bruder bat die Vögel um Verzeihung. Das scheint sinnlos, und doch hatte er recht; denn alles ist wie ein Ozean, alles fließt und grenzt aneinander; rührst du an ein Ende der Welt, so zuckt es am anderen.

  • Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist.

  • Die Welt ist eine Glocke, die einen Riß hat: Sie klappert, aber klingt nicht.

  • Wenn ein Gott diese Welt gemacht hat, so möchte ich nicht der Gott sein. Ihr Jammer würde mir das Herz zerreißen

  • Die Welt ist ein Gefängnis.

  • Wer die Welt vernünftig ansieht, den sieht auch sie vernünftig an.

  • Wir mögen die Welt kennenlernen, wie wir wollen: Sie wird immer eine Tag- und eine Nachtseite behalten.

  • Der christliche Entschluß, die Welt häßlich und schlecht zu finden, hat die Welt häßlich und schlecht gemacht.

  • Dieses ist das Bild der Welt, / die man für die beste hält: / Fast wie eine Mördergrube, / fast wie eines Burschen Stube, / fast so wie ein Opernhaus, / fast wie ein Magisterschmaus, / fast wie Köpfe von Poeten, / fast wie schöne Raritäten, / fast wie abgehatztes Geld / sieht sie aus, die beste Welt.

  • Die Welt ist ein Schauplatz. Du kommst, siehst, gehst vorüber.

  • Glücklicher Säugling! Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege. / Werde Mann, und dir wird eng die unendliche Welt!

  • O glaube mir, der manche tausend Jahre / an dieser harten Speise kaut, / daß von der Wiege bis zur Bahre / kein Mensch den alten Sauerteig verdaut! / Glaub unsereinem: Dieses Ganze / ist nur für einen Gott gemacht!

  • In dem großen Strudel von Kräften steht der Mensch und bildet sich ein, jener Strudel sein vernünftig und habe einen vernünftigen Zweck: Irrtum! Das einzige Vernünftige, was wir kennen, ist das bißchen Vernunft des Menschen. Er muß es sehr anstrengen, und es läuft immer zu seinem Verderben aus, wenn er sich etwa der "Vorsehung" überlassen wollte.

  • Krankheit ist wohl der letzte Grund / des ganzen Schöpferdrangs gewesen: / Erschaffend konnte ich genesen, / erschaffend wurde ich gesund.

  • Das Universum ist ein Gedanke Gottes.

  • Was ist die Welt? Das, worin Vergehen waltet.

  • O Stern und Blume, Geist und Kleid, Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit.

  • Die Welt, obgleich sie wunderlich, / Ist mehr als gut genug für mich!

  • Nur für die Erbärmlichen ist die Welt erbärmlich, nur den Leeren leer.

  • Nichts auf der Welt ist zwangsläufig, außer der Abfolge von Tag und Nacht.

  • Die Welt ist wie Brei. Zieht man den Löffel heraus, und wär's der größte, gleich klappt die Geschichte wieder zusammen, als ob gar nichts passiert wäre.

  • Weißt du, was in dieser Welt / mir am meisten wohlgefällt? / Daß die Zeit sich selbst verzehret / und die Welt nicht ewig währet.

  • Die Welt ist wie ein trunkener Bauer: Hebt man ihn auf einer Seite in den Sattel, so fällt er auf der anderen Seite wieder herab.

  • Auf Erden ist einzig das Unglück vollkommen.

  • Die Welt gehört, wie die Frauen, dem, der sie verführt, genießt und mit Füßen tritt.

  • Gott hat sich nach den bekannten imaginierten sechs Schöpfungstagen keineswegs zur Ruhe begeben, vielmehr ist er noch fortwährend wirksam wie am ersten! Diese plumpe Welt aus einfachen Elementen zusammenzusetzen und sie jahraus jahrein in den Strahlen der Sonne rollen zu lassen, hätte ihm sicher wenig Spaß gemacht, wenn er nicht den Plan gehabt hätte, sich auf dieser materiellen Unterlage eine Pflanzschule für eine Welt von Geistern zu gründen. So ist er nun fortwährend in höheren...

  • Ohne eine universelle Brüderlichkeit werden wir die Gefahren nicht bestehen, die unsere ureigene Existenz bedrohen.

  • Ich weiß nicht, weshalb das Weltall da ist, aber ich werde nicht müde, die Veränderungen zu beobachten, welche in ihm vorgehen, werde nicht müde, mich an dem Anblick der innigen Beziehungen zu erfreuen, welche die Wesen dieser Welt antreibt, sich gegenseitig Hilfe zu leisten.

  • Es kann so weit kommen, daß manchem die Welt, von der ästhetischen Seite betrachtet, als ein Karikaturenkabinett, von der intellektuellen als ein Narrenhaus und von der moralischen als eine Gaunerherberge erscheint.

  • Als wenn dieser Welt noch aus einem andern Grunde Frist gegeben würde, als damit die vorher festgesetzte Zahl von Heiligen voll würde! Je schneller sie aber voll wird, um so weniger braucht das Ende der Welt hinausgeschoben zu werden.

  • Laßt uns besser werden! Gleich wird's besser sein.

  • Wir sind in diese Welt gekommen nicht nur, daß wir sie kennen, sondern daß wir sie bejahen.

  • Die größe Ersparnis, die sich im Bereich des Denkens erzielen läßt, besteht darin, die Nicht-Verstehbarkeit der Welt hinzunehmen und sich um die Menschen zu kümmern.

  • Von der Vernunfthöhe herunter sieht das ganze Leben einer bösen Krankheit und die Welt einem Tollhaus gleich.

  • Die Welt ist ein Transparent Gottes.

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