Anzeige

Demut Zitate

45 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Demut

  • Fremdes Verdienst hochachten ist eine bessere Demut als sich selbst geringschätzen.

  • Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

  • Demut rettet den Menschen; Hochmut lässt ihn vom Weg abkommen.

  • Der getretene Wurm krümmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut.

  • Alle Wege bahnen sich vor mir, weil ich in der Demut wandle.

  • Demut ist Unverwundbarkeit.

  • Wenn wir in raschen, mutigen Momenten / auf unsern Füßen stehen, strack und kühn, / als eigner Stütze froh uns selbst vertraun, / dann scheint uns Welt und Himmel zu gehören. / Doch was in Augenblicken der Entzückung / die Kniee beugt, ist auch ein süß Gefühl.

  • Wer sich zum Schafe macht, den fressen die Wölfe.

  • Demut, diese schöne Tugend, / ehrt das Alter und die Jugend.

  • Schwere Ähren und volle Köpfe neigen sich.

  • Manche Menschen machen sich vor anderen so klein wie möglich, um größer als diese zu bleiben.

  • Demut ist, wenn jemand ohne Verlangen, hochgeachtet zu werden, seine Unvollkommenheit erkennt.

  • Rechte Demut weiß nimmer, daß sie demütig ist; denn wo sie es wüßte, so würde sie hochmütig.

  • Demut ist schließlich nichts als Einsicht.

  • Die Demut ehre du, und zu der Demut Ehren / sei gegen Stolze stolz, um Demut sie zu lehren.

  • Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit.

  • Die Demut ist oft nichts anderes als eine vorgespiegelte Unterwerfung, um andere zu unterwerfen: Es ist ein Kunstgriff des Stolzes, der sich erniedrigt, um zu erhöhen.

  • Wer unter weisen Männern der demütigste ist, der ist der weiseste.

  • Die Demut ist der jungen Ehrsucht Leiter. / Wer sie hinanklimmt, kehrt den Blick ihr zu. / Doch hat er erst die höchste Spross' erreicht, / dann kehret er der Leiter seinen Rücken, / schaut himmelan, verschmäht die niederen Tritte, / die ihn hinaufgebracht.

  • Im Frieden kann so wohl nichts einen Mann / als Demut und bescheidne Stille kleiden.

  • O zahme, schimpfliche, verhaßte Demut! / Die Kunst des Raufers trägt den Sieg davon.

  • Den fruchtbaren Reisstengel erkennt man an seiner gebogenen Form.

  • Demut ist die dem Menschen eigentümliche Würde Vor Gott.

  • Demut ist Selbsterkenntnis mit Rückversicherung.

  • Demut und die mit ihr verwandte Geduld sind Eselstugenden, die die Spitzköpfe den Plattköpfen gar zu gern einprägen.

  • Woher sollen die Menschen, denen gesagt wurde, sie seien Ebenbilder Gottes, ihre Demut nehmen?

  • Übrigens sind diese Affekte, nämlich Demut und Kleinmut, sehr selten; denn die menschliche Natur widerstrebt ihnen.

  • Ich habe nie davon gehört oder gelesen, daß humilitas oder tapeinosis bei den Alten unter die Tugenden gerechnet worden wären. Demut ist der erste Schritt zur Niederträchtigkeit.

  • Den Stolz hat Gott noch stets vernichtet / und Demut immer aufgerichtet.

  • Machthaber gehen nicht vor dem Schicksal auf die Knie, sie warten bis das Schicksal sie in die Knie zwingt

  • Demut soll nie etwas anderes sein als die Verneinung von Hochmut. Sonst wird sie Kleinmut.

  • Doch hängt ein Nebenvorteil manchmal noch / der Demut an, die nur Gehorsam schien.

  • Es gibt eine besonders unsympathische Art von Hochmut, die Demut.

  • Die Demut ist die Tugend, durch die der Mensch in der richtigen Erkenntnis seines Wesens sich selbst gering erscheint.

  • Die Seele muss mit dem Wasser der Demut und Selbstverleugnung gereinigt werden (denn das Wasser ist das urälteste Symbol der Demut; es lässt alles aus sich machen, ist zu allem dienstfertig und sucht sich stets die niedersten Stellen der Erde aus und fliehet die Höhen) und dann erst aus dem Geiste der Wahrheit, die eine unreine Seele nie fassen kann, da eine unreine Seele gleich ist der Nacht, während die Wahrheit eine Sonne voll Lichtes ist, die allenthalben Tag um sich verbreitet.

  • Beuge dich doch lieber, um dich leichter aufzurichten!

  • Kein Gewand kleidet schöner als Demut.

  • Die Demut selbst aber ist nichts als das sich stets mehr und stärker Kondensieren des Lebens in sich selbst, während der Hochmut ein stets lockereres Gestalten und sich ins Endloseste hin auseinander Zerstreuen und am Ende nahe gänzliches Verlieren des Lebens ist, was wir den zweiten oder geistigen Tod nennen wollen.

  • Demut ist eine Mutter der Ehre.

  • Zuviel Demut ist Hochmut.

  • Und das ist meine Demut. Lieber, dass ich mich gebe, wie ich bin, und in deine Hände lege und rufe: Hier bin ich.

  • Die Demut gibt jedem, auch dem einsam Verzweifelnden, das stärkste Verhältnis zum Mitmenschen, und zwar sofort, allerdings nur bei völliger und dauernder Demut. Sie kann das deshalb, weil sie die wahre Gebetsprache ist, gleichzeitig Anbetung und festeste Verbindung.

  • Demut / Ist zu allen Dingen gut.

  • Die Höhe einer Menschenseele ist zum Teil danach zu ermessen, wie weit und vor wem sie fähig ist, Ehrfurcht und Verehrung zu bezeugen oder Andacht zu empfinden.

  • Reicher Demut meinet Gott, / Armer Hoffart ist ein Spott.

Anzeige