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Ruhm Zitate

72 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Ruhm

  • Ich werde nicht ganz sterben.

  • Wer da zu früh die Gunst der Welt erfahren / Und ihres Beifalls Übermaß errungen, / Der wird sofort, von Hochmut rasch durchdrungen, / Die menschliche Gemeinheit offenbaren.

  • Die Tat ist alles, nichts der Ruhm.

  • Ein Holz brennt, weil es Stoffe dazu in sich hat, und ein Mensch wird berühmt, weil der Stoff dazu in ihm vorhanden. Suchen läßt sich der Ruhm nicht, und alles Jagen danach ist eitel. Es kann sich wohl jemand durch kluges Benehmen und allerlei künstliche Mittel eine Art von Namen machen, fehlt aber dabei das innere Juwel, so ist es eitel und hält nicht auf den anderen Tag.

  • Nacht muß es sein, wo Friedlands Sterne strahlen.

  • Invidia gloriae comes. Des Ruhmes Begleiter ist der Neid.

  • Über Nacht wird man nur dann berühmt, wenn man tagsüber hart gearbeitet hat.

  • Im Dunkeln leuchtet auch ein fauler Pilz.

  • Dem Ersten gebührt der Ruhm, wenn auch die Nachfolger es besser gemacht haben.

  • Die größte Niedertracht des Menschen ist sein Streben nach Ruhm, aber gerade dieses ist auch das Zeichen, daß er etwas Höheres ist.

  • Der Lorbeerkranz ist, wo er dir erscheint, / ein Zeichen mehr des Leidens als des Glücks.

  • I awoke one morning and found myself famous. Ich erwachte eines Morgens und fand mich berühmt.

  • Der Ruhm ist der Schatten der Tugend; er folgt ihr auch ungeheißen.

  • Lorbeer ist ein gutes Kraut / für die Saucenköche. / Wer's als Kopfbedeckung wünscht, / wisse, daß es steche.

  • Dreiundzwanzig Jahre! / Und nichts für die Unsterblichkeit getan.

  • Der Ruhm muß uns folgen, nicht wir dürfen ihn suchen. Wenn er zufällig nicht folgt, so ist die Handlung, weil sie nicht berühmt geworden, darum nicht weniger schön.

  • Es ist eine verabscheuenswerte Schwäche der Menschen, bewundernd zu jenen emporzuschauen, die ihnen auf glänzende Art Böses angetan haben. Sie sprechen lieber vom Zerstörer eines Reiches als von dessen Gründer.

  • Der Ruhm, welcher zum Nachruhm werden will, gleicht einer Eiche, die aus ihrem Samen sehr langsam emporwächst, der leichte, ephemere Ruhm den einjährigen, schnellwachsenden Pflanzen und der falsche Ruhm gar dem schnell hervorschießenden Unkraute, das schleunigst ausgerottet wird.

  • Man muß den Ruhm der Menschen nach den Mitteln messen, deren sie sich bedient haben, um ihn zu erwerben.

  • Wenn die Dankbarkeit vieler gegen einen alle Scham wegwirft, so entsteht der Ruhm.

  • Daß er Maß hält, wenn das Werk vollendet ist, daß er sein Selbst zurückstellt und sich dem Ruhm entzieht, darin erweist sich die Weisheit des Erwachten.

  • Da unstreitig der Ruhm nur das Sekundäre ist, das bloße Echo, Abbild, Schatten, Symptom des Verdienstes, und da jedenfalls das Bewunderte mehr Wert haben muß als die Bewunderung, so kann das eigentlich Beglückende nicht im Ruhme liegen, sondern in dem, wodurch man ihn erlangt, also im Verdienste selbst.

  • Der Ruhm des Einzelnen gehört der Menschheit, / Schon weil ihm Alles zuging von den Menschen / Aus Vor- und Mitwelt: sich ihn zu erwerben.

  • Der Ruhm, nach dem wir trachten, / den wir unsterblich achten, / ist nur ein falscher Wahn.

