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Nachrede Zitate

53 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Nachrede

  • Alles kann man sauber machen, nur nicht einen schmutzigen Mund.

  • Das Gerede der Leute dauert nur fünfundsiebzig Tage.

  • Wer die anderen neben sich klein macht, ist nie groß.

  • Was andere über uns reden, beurteilen wir gerechter, wenn wir uns darauf zu besinnen vermögen, mit welcher Oberflächlichkeit wir uns gelegentlich selbst über andere äußern. Der Alltag wimmelt von wechselseitigen kleinen Verdächtigungen, die ihn für die meisten erst vergnüglich machen.

  • Gerüchte sind Lügen mit Widerhaken.

  • Vor siebenköpfigen Drachen fürchte dich nicht, aber fürchte dich vor Heuchlern, welche Reden einholen und austragen; denn was solche Menschen im Augenblick Übles getan, kannst du im Jahre nicht wieder gutmachen!

  • Wer schuldig ist, wittert überall üble Nachrede.

  • Klatschen und Lügen sind Bruder und Schwester.

  • Wenn über eine dumme Sache / mal endlich Gras gewachsen ist, / kommt sicher ein Kamel gelaufen, / das alles wieder runterfrißt.

  • Die Zunge ist ein Dolch aus Fleisch.

  • Die Abwesenden haben immer Unrecht.

  • Eine Zunge wie eine Zange.

  • Es gibt nur ein Ding auf der Welt, das schlimmer ist, als daß die Leute über einen reden, und das ist, daß die Leute nicht über einen reden.

  • Im Dunkeln / ist gut munkeln.

  • Doch hab' ich immer sagen hören, daß Gebärdenspäher und Geschichtenträger / des Übels mehr auf dieser Welt getan, als Gift und Dolch in Mörders Hand nicht konnten.

  • Sprich nie Böses von einem Menschen, wenn du es nicht gewiß weißt! Und wenn du es gewiß weist, so frage dich: Warum erzähle ich es?

  • Gerüchte sind die Rauchfahnen der Wahrheit.

  • Ganz besonders hüte man sich, durch sein Gespräch die eigenen sittlichen Schwächen zu enthüllen, was gewöhnlich dann geschieht, wenn man geflissentlich von Abwesenden, um sie herunterzusetzen oder lächerlich zu machen, redet oder lieblos von ihnen urteilt, sie verleumdet oder beschimpft.

  • Wer mit dir klatscht, wird über dich klatschen.

  • Ein Mensch, der selber keine guten Eigenschaften besitzt, beneidet die Tugenden anderer; denn das menschliche Herz weidet sich gern an den eigenen Vorzügen oder an der Schlechtigkeit der anderen.

  • Beim Klatsch kommt es nicht auf den Kern der Sache an, sondern allein auf die Einzelheiten.

  • Niemand spricht in unserer Gegenwart so von uns wie in unserer Abwesenheit.

  • Man spreche lieber schlecht von mir als gar nicht.

  • Wenn dein Nachbar verleumdet wird, höre es an und sage dir: "Ich warte auf die Verleumdung gegen mich."

  • Das Gerücht hat tausend Zungen, und nur mit einer spricht es die Wahrheit: Wer will die herausfinden?

  • Laß die Menschen reden, was sie wollen. Du weißt ja die Art des ganzen Geschlechts, daß es lieber beunruhigt und hetzt, als tröstet und aufrichtet.

  • Freundschaft kann's nicht sein, die Märchen und Tischreden zuträgt.

  • Wer über andre Schlechtes hört, / soll es nicht weiter noch verkünden. / Gar leicht wird Menschenglück zerstört, / doch schwer ist Menschenglück zu gründen.

  • So flieh auch aus des Schwätzers Kreis, / der Schlechtes nur von andern weiß!

  • Eine scharfe Zunge ist das einzige Schneidewerkzeug, daß durch ständigen Gebrauch schärfer wird.

  • Erfährst Du, daß jemand schlecht über Dich gesprochen hat, so überlege, ob Du es nicht zuerst selbst getan hast und über wieviele Du selbst sprichst!

  • Lothar sei ein Mann von Ehre, / sagt die ganze Stadt, / und ich weiß nicht in der Tat, / wie das zu bezweifeln wäre: / Leicht ist er dazu gekommen, / da er andern sie genommen.

  • Wenn die Frauen keine Eigenschaften mehr besitzen, die zur Verleumdung veranlassen, dann fangen sie selbst an zu verleumden.

  • Zu einem Gespräch unter Frauen gehören meistens drei: Zwei die sprechen, und eine, über die gesprochen wird.

  • Unter zehn Personen, die über uns sprechen, sagen uns neun Böses nach, und die einzige, die Gutes sagt, sagt es schlecht.

  • Manche Leute glauben jedem. Vorausgesetzt, er flüstert.

  • Du wüßtest gern, was deine Bekannten von dir sagen? Höre, wie sie von Leuten sprechen, die mehr wert sind als du!

  • Wer schlecht von seiner Frau spricht, entehrt sich selbst.

  • Ich verzeihe meinen Freunden, / die Schlechtes über mich sagen, / aber nicht denen, / die es mir überbringen.

  • Und wärst du auch zum fernsten Ort, / zur kleinsten Hütte durchgedrungen, / was hilft es dir? Du findest dort / Tabak und böse Zungen.

  • Weiber schmähen gern.

  • Denn sich wechselseitig nur giftig anzuschwärzen, / ist der Frauen Lust.

  • Je größer der Mann ist, desto strafbarer ist er, wenn er die Fehler anderer ausplaudert.

  • Der Vorzug ist's der Worte vor den Taten, / sie schäd'gen nur, wenn man sich ihnen leiht.

  • Gern hören wir allerlei gute Lehr, / doch Schmähen und Schimpfen noch viel mehr.

  • Klatschen heißt: Anderer Leute Sünden beichten.

  • Wir sind geborene Polizisten. Was ist Klatsch anderes als Unterhaltung von Polizisten ohne Exekutivgewalt?

  • Ich behaupte, daß, wenn alle Menschen wüßten, was sie voneinander sagen, es nicht vier Freunde auf der Welt gäbe.

  • Wer die Gefahr nicht scheut, fürchtet / doch, verunziert zu werden. /

  • Wenn ich nicht da bin, Thrax, so tadl' und schelte mich immer; / nur verbitt' ich mir auch, bin ich zugegen, dein Lob.

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