TOPZufallszitatVolltexteGedankensplitterReligionen
Anzeige

Meinung Zitate

97 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Meinung

  • Wenn zwei Menschen immer wieder die gleichen Ansichten haben, ist einer von ihnen überflüssig.

  • Unser Staat würde seine moralische Rechtfertigung einbüßen, wenn er nicht die Meinung anderer respektierte.

  • Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.

  • Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete. Er kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht.

  • Der Kapitän hat eine andere Rechnung als der Matrose.

  • Wo alle das Gleiche denken, denkt keiner viel.

  • Wer »über allen Parteien steht«, ist freilich ein Narr über alle Narren.

  • Der Maulwurf hört in seinem Loch / ein Lerchenlied erklingen / und spricht: "Wie sinnlos ist es doch, / zu fliegen und zu singen!"

  • Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts.

  • Ei, bin ich darum achtzig Jahre alt geworden, daß ich immer dasselbe denken soll? Ich strebe vielmehr, täglich etwas anderes, Neues zu denken, um nicht langweilig zu werden. Man muß sich immerfort verändern, erneuen, verjüngen, um nicht zu verstocken.

  • Willst du einen Gegner überzeugen, so mußt du ihm die besten und edelsten Züge seines Charakters vor Augen führen. Umwirb ihn auf diese Weise. Halte ihm nicht seine Fehler vor.

  • Wieviele Leute, soviele Meinungen.

  • Oft ist eine Ansicht so klein, daß man sie gar nicht teilen kann.

  • Nichts kann mehr zur Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

  • Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

  • Wehe dem Menschen, der verstockt auf einem Standpunkt steht! Er wächst darauf fest, und seinem Geiste knicken die Schwingen ab.

  • Gewiß, jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern; das Recht aber, diese Meinung mit der Wahrheit zu identifizieren und für den Andersdenkenden Scheiterhaufen zu errichten, das hat er nicht.

  • Die Welt urteilt nach dem Scheine.

  • Viel zuviel Wert auf die Meinung anderer zu legen, ist ein allgemein herrschender Irrwahn.

  • Manche können nur fremde Meinungen, nicht ihre eigenen berichtigen.

  • Meinungen sind wie Nägel: Je mehr du auf sie einschlägst, umso tiefer dringen sie en.

  • Abendrede und Morgenrede kommen selten überein.

  • Die Menschen neigen dazu, das Schlechte eher zu glauben als das Gute.

  • Die Krähe singt so lieblich wie die Lerche, / wenn man auf keine lauschet, und mir däucht, / die Nachtigall, wenn sie bei Tage sänge, / wo alle Gänse schnattern, hielt man sie / für keinen besseren Spielmann als den Spatz.

  • Was der Pöbel ohne Gründe einst glauben lernte, wer könnte ihm durch Gründe das umwerfen? Und auf dem Markte überzeugt man mit Gebärden.

  • Die Wahrheit gleicht dem Himmel und die Meinung den Wolken.

  • Es gibt eine Unbeständigkeit, welche von der Leichtigkeit des Geistes oder seiner Schwäche herkommt, welche ihn alle Meinungen anderer annehmen läßt, und eine andere, mehr entschuldbare, welche aus dem Ekel an den Dingen stammt.

  • Unsere Meinungen: die Haut, in der wir gesehen werden wollen.

  • Verallgemeinerungen sind Lügen.

  • Das mächtigste Hirngespinst ist die öffentliche Meinung: Niemand weiß genau, wer sie macht, niemand hat sie je persönlich kennengelernt, aber alle lassen sich von ihr tyrannisieren.

  • Wie jeder in seinem Innern ist, so ist sein Urteil über äußere Dinge.

  • Ein Standpunkt sollte nicht nur das sein, worauf man ständig stehen bleibt.

  • Die Menschen denken über die Vorfälle des Lebens nicht so verschieden, wie sie darüber sprechen.

  • "Meinst du denn alles, was du sagst?" / Meinst du denn ernstlich, was du fragst? / Wen kümmert's, was ich meine und sage: / Denn alles Meinen ist nur Frage.

  • Ein reger Geist sieht die Dinge immer wieder aus einem anderen Blickwinkel, so daß er dieselbe Meinung bald vertritt, bald verwirft.

  • Jedes Problem hat zwei Seiten: Die falsche und die unsrige.

  • Es meint mancher, er sei ein Adler, und ist nur ein Pfau.

  • Freude und Angst sind Vergrößerungsgläser.

  • Überzeugungen sind oft die gefährlichsten Feinde der Wahrheit.

  • Man sagt von den Blättern eines Baumes, daß deren kaum zwei vollkommen gleich befunden werden, und so möchten sich auch unter tausend Menschen kaum zwei finden, die in ihrer Gesinnungs- und Denkungsweise vollkommen harmonieren. Setze ich dieses voraus, so sollte ich mich billig weniger darüber wundern, daß die Zahl meiner Widersacher so groß ist, als vielmehr darüber, daß ich noch so viele Freunde und Anhänger habe.

  • Das charakteristische Merkmal der Geister ersten Ranges ist die Unmittelbarkeit aller ihrer Urteile. Alles, was sie vorbringen, ist Resultat ihres selbsteigenen Denkens und kündigt sich, schon durch den Vortrag, überall als solches an.

  • Du kannst von dem, was du nicht fühlst, nicht reden.

  • Ich habe es sehr deutlich bemerkt, daß ich oft eine andere Meinung habe, wenn ich liege, und eine andere, wenn ich stehe.

  • Die öffentliche Meinung entsteht nicht von selbst; sie wird gemacht.

  • Steigerung des Luxus: Eigenes Auto, eigene Villa, eigene Meinung.

  • Die Menschen, die sich rühmen, ihre Ansicht niemals zu wechseln, sind Toren, die an ihre Unfehlbarkeit glauben.

  • Gründe machen den Pöbel mißtrauisch. Und wenn da einmal Wahrheit zum Siege kam, so fragt Euch mit gutem Mißtrauen: "Welch starker Irrtum hat für sie gekämpft?"

  • Es ist wichtig, eine Meinung zu haben und die auch zu vertreten. Das muß nicht unbedingt undiplomatisch geschehen, in keinem Fall aber wankelmütig.

  • In aufgeregten Zeiten, wo die Meinung alles, die Sitte wenig gilt, da sieht man Menschen mit der niederträchtigsten Niederträchtigkeit Sklaven der öffentlichen Meinung werden und keine andere Meinung haben als die, welche gerade Trumpf ist und welche Leib und Leben schützen, ein Pöstlein bringen kann.

  • Von jeder Sache gibt es zwei einander widersprechende Auffassungen.

Anzeige