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Das Böse Zitate

78 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Das Böse

  • Zu allen Zeiten, in allen Ländern und auf allen Gebieten des Lebens wuchert das Böse, und das Gute bleibt rar.

  • Der Mensch liebt zu schaffen und Wege zu bahnen, das ist nicht zu bestreiten. Aber weshalb liebt er auch die Zerstörung und das Chaos bis zur Leidenschaft? Vielleicht weil er instinktiv fürchtet, sein Ziel zu erreichen und das zu schaffende Gebäude zu vollenden? Woher wissen Sie, ob er nicht das Gebäude nur aus der Ferne und keineswegs in der Nähe liebt?

  • Die meisten und gruseligsten Verbrechen werden von psychisch gesunden Menschen begangen. Es braucht keine Krankheit, damit das Böse in die Welt kommt.

  • Wer uns dem Bösen aussetzt, ist der nicht Urheber des Bösen?

  • Es hilft uns nichts, das Böse zu verneinen; gegen das Böse hilft uns nur, die Welt so mit Gutem anzufüllen, daß schließlich das Böse keinen Platz mehr hat. Und so hilft es uns nichts, den Krieg zu beklagen; vor dem Krieg schützt uns nur ein Verhältnis der Nationen, in dem sie sich zusammenwirkend alle wohler fühlen als auseinanderstrebend.

  • Wahr aber bleibt, daß die größten Ungerechtigkeiten von denen ausgehen, die das Übermaß verfolgen, nicht von denen, die die Not treibt. Man wird ja nicht Tyrann, um nicht zu frieren.

  • Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, / die Menschen machen selbst die Höll' einander heiß.

  • Wer zulange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen.

  • Ich fasse das Leid nicht, das der Mensch dem Menschen zufügt. Sind die Menschen von Natur so grausam? Sind sie nicht fähig, sich hineinzufühlen in die Vielfalt der Qualen, die stündlich, täglich Menschen erdulden? Ich glaube nicht an die "böse" Natur des Menschen. Ich glaube, daß er das Schrecklichste tut aus Mangel an Phantasie, aus Trägheit des Herzens.

  • Darüber murren, daß Gott der Ausübung des Bösen nicht hindernd entgegentritt, heißt darüber murren, daß er dem Menschengeschlecht so hohe Gaben verliehen und mit den Handlungen der Menschen eine Moralität verbunden hat.

  • Wir hassen die Bösen nicht nur, weil sie uns schaden, sondern weil sie böse sind.

  • Resignieren wir nicht gegenüber dem Bösen. Gott ist die Liebe, die das Böse durch den Tod und die Auferstehung Christi besiegt hat.

  • Der Satan der italienischen und englischen Dichter mag poetischer sein; aber der deutsche Satan ist satanischer; und insofern könnte man sagen, der Satan sei eine deutsche Erfindung.

  • Die schönste List des Teufels ist es, uns zu überzeugen, daß es ihn nicht gibt.

  • Wer nichts Gutes tut, dem geschieht auch nichts Böses.

  • Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut.

  • Gott ist widerlegt, der Teufel nicht.

  • Jedem, auch dem Lasterhaftesten, ist gewissermaßen der Stempel des göttlichen Ebenbildes aufgedrückt, und vielleicht hat der große Bösewicht keinen so weiten Weg zum großen Rechtschaffenen wie der kleine; denn die Moralität hält gleichen Gang mit den Kräften, und je weiter die Fähigkeit, desto weiter und ungeheurer ihre Verirrung.

  • Das Böse ist das Fehlen des Guten.

  • Als Christ gibt es für mich das Böse in der Welt. Osama war böse. Und man darf sich als Christ freuen, wenn es weniger Böses auf der Welt gibt.

  • Man muß in den Dreck hineingeschlagen haben, um zu wissen, wie weit er spritzt.

  • Der Name ist heutzutage das einzige, welches die Menschen am Teufel nicht mögen.

  • Wir haben weder die Kraft noch die Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen.

  • Das Böse ist stärker als das Gute, wenn das Gute nicht in der Überzahl ist.

  • Von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken.

  • Niemand ist rein. Das Schlimme will sein Recht; / und wer's nicht beimischt tropfenweis dem Guten, / den wird's gesamt aus Eimern überfluten.

  • Je mehr Erfahrungen ich sammle, um so klarer wird mir, daß so gut wie alles Böse, das in unserer Gesellschaft getan wird - und es wird nicht viel anderes getan - aus Schwäche geschieht.

  • Das Negative interessiert mehr als das Positive. Das hat schon Shakespeare gewußt. Im Grunde ist das erfreulich; denn es beweist, daß das Negative immer noch die Ausnahme ist.

  • Wer nicht auch böse sein kann - kann der wirklich tief sein?

  • Die großen Übel in dieser Welt sind nicht die Folgen böser Absichten, sondern die Folgen eines unbegrenzten Willens zum Guten.

  • Wer geboren ist in bös'ren Tagen, / Dem werden selbst die bösen behagen.

  • Böses erscheint dem als Gutes, / dem ein Gott seine Sinne / führt ins Verhängnis.

  • Das ist die Eigenschaft der Greueltat, daß sie auch Böses über den Unschuldigen, wie der guten Handlung, daß sie viele Vorteile auch über den Unverdienten ausbreitet.

  • Die Sünden entstehen aus Unwissenheit.

  • Das Schlimmste steht dem Besten oft zunächst.

  • Laß dich den Teufel bei einem Haare fassen, und du bist sein auf ewig.

  • Gutes ohne Böses kann es geben; Böses ohne Gutes aber kann es nicht geben.

  • Den einzigen Kampf, den wir alle kämpfen müssen, ist der Kampf gegen das Böse.

  • Prüfe das Innere jedes beliebigen Menschen - in jedem wirst du wenigstens einen dunklen Punkt finden, den er verhüllen muß!

  • Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuzehren.

  • Schwerlich täten so viel Schaden, die in Fesseln sind gefangen, / als die oft auf Stühlen sitzen und mit goldnen Ketten prangen.

  • Schwarz wird der Teufel stets gemalt, rosig gesehn.

  • Wenn du von kalt und warm sprichst, so weisst du, was böse und gut bedeutet, und wenn du an lau denkst, so begreifst du vielleicht, was schlecht ist.

  • Wenn man, wie ich, in ein Pfarrhaus hineingeboren wurde, macht man bald Bekanntschaft mit dem Teufel.

  • Luther hatte es verstanden, als er dem Teufel das Tintenfaß an den Kopf geworfen! Nur vor Tinte fürchtet sich der Teufel; damit allein verjagt man ihn.

  • Wie groß aber die Zahl der Bösen auf Erden auch sein mag, so gibt es doch wenige von diesen leichenhaften Seelen, die, abgesehen von ihrem Eigeninteresse, für all das unempfindlich geworden sind, was gerecht und gut ist.

  • Die schlechte Absicht ist immer auf den Beinen.

  • Jeder einzelne soll sich sagen: Für mich ist die Welt erschaffen worden, daher bin ich mit verantwortlich.

  • Was böse ist, definiert jeder Mensch anders.

  • Der Versager am Bösen ist der Gewinner am Guten.

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