Anzeige

Euripides

griechischer Dichter (um 485 vChr - 406 vChr)

67 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Die Scheidung bringt den Frauen Schmach.

  • Was ist es, sprich, was bei den Menschen "Liebe" heißt? / O, Kind, das Süßeste und Bitterste zugleich.

  • Ein weises Wort ist jenes, das die Menschen lehrt, / die Reden anzuhören auch des andern Teils.

  • Der beste Lehrmeister zur Weisheit ist Tugend und Liebe.

  • Die Übung ist / in allem beste Lehrerin den Sterblichen.

  • Für einen greisen Vater gibt's / nichts Holderes als eine Tochter. Höher zwar / ist Knabensinn, doch minder hold zu Zärtlichkeit.

  • Wer weiß denn, ob das Leben nicht das Totsein ist und Totsein Leben?

  • Läßt für die Sterblichen größeres Leid sich erdenken, / als sterben zu sehen die Kinder?

  • Probieren weckt die Lust zum Kauf.

  • Das ist der Weltlauf! Keins der Dinge hat Bestand.

  • Die Eifersucht ist allen Frau'n ins Blut gepflanzt, / und Nebenbuhlerinnen trifft ihr ärgster Haß.

  • Alle Menschen sind sich gleich. Der hochgewaltige wie der geringe Mann liebt seinen Sprossen.

  • Wenn die Frau den Mann haßt, / ist das Leben selber ihr verhaßt.

  • Der gute Mensch stirbt nicht mit seinem Tode. Er lebt weiter, wenn auch sein Körper unter der Erde ist. Von dem Bösen bleibt nichts auf der Oberwelt.

  • Wie beneid ich den Mann, / der ruhig und still in Verborgenheit lebt / und von Ruhm nichts weiß.

  • Ob einem reiche Totengabe wird zuteil, / das ist nur eitle Prahlerei der Lebenden.

  • Kein Mann der Erde, wahrlich, ist ein freier Mann.

  • Die gute Sache gibt auch Stoff und Kraft / zu guten Reden allezeit den Sterblichen.

  • Aller Menschen harrt der Tod, / und keinen gibt's auf Erden, der untrüglich weiß, / ob ihn der nächste Morgen noch am Leben trifft.

  • Wer an Glücksgütern und Besitz reich ist, aber in seinem Hause das Schöne nicht pflegt, den kann man nicht glücklich nennen.

  • Wer in seiner Jugend die Musen vernachlässigt, der hat die vergangene Zeit verloren und ist für die zukünftige tot.

  • Beim Ratgeben sind wir alle weise, aber blind bei eigenen Fehlern.

  • Wußt ich doch, daß allezeit / ein Armer von den Freunden scheu gemieden wird.

  • Wie dem Adler der ganze Himmel offensteht, so ist dem tüchtigen Mann die ganze Welt das Vaterland.

  • Uns kröne das schönste Geschenk aus Götterhand: Schamhaftigkeit!

  • Gewaltige Macht ist Weib und Kind für einen Mann.

  • Das allein / ist's, was die Städte Sterblicher zusammenhält, / wenn treulich man bewahret ihre Satzungen.

  • Wer der Liebe ganz entsagt, ist nicht weniger krank als der, der ihrer allzusehr begehrt.

  • An Habe steh ich arm, / ein Los, infolge dessen auch der Adel sinkt.

  • Und so sprech, ich es aus, daß Sterbliche, die / nie Ehe gekannt, nie Kinder begehrt, / weit glücklicher sind.

  • Die Zeit entlarvt den Bösen.

  • Ein Weib sieht ihrem Gatten alles nach, wenn sie Vernunft hat.

  • Nichts ist schrecklich, was notwendig ist.

  • Wer ohne Murren sich dem Schicksal unterwirft, ist bei uns weise.

  • Wenn das Volk aufbrauset, übermannt vom Zorn, / ist's schwer zu dämpfen, fessellosem Feuer gleich.

  • Des Zufalls Wege sind uns unbekannt, sie zu berechnen, lehrt uns keine Kunst.

  • Schönheitsfülle nicht, / o Weib, der Tugend Schätze sind es, die das Herz / des Ehegatten fesseln!

  • Nach dem Glück wird unserer Weisheit Maß geschätzt.

  • Ihn, der aus jeglichem Tag sich sein Glück holt, / ihn allein nur preise ich glücklich.

  • Das eben ist's, was manches blühende Haus und Reich / in Trümmer stößt: Der allzu schöne Redeschwall!

  • Schrecklich ist die Volksmasse, wenn sie schlimme Führer hat.

  • Ich hasse jeden, dessen Dankbarkeit erlischt.

  • Ausflücht' in Menge findest du leicht. Du bist ein Weib.

  • Frage nur vernünftig, und du hörst Vernünftiges.

  • Natürlich find ich's, daß die Frauen Zorn ergreift, / wofern um andre Bräute buhlt der Ehgemahl.

  • Der Mittelstand nur ist der wahre Bürgerstand, / für Zucht und Ordnung wachend, die das Volk gebot.

  • Noch nie war einer glücklich, welcher unrecht tat.

  • Du sagst, der Thron sei lockend? Für den weisen Mann / mitnichten!

  • Denn sich wechselseitig nur giftig anzuschwärzen, / ist der Frauen Lust.

  • Genug ist Überfluß für den Weisen.

Anzeige