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Ehe Zitate

174 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Ehe

  • Die Ehe ist und bleibt die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann.

  • Die Ehe ist auch für den Mann Unterjochung. In ihr gerät er in die Falle, die die Natur ihm stellt: Weil er ein blühendes junges Mädchen geliebt hat, muß er ein Leben lang eine dicke Matrone, eine vertrocknete Alte ernähren.

  • Im Mittelalter hat man ein Leben, reich an Taten und noch reicher an Untaten, unter anderem auch als Einsiedler abgebüßt. Jetzt hat man bloß die Zweisiedelei des Ehestandes, um Jugendtorheiten abzubüßen.

  • Die Ehe ist ein Bauwerk, das jeden Tag neu errichtet werden muß.

  • Ehen aus Liebe werden im Interesse der Gattung, nicht der Individuen geschlossen. Zwar wähnen die Beteiligten, ihr eigenes Glück zu fördern, allein ihr wirklicher Zweck ist ein ihnen selbst fremder, indem er in der Hervorbringung eines nur durch sie möglichen Individuums liegt. Durch diesen Zweck zusammengeführt, sollen sie fortan suchen, so gut als möglich miteinander auszukommen. Aber sehr oft wird das durch jenen instinktiven Wahn, welcher das Wesen der leidenschaftlichen Liebe ist,...

  • Es gibt kein Rezept für eine glückliche, funktionierende Ehe. Nur einfach Liebe.

  • Die Ehe ist eine gegenseitige Freiheitsberaubung in beiderseitigem Einvernehmen.

  • Der Mann, er ist der Kopf, nach ihm muß alles gehen. / Die Frau, sie ist der Hals, sie weiß den Kopf zu drehen.

  • Das Geheimnis einer glücklichen Ehe liegt darin, daß man einander verzeiht, sich gegenseitig geheiratet zu haben.

  • Die deutsche Ehe ist keine wahre Ehe. Der Ehemann hat keine Ehefrau, sondern eine Magd und lebt sein isoliertes Hagestolzleben im Geiste fort, selbst im Kreis der Familie. Ich will darum nicht sagen, daß er der Herr sei, im Gegenteil, er ist zuweilen nur der Bediente seiner Magd, und den Servilismus verleugnet er auch im Hause nicht.

  • Eine glückliche Ehe ist wie eine lange Unterhaltung, die einem trotzdem kurz vorkommt.

  • Das Weib wird durch die Ehe frei; der Mann verliert dadurch seine Freiheit.

  • Da siehst du, Kamerad, wie gut und ehrlich / es die Prinzeß mit ihrem Freier meint, / daß sie die Rätsel vor der Hochzeit aufgibt. / Nachher wär's noch viel schlimmer. Löst er sie / jetzt nicht, ei nun, so kommt er schnell und kurz / mit einem frischen Gnadenhieb davon. / Doch wer die stachelichten Rätsel nicht / auflöst, die seine Frau ihm in der Eh' / aufgibt, der ist verlesen und verloren.

  • Im ersten Ehejahr strebt der Mann die Vorherrschaft an. Im zweiten kämpft er um Gleichberechtigung. Im dritten ringt er um die nackte Existenz.

  • Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist nur möglich, wenn die Frau sich unterordnet.

  • Da die Ehe die körperliche Liebe im Allgemeinen nicht mit einschließt, schiene es vernünftig, das eine unverblümt vom andern zu trennen.

  • Viele, von denen man glaubt, sie seien gestorben, sind bloß verheiratet.

  • Richtig verheiratet ist er der Mann, der jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat.

  • Die Ehe ist in vielen Fällen lebenslängliche Doppelhaft ohne Bewährungsfrist und Strafaufschub, verschärft durch geimeinsames Fasten und gemeinsames Lager.

  • Schon die Freundschaft ist gefährlich; aber die Ehe ist noch gefährlicher, denn die Frau ist und bleibt das Verderben des Mannes, wenn er ein dauerndes Verhältnis mit ihr eingeht.

  • Cato schloß seine Rede mit dem Refrain "Delendam esse Carthaginem" und ich alle Reden und Briefe mit "Uxorem esse ducendam."

  • Eine jegliche Person in der Ehe soll ihr Amt tun, das ihr gebührt. Der Mann soll erwerben, das Weib aber soll ersparen.

