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Bücher Zitate

87 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Bücher

  • Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist denn das allemal im Buch?

  • Die Erfindung des Buchdruckes ist das größte Ereignis der Weltgeschichte.

  • Nullus est liber tam malus, ut non aliqua parte prosit. Kein Buch ist so schlecht, daß es nicht auch irgendwie nützlich sein könnte.

  • Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.

  • Ein Buch ist für mich eine Art Schaufel, mit der ich mich umgrabe.

  • Eigentlich lernen wir nur von Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buchs, das wir beurteilen können, müßte von uns lernen.

  • Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.

  • Das Buch hatte die Wirkung, die gemeiniglich gute Bücher haben: Es machte die Einfältigen einfältiger, die Klugen klüger, und die übrigen Tausende blieben ungeändert.

  • Du kannst kein Buch öffnen, ohne etwas daraus zu lernen.

  • Bücher haben Ehrgefühl. Wenn man sie verleiht, kommen sie nicht mehr zurück.

  • Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.

  • Es geht uns mit den Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

  • Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum, der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.

  • Es geht den Büchern wie den Jungfrauen. Gerade die besten, die würdigsten bleiben oft am längsten sitzen. Aber endlich kommt doch einer, der sie erkennt und aus dem Dunkel der Verborgenheit an das Licht eines schönen Wirkungskreises hervorzieht.

  • Ich habe daraus gelernt, wie ein Autor durch eine zweite veränderte Ausgabe seiner Geschichte, und wenn sie poetisch noch so besser geworden wäre, notwendig seinem Buche schaden muß. Der erste Eindruck findet uns willig, und der Mensch ist gemacht, daß man ihn das Abenteuerlichste überreden kann. Das haftet aber auch gleich so fest, und wehe dem, der es wieder auskratzen und austilgen will.

  • Liest du ein Buch zum ersten Mal, lernst du einen Freund kennen. Liest du es ein zweites Mal, begegnet dir ein alter.

  • Ein Buch, wenn es so zugeklappt daliegt, ist ein gebundenes, schlafendes, harmloses Tierchen, welches keinem was zuleide tut. Wer es nicht aufweckt, den gähnt es nicht an. Wer ihm die Nase nicht gerade zwischen die Kiefern steckt, den beißt es auch nicht.

  • Die nützlichsten Bücher sind diejenigen, welche den Leser zu ihrer Ergänzung auffordern.

  • Bei mir kann gar kein Buch veralten. / Kaum hab' ich eins, so muß ich's schon verleihen. / Und da fällt's oft den Leuten ein, / daß es viel leichter sei, die Bücher zu behalten, / als das, was sie enthalten.

  • Ein gutes Buch ist mir ein wahrer Schatz. / In Nöten dient es als Versatz.

  • Die Bücher machen nicht gut oder schlecht, nur besser oder schlechter.

  • Es gibt Gedanken, die an und für sich selbst und allein nicht wert waren, hingeschrieben zu werden, die aber der Zusammenhang nötig machte. Aus solchem Zement besteht wenigstens die Hälfte fast jedes Buches.

  • Der Umgang mit schlechten Büchern ist oft gefährlicher als mit schlechten Menschen.

  • Ich bin sehr für geliehene Bücher. Besitzt man das Buch selbst, so glaubt man: Ein andermal!

  • Wie doch ein einziger Reicher so viele Bettler in Nahrung / setzt! Wenn die Könige baun, haben die Kärrner was zu tun.

  • Wer einen Menschen tötet, der tötet ein vernünftiges Wesen, ein Ebenbild Gottes. Derjenige aber, der ein gutes Buch vernichtet, tötet die Vernunft selbst, tötet Gottes Ebenbild sozusagen im Keime.

  • Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.

  • Der einzige Fehler, den die recht guten Schriften haben, ist der, daß sie gewöhnlich die Ursache von sehr vielen schlechten oder mittelmäßigen sind.

  • Hier sprechen die Stummen und leben die Toten.

  • Die neuesten Bücher sind jene, die nicht altern.

  • Bei manchem Werke eines berühmten Mannes möchte ich lieber lesen, was er weggestrichen hat.

  • Ich hasse die Bücher. Sie lehren uns nur über Dinge reden, die man nicht versteht.

  • In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten.

  • Sage mir, wie groß sein Bücherschrank ist, und ich sage dir, man kann niemandem trauen.

  • Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrößert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden.

  • Ein sicheres Zeichen von einem guten Buche ist, wenn es einem immer besser gefällt, je älter man wird.

  • Namentlich die ganz guten Bücher, die unbestritten zum unsterblichen Geisteserbe der Menschheit gehören, wo immer möglich, selbst zu besitzen, sollte man sich zur Pflicht und Ehre rechnen, wie man es sich zur Ehre rechnen würde, die besten Menschen seiner Zeit persönlich gekannt zu haben.

  • Dein redseliges Buch lehrt mancherlei Neues und Wahres, / Wäre das Wahre nur neu, wäre das Neue nur wahr!

  • Bücher sind immer noch die wohlfeilsten Lehr- und Freudenmeister und der wahre Beistand hienieden für Millionen besserer Menschen.

  • Wenn dieses Sündflutgewässer verdammter Literatur sich senkt, dann wird sich abheben eine Insel mit schroffen, schwer zugängigen Landungsstellen, zornig und drohend anzusehen; aber im Innern voll von Blumen und Palmen, süßen Stimmen.

  • In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben meint.

  • Ein Buch, wär's falsch auch, bleibt sich mindstens gleich, / indes der Mensch des Augenblickes Affe.

  • Bücher mit einem sehr einnehmenden, gut erfundenen Titel taugen selten etwas. Vermutlich ist er vor dem Buche selbst erfunden, vielleicht von einem andern.

  • So etwas wie ein sittliches oder unsittliches Buch gibt es nicht. Bücher sind entweder gut geschrieben oder schlecht geschrieben. Weiter nichts.

  • Es gibt mehr Bücher über Bücher als über irgendeinen anderen Gegenstand. Wir machen nichts, als einander zu glossieren.

  • Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er habe sie selbst machen können.

  • Ein Titel muß kein Küchenzettel sein. Je weniger er von dem Inhalte verrät, desto besser ist er.

  • Man schaffe sich daher so viele Bücher an, wie genug ist, aber keine des bloßen Prunks wegen.

  • Das beste Buch ist das, welches dem Leser seinen eigenen Reichtum fühlbar macht.

  • Er hatte seine Bibliothek verwachsen, so wie man eine Weste verwächst. Bibliotheken können überhaupt der Seele zu enge und zu weit werden.

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