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Schmeichelei Zitate

45 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Schmeichelei

  • Soll eine Schmeichelei gute Wirkung tun, so muß sie, gleich der roten Schminke, nicht zu stark aufgetragen sein.

  • Durch Anerkennung wird der Weise selbst / Geblendet

  • Je mehr wir einen Menschen lieben, desto weniger sollten wir ihm schmeicheln.

  • Er hört es gern, / das Einhorn lasse sich mit Bäumen fangen, / der Löw' im Netz, der Elefant in Gruben, / der Bär mit Spiegeln und der Mensch durch Schmeichler. / Doch sag' ihm, daß er die Schmeichler haßt, / bejaht er es, am meisten dann geschmeichelt.

  • Wer dir schmeichelt, hat dich entweder betrogen oder hofft es zu tun.

  • Das schlimmste unter den wilden Tieren ist der Tyrann, unter den zahmen der Schmeichler.

  • Du schmähst mich hinterrücks? Das soll mich wenig kränken. / Du lobst mich ins Gesicht? Das will ich dir gedenken.

  • Es gibt kein anderes Mittel, sich gegen Schmeichler zu schützen, als zu verstehen zu geben, daß uns niemand kränkt, wenn er uns die Wahrheit sagt.

  • Lernt, daß jeder Schmeichler auf Kosten dessen lebt, der ihn hört!

  • Schmeichler sind wie Sonnenblumen, / blicken nach dem Himmel hin, / wurzeln aber in der Erde, / suchen Vorteil und Gewinn.

  • Fürsten belohnen ihre Schmeichler und verachten sie. Völker beten die ihrigen an.

  • Schmeichelei ist eine falsche Münze, welche nur durch unsere Eitelkeit in Umlauf erhalten wird.

  • Fische fängt man mit der Angel, Leute mit Worten.

  • Herr Luchs spricht keinem Menschen nach dem Mund, / und doch gelang es ihm, so hoch zu steigen? / Ja, denn der Schalk versteht die feinre Kunst, / den großen Herren nach dem Ohr zu schweigen.

  • Manchmal meint man, die Schmeichelei zu hassen, während man nur die Art des Schmeichelns haßt.

  • Die Schmeichler sind gefährlicher als Raben: / Die pflegen Toten nur die Augen auszugraben, / indes der Schmeichler sie dem Lebenden entwendet / und den Scharfsichtigsten mit falschen Künsten blendet.

  • Schmeicheleien sind wie Falschgeld: Sie machen denjenigen ärmer, der sie empfängt.

  • Die Schmeichelei ist wie Kölnischwasser: Zum Riechen, nicht zum Schlucken.

  • Wer keine Liebe fühlt, muß schmeicheln lernen, sonst kommt er nicht aus.

  • Willst du einem Buckligen schmeicheln, / mußt du ihm den Rücken streicheln.

  • Dem König schmeicheln heißt ihm Unrecht tun.

  • Wer Fehler schminkt, wird einst mit Spott verlacht.

  • Der Schmeichler ist ein Mensch, der seiner Meinung nach deine Fähigkeiten außerordentlich übertreibt, so daß sie näher an deine eigene Vorstellung von ihnen herankommen.

  • Der Schmeichler ist jemand, der dir ins Gesicht sagt, was er nicht hinter deinem Rücken sagen würde.

  • Bewahr deine Zung' und Herzenspfort; / vor Lästermaul und Schmeichlerwort.

  • Der Schmeichler ist dem Herren lieb, / doch stiehlt er die Ehr ihm wie ein Dieb.

  • Wenn wir auch der Schmeichelei keinen Glauben schenken, der Schmeichler gewinnt uns doch.

  • Das Schlechte kannst du immer loben, / du hast dafür sogleich den Lohn! / In deinem Pfuhle schwimmst du oben / und bist der Pfuscher Schutzpatron.

  • Wer zu schmeicheln versteht, Versteht auch zu verleumden.

  • Der Tor schmeichelt sich selbst und der Kluge dem Toren.

  • Weswegen doch dem Armen schmeicheln? Nein, / die Honigzunge lecke dumme Pracht, / es beuge sich des Knies gelenke Angel, / wo Kriecherei Gewinn bringt.

  • Ohren melken ist eine Kunst, / die manchem bringt vor Herren Gunst.

  • Nichts wie die Schmeichelei ist so gefährlich dir. / Du weißt es, daß sie lügt, und dennoch glaubst du ihr.

  • Wer die Schmeichelei liebt, ist des Schmeichlers würdig.

  • Die Schmeichelei legt ihre sanften Bande, / ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an.

  • Wenn jemand dir die Stiefelsohle leckt, setze den Fuß auf ihn, bevor er anfängt, dich zu beißen.

  • Völkern schmeicheln ist ein ebenso niedriges Geschäft wie Fürsten schmeicheln.

  • Ein schmeichelndes Kälbchen wird leicht von zwei Müttern gesäugt.

  • Im Alter sind wir der Schmeichelei viel zugänglicher als in der Jugend.

  • Wenn dein Weib dir schmeichelt, hat sie was Übles im Sinn.

  • Schmeichler, Ja-Herrn nähren die Ehrsucht und sind die Verderber der Großen und Mächtigen.

  • Eine ungeschickte Schmeichelei kann uns tiefer demütigen als ein wohlbegründeter Tadel.

  • Jedes Lob, auch wenn es noch so verdient ist, ist Schmeichelei, wenn man es an die Großen richtet.

  • Nur dadurch, daß die Menschen einander schmeicheln, können sie in Gemeinschaft leben.

  • Aller Schmeicheler ist der verworfenste, wer mit des Freimuts / Unbiegsamer Gebärd unter dem Herrscher sich bläht.

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