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Schmerz Zitate

63 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Schmerz

  • Alles geben Götter, die unendlichen, / ihren Lieblingen ganz, / alle Freuden, die unendlichen, / alle Schmerzen, die unendlichen, ganz.

  • In gutgearteten Seelen ist ein wahrer Schmerz, was auch seine Ursache sein möge, immer ewig. Und wenn man behauptet, daß die Zeit oder andere Umstände ihn minderten, so sind das Worte, die nur für die schwächliche Empfindung Geltung haben.

  • Man sollte stolz auf den Schmerz sein. Jeder Schmerz ist eine Erinnerung unseres hohen Ranges.

  • Daß sie die Perle trägt, das macht die Muschel krank. / Dem Himmel sag' für Schmerz, der dich veredelt, Dank!

  • Ist frei der Geist, / dann fühlt der Körper zart. Der Sturm im Geist / raubt meinen Sinnen jegliches Gefühl.

  • Es gibt keinen Menschen ohne Kummer. Gibt es einen solchen, dann ist er kein Mensch.

  • Wo eine Wunde ist, bleibt eine Narbe.

  • Hinter den Narben liegt all unsere Menschheit.

  • Der Sklave, der Ostern gekauft wurde, meint, es bliebe immer Ostern.

  • Der Schmerz, der uns zugefügt wird, ist nicht die schwerste Last des Lebens. Viel schwerer legt sich eines Tages auf unsre Schultern der Schmerz, den wir den anderen zugefügt haben.

  • Der Schmerz ist ein heiliger Engel, und durch ihn sind die Menschen größer geworden als durch alle Freuden der Welt.

  • Der Schmerz ist Leben.

  • Man kann großen und tiefen Schmerz haben und sich doch darum nicht unglücklich fühlen, da man diesen Schmerz so mit dem eigensten Wesen verbunden empfindet, daß man ihn nicht trennen möchte von sich.

  • Der tröstende Gedanke aber bleibt fort und fort, daß Gott auch widrige und schmerzliche Schicksale nur aus Liebe sendet, um unsere Gesinnungen zu läutern.

  • Der Schmerz ist der große Lehrer der Menschen. Unter seinem Hauche entfalten sich die Seelen.

  • Wie ein Adler aus dem Blauen / ist der Schmerz, der seine Klauen / jählings scharf ins Fleisch dir schlägt, / aber dann mit starkem Flügel / über Wipfel dich und Hügel / zu des Lebens Gipfeln trägt.

  • Ja Schmerz! Nur Du machst Menschen erst zu Menschen ganz-

  • Die Langeweile wollt' uns töten. / Da war der Schmerz uns höchst vonnöten: / Er macht die Sinne frisch und klar.

  • Ach! lebt von Schmerzen die Liebe nicht / und nicht von Liebe das Leben?

  • Der Schmerz macht, daß wir die Freude fühlen, so wie das Böse macht, daß wir das Gute erkennen.

  • Der Schmerz ist das Glück der Seligen. Am meisten lebt, wer am meisten leidet.

  • Eine tote Maus fühlt keine Kälte.

  • Das ist meine allerschlimmste Erfahrung: Der Schmerz macht die meisten Menschen nicht groß, sondern klein.

  • Die Schmerzen sind's, die ich zu Hilfe rufe; / denn es sind Freunde, Gutes raten sie.

  • So tiefer Schmerzen heiße Qual verbürgt / dem Augenblick unendlichen Gehalt.

  • Wer einmal einen tiefen Schmerz erlitten, / ist nicht mehr jung. Bis dahin war er es, / und hätte silberweiß sein Haar bereits / den tiefgebeugten Scheitel ihm umglänzt

  • Der Schmerz vereint wieder mit Gott.

  • Daß die Schmerzen miteinander abwechseln, macht das Leben erträglich.

  • Der Schmerz ist das, was wir als das uns Eigenste und als das Fremdeste empfinden.

  • Den Regen hört man fallen, den Schnee nicht. Der herbe Schmerz ist noch laut, der gefaßte ist still.

  • Wenn nach Genossen du im Leid begehrst, / dann kennst du nur des Kummers bloßen Schein. / Sobald du echten, tiefen Schmerz erfährst, / du trägst ihn anders nimmer als allein.

  • Wer ganz mit seinem Schmerz allein, / der lernt den Schmerz genießen.

  • Je vollkommener, desto mehr Schmerzen.

  • Das Gemüt bleibt jung, solange es leidensfähig bleibt.

  • Das Peinlichste am körperlichen Schmerz ist das Unkörperliche, nämlich unsere Ungeduld und unsere Täuschung, daß er immer wäre.

  • In der kleinen Brust eines Menschen kann sich gar viel Elend verstecken.

  • Kommt dir ein Schmerz, so halte still / und frage, was er von dir will!

  • In starken Menschen werden große Schmerzen und Freuden zu überschauenden Anhöhen des ganzen Lebensweges.

  • Man macht sich den Schmerz leicht, wenn man ihn für leicht hält.

  • Der wahre Schmerz ist schamhaft.

  • Großen Seelen ziehen die Schmerzen nach wie den Bergen die Gewitter. Aber an ihnen brechen sich auch die Wetter, und sie werden zur Wetterscheide der Ebene unter ihnen.

  • Die Zeit heilt unsere Schmerzen mit einem feinen Radiermesser; aber immer geht ein Stück vom Herzen mit.

  • Die Wolken gehören zur Erde, nicht zum Himmel.

  • Gram ist stolz. Wer ihn erkannte, beugt sich.

  • Wer mit täppischer Hand nach einer Rose greift, darf sich nicht beklagen, daß ihn die Dornen verletzen.

  • Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, würde ich sie nicht heilen und würde daran sterben.

  • Schmerz ist der Durst nach Wonnen. / Willst du den Durst verfluchen? / Er deutet auf den Bronnen; / den Bronnen sollst du suchen.

  • Freude macht uns Unsterblichen gleich. Das Siegel der Menschheit / drückt uns der Schmerz auf die Stirn, wenn er uns beugt und erhebt.

  • Schmerz mit vorübergehend mehr Schmerz zu behandeln, erscheint abartig, aber es hilft in vielen Fällen.

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