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Geschichte Zitate

85 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Geschichte

  • Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie wiederholt ihre Lehren.

  • Von der Parteien Gunst und Haß verwirrt, / schwankt sein Charakterbild in der Geschichte.

  • Die Geschichte kennt kein letztes Wort.

  • Geschichte schreiben ist eine Art, sich das Vergangene vom Halse zu schaffen.

  • Wäre die Nase der Kleopatra kürzer gewesen, hätte das Antlitz der Erde ein anderes Aussehen bekommen.

  • Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.

  • Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist.

  • Die Weltgeschichte ist ein Weltgericht.

  • Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.

  • Personen, Männer sind es, welche die Geschichte machen.

  • Persönlichkeiten, nicht Prinzipien, bringen die Zeit in Bewegung.

  • Der Historiker hat die großen Tendenzen der Jahrhunderte auseinanderzunehmen und die ganze Geschichte der Menschheit aufzurollen, welche eben der Komplex dieser verschiedenen Tendenzen ist.

  • Alles, was man von der Geschichte sagt, kommt aufs Schlachten und Morden hinaus. Die Ehre und den Ruhm, den sie den Eroberern beilegt, welche meistenteils nur die Henker des Menschengeschlechtes waren, bringt den heranwachsenden Jüngling vollends auf den Gedanken, daß Menschenmord das rühmlichste Geschäft und die größte Heldentugend sein.

  • Die Geschichte ist nur ein Gemälde von Verbrechern und Drangsalen. Die Menge unschuldiger und friedlicher Menschen tritt auf diesem ungeheuren Schauplatz fast immer in den Hintergrund. Die Hauptpersonen sind nur ehrgeizige Schurken.

  • Der Historiker ist ein rückwärts gehender Prophet.

  • Glücklich das Volk, dessen Geschichte sich langweilig liest.

  • Napoleon war ein Naturereignis. Ihn einen großen Schlächter schmähen heißt nichts anderes, als ein Erdbeben groben Unfug schelten oder ein Gewitter öffentliche Ruhestörung.

  • An die Geschichte verweise ich euch. Forscht in ihrem belehrenden Zusammenhang nach ähnlichen Zeitpunkten und lernt den Zauberstab der Analogie gebrauchen.

  • Das eigentliche, einzige und tiefste Thema der Welt- und Menschengeschichte, dem alle übrigen untergeordnet sind, bleibt der Konflikt des Glaubens und Unglaubens.

  • Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte.

  • Niemand macht Geschichte allein.

  • Geschichte ist das Muster, das man hinterher in das Chaos webt.

  • Die ganze Weltgeschichte ist ein ewig wiederholter Kampf der Herrschsucht und Freiheit.

  • Das Prinzip des geschichtlichen Unterrichts ist noch heute überall bei uns in Europa die systematische Entstellung. Indem die eigenen Leistungen immer hervorgehoben, die Errungenschaften der andern verschwiegen oder vertuscht, gewisse Dinge immer ins hellste Licht gestellt, andere im tiefsten Schatten gelassen werden, entsteht ein Gesamtbild, welches in manchen Teilen nur für das subtilste Auge von der nackten Lüge sich unterscheidet.

  • Geschichte, im höheren Sinne des Wortes, ist einzig jene Vergangenheit, welche noch gegenwärtig im Bewußtsein des Menschen gestaltend weiterlebt.

  • Geschichte muß doch wohl allein auf Treu / und Glauben angenommen werden? Nicht?

  • Die Vergangenheit ist die beste Lehrerin, die Gegenwart die schlechteste Schülerin.

  • Ich zweifle nicht, daß in den menschlichen Dingen, also auch in der Geschichte, ebensogut eine Notwendigkeit ist wie in den Naturdingen. Aber jeder Mensch hat zugleich seine Separatnotwendigkeit, so daß Millionen Richtungen parallel, in krummen und geraden Linien nebeneinander laufen, sich durchkreuzen, fördern, hemmen, vor- und rückwärtsstreben und dadurch für einander den Charakter des Zufalls annehmen und es so, abgerechnet die Einwirkung der Naturereignisse, unmöglich machen, eine...

  • Die römische Geschichte ist für uns eigentlich nicht mehr an der Zeit. Wir sind zu human geworden, als daß uns die Triumphe des Cäsar nicht widerstehen sollten. So auch die griechische Geschichte bietet wenig Erfreuliches. Wo sich dieses Volk gegen äußere Feinde wendet, ist es zwar groß und glänzend, allein die Zerstückelung der Staaten und der ewige Krieg im Innern, wo der eine Grieche die Waffen gegen den andern kehrt, ist auch desto unerträglicher.

  • Jedes Jahrhundert hat die Tendenz, sich als das fortgeschrittene zu betrachten und alle andern nur nach seiner Idee abzumessen.

  • In der Tat läßt sich die ganze Weisheit der Weltgeschichte in einen einzigen Satz zusammenfassen: Jeder Staat raubt, soviel er kann. Punktum. Mit Verdauungspausen und Ohnmachtsanfällen, welche man "Frieden" nennt.

  • An die historische Wahrheit kommen eigentlich nur die Dichter heran.

  • Ich glaube, daß niemand ein Historiker sein könne im schönsten Sinne des Wortes, dem die schöpferische und dichterische Kraft fehlt; denn er muß ja die Welt der Vergangenheit vor Augen haben, in welcher die Ereignisse stattfanden, die er darstellen will.

  • Aber die Geschichte wird schon zu ihrer Zeit aufstehen und reden. Und wenn sie geredet hat, so kommt alles vorhergegangene Geschwätz nicht mehr in Betracht.

  • Der natürliche Stil der Geschichtsschreibung ist der ironische.

  • Als Kain den Abel erschlug, begann die Geschichte der Menschheit.

  • Über Geschichte kann niemand urteilen, als wer an sich selbst Geschichte erlebt hat. So geht es ganzen Nationen.

  • Elf Zwölftel aller großen Männer der Geschichte waren nur Repräsentanten einer großen Sache.

  • Wenn ich Weltgeschichte lese und irgendeine Tat oder Erscheinung mich frappiert, so möchte ich manchmal das Weib sehen, das als geheime Triebfeder dahintersteckt.

  • Ich kann mir eine humoristische Weltgeschichte denken, aber nur das größte Genie kann und wird sie schreiben. Es ist die letzte Aufgabe der Poesie.

  • Man kann alles von der Weltgeschichte sagen, alles, was der perversesten Phantasie in den Sinn kommen mag, nur eines nicht: Daß sie vernünftig sei.

  • Die Welt ist wie ein Strom, der in seinem Bette fortläuft, bald hier, bald da zufällig Sandbänke ansetzt und von diesen wieder zu einem anderen Weg genötigt wird.

  • Die Geschichte ist nie Richterin, sondern allezeit Rechtfertigerin.

  • Geschichte ist eine Philosophie, die uns durch Beispiele lehrt.

  • Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewußtsein der Freiheit.

  • Die Wurzel der großen Ereignisse ist immer ein Charakterzug des Volkes, und die Geschichte geht zurück auf Psychologie.

  • Wer die Geschichte versteht, wird nie eine Rolle in ihr spielen.

  • Die Historiker sind so etwas wie die Schminkmeister des großen Welttheaters.

  • Die Geschichten der Völker und Staaten haben den Geschichtsschreibern und Buchhändlern, die ihre Werke verlegt, etwas Geld eingebracht. Was sie sonst noch genützt, das weiß ich nicht.

  • Nicht jede Zeit findet ihren großen Mann, und nicht jede große Fähigkeit findet ihre Zeit.

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