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Seele Zitate

60 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Seele

  • Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, / die eine will sich von der andern trennen: / Die eine hält in derber Liebeslust / sich an die Welt mit klammernden Organen; / die andre hebt gewaltsam sich vom Dust / zu den Gefilden hoher Ahnen.

  • Die Seele, die nie Wahrheit erkannte, kann nie Menschengestalt annehmen.

  • Des Menschen Seele / gleicht dem Wasser: / Vom Himmel kommt es, / zum Himmel steigt es, / und wieder nieder / zur Erde muß es, / ewig wechselnd.

  • Die Seele ist das Schiff, Vernunft das Steuer und Wahrheit der Hafen.

  • Wenn die Seele denkt, tut sie nichts anderes als sich unterreden, indem sie sich selbst fragt und beantwortet, bejaht und verneint.

  • Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.

  • Es gibt ein Auge der Seele, mit ihm allein kann man die Wahrheit sehen.

  • Denkst du an Engel, so bewegen sie ihre Flügel.

  • Die psychologische Analyse des Nervösen ergibt stets die Anwesenheit der Entwertungstendenz, die sich summarisch gegen alle richtet.

  • Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.

  • Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?

  • Die menschliche Seele hat ihre Lebensalter wie der Körper.

  • Die ganze Sinnenwelt strebt danach zu sein wie die Ideenwelt, vermag es aber nicht, sondern bleibt dahinter zurück.

  • Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie.

  • Und war wiederum einer ein Sträfling und trug bei Lebzeiten Spuren der Schläge oder Narben von Peitschenhieben oder andere Wunden an seinem Körper, dann wird man diese auch am Körper des Toten sehen können. Oder wenn jemand im Leben gebrochene oder verrenkte Glieder hatte, dann ist das auch am Toten sichtbar. Mit einem Wort: Wie jemand in leiblicher Beziehung zu sein sich bemühte, so ist alles oder doch das meiste eine Zeitlang auch am Toten sichtbar. Ich glaube nun aber, Kallikles, daß...

  • Der Körper ist das Grab der Seele.

  • Tritt der Tod den Menschen an, so stirbt das Sterbliche an ihm, das Unsterbliche und Unvergängliche zieht wohlbehalten ab, dem Tod aus dem Wege.

  • Jede Entelechie nämlich ist ein Stück Ewigkeit, und die paar Jahre, die sie mit dem irdischen Körper verbunden ist, machen sie nicht alt. Ist diese Entelechie geringer Art, so wird sie während ihrer körperlichen Verdüsterung wenig Herrschaft ausüben, vielmehr wird der Körper vorherrschen, und wie er altert, wird sie ihn nicht halten und hindern. Ist aber die Entelechie mächtiger Art, wie es bei allen genialen Naturen der Fall ist, so wird sie, bei ihrer belebenden Durchdringung des...

  • Der Mensch hat alle Ursache, sich selbst für den wunderbarsten Gegenstand der Natur zu halten. Er vermag nicht zu begreifen, was der Körper, und noch weniger, was der Geist ist, und am allerwenigsten, wie ein Geist mit einem Körper verbunden sein kann.

  • Die Seele des Kriegers wohnt im Schwert, die Seele der Frau im Spiegel.

  • Vom Schönen und Weisen und Guten nähren sich und an diesem wachsen die Flügel der Seele. Am Häßlichen und Bösen welken sie und fallen ab.

  • Die Seele ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein, / der Leib, in dem du lebst, ist ihrer beider Schrein.

  • Man soll sich mehr um die Seele als um den Körper kümmern; denn Vollkommenheit der Seele richtet die Schwächen des Körpers auf.

  • Psychoanalyse ist mehr eine Leidenschaft als eine Wissenschaft.

  • Wer die Seele tötet, weckt die Dämonen.

  • Psychologie ist der Omnibus, der ein Luftschiff begleitet.

  • Wir haben alle etwas von elektrischen und magnetischen Kräften in uns und üben, wie der Magnet selber, eine anziehende und abstoßende Gewalt aus.

  • Zwei Augen hat die Seel': Eins schauet in die Zeit, / das andre richtet sich hin in die Ewigkeit.