  • Die Ehe ist die exemplarische Bindung. Sie trägt uns wie keine andere in die große Gebundenheit. Und nur als Gebundene können wir in die Freiheit der Kinder Gottes gelangen.

  • Den idealen Gatten gibt es nicht. Der ideale Gatte bleibt ledig.

  • Es gibt Gänse, die einen Fuchs zur Strecke bringen.

  • Die zweite Ehe ist ein Triumph der Hoffnung über die Erfahrung.

  • Die Sonne geht in meinem Staat nicht unter / doch alles das besaß ein andrer schon, / wird nach mir mancher andre noch besitzen. / Das ist mein eigen. Was der König hat, / gehört dem Glück - Elisabeth dem Philipp. / Hier ist die Stelle, wo ich sterblich bin.

  • Wer sein Ehebild lediglich aus den Fernsehsendungen und den Werbespots bezieht, der wird schon kurz nach der Hochzeit bitterlich enttäuscht sein.

  • Der Gatte zieht sein Weib unwiderstehlich / in seines Kreises abgeschloßne Bahn. / Dorthin ist sie gebannt, sie kann sich nicht / aus eigner Kraft besondre Wege wählen: / Aus niedrem Zustand führt er sie hervor, / aus höhern Sphären lockt er sie hernieder.

  • In der Ehe ist es wie beim Bruchrechnen: Es kommt vor allem auf den gemeinsamen Nenner an.

  • Die Ehe ist eine Institution zur Lähmung des Geschlechtstriebs.

  • Georgen wünsche ich Glück zur Liebschaft. Laß ihn bald heiraten, so ist für seine Erziehung gesorgt, wenn er einige Anlage hat, vernünftig zu werden.

  • Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.

  • Verliebte gehen aufeinander zu, sie treffen einander; Verheiratete sind parallel ausgerichtet; sie begegnen einander erst wieder bei Scheidung oder Tod.

  • Ein lediger Mensch lebt nur halb.

  • Die Ehe ist ein Reisgericht, das man mit kaltem Wasser ansetzt und behutsam zum Kochen bringt!

  • Da die Kirche die Liebe nicht unterdrücken konnte, hat sie sie zumindest desinfizieren wollen, und darum die Ehe eingesetzt.

  • Ehen werden im Himmel geschlossen, deshalb fällt man so tief.

  • Die Ehe ist ein Spielplan mit gleichbleibendem Repertoire. Folglich sollte man wenigstens die Inszenierung ändern.

  • Ohne meine Frau wäre die Ehe unerträglich.

  • O der unbeugsam unbezähmte Mann! / Was hab ich nicht getragen und gelitten / in dieser Ehe unglücksvollem Bund! / Denn gleich wie an ein feurig Rad gefesselt, / das rastlos eilend, ewig, heftig treibt, / bracht' ich ein angstvoll Leben mit ihm zu, / und stets an eines Abgrunds jähem Rande / sturzdrohend, schwindelnd riß er mich dahin.

  • Man tut sich zu zweit zusammen, um Probleme zu umgehen, die man als einzelner gar nicht hätte.

  • Einer von meinen Freunden, dessen Laune sich meist in Vorschlägen zu neuen Gesetzen hervortat, behauptete: Eine jede Ehe solle nur auf fünf Jahre geschlossen werden. Es sei. sagte er, dies eine schöne, ungerade heilige Zahl und ein solcher Zeitraum eben hinretchend, um sich kennen zu lernen, einige Kinder heranzubringen, sich zu entzweien und. was das Schönste sei, sich wieder zu versöhnen. Gewöhnlich rief er aus: Wie glücklich würde die erste Zeit verstreichen! Zwei, drei Jahre...

  • In der Familie ist der Mann der Bürger und die Frau der Proletarier.

  • Ehemänner leben länger als Junggesellen, das ist ihre Strafe.

  • Ein Ehemann ist Rohstoff, kein Fertigprodukt!

  • Sobald eine Frau aus einem Mann einen Esel gemacht hat, redet sie ihm ein, er sei ein Löwe.

  • Ein Leib sind Mann und Weib! / Kein Sprichwort ist so wahr. / Bewiesen wird es uns / durch manches Ehepaar; / denn er ist sie, und sie ist er, / er ist das Weib und sie der Herr.

  • Das "ungedingte Vertrauen" zeigt sich darin, dass man dem Ehepartner sein Geheimnis gönnt.

  • Die gute Ehe ist ein ewiger Brautstand.

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