  • Der Ruhm, welcher vor denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen.

  • Ruhm und Ruhe sind Dinge, die nicht zusammen wohnen können.

  • Ruhm ist, mitgedacht zu werden, wenn an ein ganzes Volk gedacht wird.

  • Bei den Hottentotten ist nicht einmal Napoleon berühmt.

  • Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu.

  • Hätte der König Augias nicht einen Weltrekord an Schlamperei aufgestellt in der Kunst, einen Kuhstall verdrekken zu lassen - niemand mehr dächte an ihn. So jedoch merken sich alle Schulkinder der Welt seinen Namen. Was aber wird aus denen, die ihren Kuhstall brav sauber halten?

  • Der Ruhm ist Schatten nur der Tat, / und steht kein Ding im Sonnenlicht, / sieht man gewiß den Schatten nicht.

  • Reizvoll klinget des Ruhms lockender Silberton / in das schlagende Herz, und die Unsterblichkeit / ist ein großer Gedanke.

  • Tausend Söhne hat die Ruhmbegier, / und einer drängt den andern. Gibt du Raum, / lenkst du zur Seit' und weichst vom gradsten Weg, / gleich eingetretener Flut stürzt alles vor und läßt dich weit zurück. / Oder du fällst, ein edles Roß, im Vorkampf / und liegst als Damm für den verworfnen Troß, / zerstampft und überrannt.

  • Ruhm ist ein Vergrößerungsglas.

  • Wenn du bescheiden ruhig das Talent, / das dir die Götter gaben, tragen kannst, / so lern auch diese Zweige tragen.

  • Wahre Ruhmbegierde ist die Quelle aller großen Taten und alles Nützlichen, was auf der Welt geschieht.

  • Alles besiegt und raubt die geizende Zeit, / den Ruhm auch, und schafft uns ein zweites Sterben.

  • Große Männer verdanken ein Viertel ihres Ruhmes der Kühnheit, zwei Viertel dem Glück und das letzte Viertel ihren Verbrechen.

  • Wenn du erkennen willst den Ruhm in seiner Blöße, / vergleich am Himmel ihn mit Sternen erster Größe! / Die letzter Größe, sind sie etwa minder groß? / Sie scheinen kleiner dir durch ihre Höhe bloß. / Drum lächle, rückt man dich zum letzten Range nieder, / und rückt man dich empor zum ersten, lächle wieder!

  • Der Wunsch nach Ruhm ist nicht verschieden von jenem Trieb nach Selbsterhaltung, den alle Geschöpfe besitzen.

  • Die Götter geben dir Gelegenheit / und hohen Sinn, das Rühmliche / von dem Gerühmten rein zu unterscheiden!

  • Der Ruhm ist wie ein Fluß, der leichte und aufgedunsene Dinge hochspült und schwere und feste Dinge untergehen läßt.

  • Der Ruhm ist die Sonne des Todes.

  • Den Himmel hätte das Talent hienieden schon auf Erden, / könnt' zehen Jahr nach seinem Tod es erst geboren werden.

  • Unleugbar ist's und die Erfahrung lehrt, / wie Ruhmsucht zum Verbrechen sich entehrt: / Um Lob und Preis, um nichtige Erscheinung / entsagen wir des Herzens bess'rer Meinung.

  • Den Ruhm kann man den Winterbirnen vergleichen, die im Sommer wachsen, aber im Winter genossen werden.

  • Wer allen allzu sehr bekannt ist, stirbt unbekannt sich selbst.

  • Auch die Kränze des Ruhms sind Gunst und Gnade der Götter, / die sie dem Glücklichen nur unter den Würdigen leihn.

  • Lorbeer ist ein bittres Blatt / dem, der's sucht, und dem, der's hat.

  • Der Ruhm, der uns nicht glücklich macht, ist nichts als ein Wort, und der Ruhm, der unsere Untertanen nicht glücklich macht, ist eine Schmach.

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