  • Zuversicht wie ein Berg so groß, dem Tadel verschanzt sein, / vielverliebt in sich selbst: Daran erkenn' ich den Geck.

  • Das artige Wesen, das entzückt, / sich selbst und andre gern beglückt, / das möcht ich Seele nennen.

  • Geist in Verbindung mit dem Gemüth gedacht ist Seele.

  • Das Tröpflein wird das Meer, wenn es ins Meer gekommen, / die Seele Gott, wenn sie in Gott ist aufgenommen.

  • Es ist mir sehr oft passiert, daß, wenn ich mit einem guten Bekannten ging und lebhaft an etwas dachte, dieser über das, was ich im Sinne hatte, sogleich an zu reden fing. So habe ich einen Mann gekannt, der, ohne ein Wort zu sagen, durch bloße Geistesgewalt eine im heitern Gespräch begriffene Gesellschaft plötzlich stille zu machen imstande war. Ja, er konnte auch eine Verstimmung hineinbringen, so daß es allen unheimlich wurde.

  • Manche Seelen entfallen dem Himmel wie Blüten; aber mit den weißen Knospen werden sie in den Erdenschmutz getreten und liegen oft besudelt und zerdrückt in den Fußstapfen eines Hufs.

  • Du weißt, daß der Leib ein Kerker ist; / die Seele hat man hinein betrogen; / da hat sie nicht freie Ellebogen. / Will sie sich da- und dorthin retten, / schnürt man den Kerker selbst in Ketten.

  • Die Seele kommt alt zur Welt, aber sie wächst und wird jung. Das ist die Komödie des Lebens. Der Leib kommt jung zur Welt und wird alt. Das ist die Tragödie unseres Daseins.

  • Füllt die Seele den Körper etwa wie ein elastisches Flüssiges, das allezeit die Form des Gefäßes annimmt, so daß, wenn eine platte Nase Schadenfreude bedeutet, der schadenfroh wird, dem man die Nase plattdrückt?

  • Meine Seele, / was denn bist du und woher gekommen / bist du? Wer hat dieses Leibes Last dir / aufgelegt? Tu kund mir, welche Macht ist's, / die dich band an dieses Lebens Ketten? / Wie bist du, der Hauch an diesen Körper, / an den Stoff der Geist gebunden?

  • Es war, als wenn meine Seele ohne Gesellschaft des Körpers dachte; sie sah den Körper selbst als ein ihr fremdes Wesen an, wie man etwa ein Kleid ansieht.

  • Die Psychologie befaßt sich mit den einzelnen Wellen des Baches. Aber hat ein Bach je aus Wellen bestanden?

  • Noch niemand konnt es fassen, / wie Seel und Leib so schön zusammenpassen, / so fest sich halten, als um nie zu scheiden, / und doch den Tag sich immerfort verleiden.

  • Ich habe in meinen Jünglingsjahren Fälle genug erlebt, wo auf einsamen Spaziergängen ein mächtiges Verlangen nach einem geliebten Mädchen mich überfiel und ich so lange an sie dachte, bis sie mir wirklich entgegenkam. "Es wurde mir in meinem Stübchen unruhig", sagte sie, "ich konnte mir nicht helfen, ich mußte hierher."

  • Die Seel ist eine Flamm, aus Gott, dem Blitz, gegangen, / ach, sollte sie denn nicht in ihn zurückgelangen?

  • Die Seele ist die Masse, in welche Gottes Bildnis vornehmlich eingedrückt ist.

  • Jede Seele ist eine Gleichung mit unendlich vielen Unbekannten.

  • Die Seele ist ein und dasselbe Wasser, das in uns allen enthalten ist; sie wechselt Form und Farbe, je nach der Form und Farbe der Flaschen.

  • Die Seele ist ein entflammter Dunst, der brennt, ohne sich zu verzehren. Unser Körper ist die Leuchte dazu.

  • Die Verteidiger des Menschen: Reue und gute Taten.

  • Eine Seele ohne Zwang ist auch ohne Laster.

  • Wenn dem innigsten heiligen Leben Verderben droht, soll man es sicherstellen um jeden Preis.

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