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Eitelkeit Zitate

84 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Eitelkeit

  • Alle Frauen befragen den Spiegel, aber nur, weil er nicht antworten kann.

  • Die Eitelkeit entfernt uns nicht nur weit von Gott. Sie macht uns auch lächerlich.

  • Sei, was Du scheinen willst!

  • Wenn eine Frau einmal nicht eitel ist, so ist sie eitel darauf.

  • Eitelkeit ist ein Atavismus.

  • Unsre Eitelkeit ist gerade dann am schwersten zu verletzen, wenn eben unser Stolz verletzt wurde.

  • Eitelkeit ist Ökonomie; man sollte sie nicht tadeln, sie ist eine Tugend.

  • Eitelkeit ist die sicherste Wächterin der öffentlichen Ruhe.

  • Eitelkeit ist eine persönliche Ruhmsucht: Man will nicht wegen seiner Eigenschaften, seiner Verdienste, Taten geschätzt, geehrt, gesucht werden, sondern um seines individuellen Daseins willen. Am besten kleidet die Eitelkeit deshalb eine frivole Schöne.

  • Die Eitelkeit hat den besten Magen, sie verschlingt alles und wird nie satt.

  • Taube Nüsse und eitle Herrn / klappern, aber han kein' Kern.

  • Wie arm wäre der menschliche Geist ohne die Eitelkeit!

  • Wichtigtuer sind Leute, die nie etwas Wichtiges tun.

  • Jeder Mann hat gerade so viel Eitelkeit, als es ihm an Verstand fehlt.

  • Wer seine Tür hoch macht, ringet nach Unglück.

  • Wir würden weit mehr gewinnen, wenn wir uns zeigten, wie wir sind, als bei dem Versuche, das zu scheinen, was wir nicht sind.

  • Kluge Leute glauben zu machen, man sei, was man nicht ist, ist in den meisten Fällen schwerer, als wirklich zu werden, was man scheinen will.

  • Wer etwas ist, bemüht sich nicht zu scheinen. / Wer scheinen will, wird niemals etwas sein.

  • Die Eitelkeit ist der Stolz des Schwachen.

  • Die Eitelkeit der Frauen verlangt, dass ein Mann mehr sei, als ein glücklicher Gatte.

  • Das Gefallen an sich selbst, das Verlangen, dieses Selbstgefühl andern mitzuteilen, macht gefällig.

  • Dein wortloser Stolz geht immer wider den Geschmack. Sie frohlocken, wenn Du einmal bescheiden genug bist, eitel zu sein.

  • Ein Mensch, der eitel ist, kann nie ganz roh sein; denn er wünscht zu gefallen, und so akkomodiert er sich anderen.

  • Da der Mensch einmal von Kindesbeinen an ein eitles und stolzes Geschöpf ist, so schmeichle man seiner Eitelkeit wenigstens in wirklich guten Dingen und leite seinen Stolz auf etwas, das zu seinem wahren Vorteil gereicht!

  • Wenn die Weiber nicht eitel wären, / die Männer könnten sie es lehren.

  • Das Affektieren irgendeiner Eigenschaft, das Sich-Brüsten damit, ist ein Selbstgeständnis, daß man sie nicht hat.

  • Die Eitelkeit anderer Menschen wird uns unerträglich, weil sie unsere eigene verletzt.

  • Eine eitle Frau braucht einen Spiegel. / Ein eitler Mann ist sein eigener Spiegel.

  • Eitelkeit oder, um es gelinder zu nennen, Verlangen nach Bewunderung und Beifall ist vielleicht die allgemeinste Triebfeder menschlicher Handlungen. Ich sage nicht eben die beste, sondern will gestehen, daß sie zuweilen sehr törichte und lasterhafte Handlungen hervorbringt. Aber sie ist soviel öfter die Ursache guter Taten, daß, ob sie auch eine bessere haben sollten, diese Ursache ihrer Wirkungen wegen wert zu halten und zu befördern ist.

  • Wer sich auf die Zehen stellt, steht nicht fest.

  • Wieviel jemand auf Erden auch besitzen mag, welcher Gesundheit und wahrhafter Annehmlichkeiten er sich auch erfreuen mag, er ist nicht zufrieden, wenn er bei den Menschen keine Achtung genießt. Dies geht so weit, daß selbst diejenigen, welche den Menschen am meisten verachten und ihn den Tieren gleichsetzen, doch noch von ihm bewundert sein wollen.

  • Es ist gefährlich, anderen etwas vorzumachen; denn es endet damit, daß man sich selbst etwas vormacht.

  • O stelle dich, Narziß, doch morgen bei mir ein! / Mein großer Spiegel soll für dich zu Hause sein.

  • Eitelkeit ist das letzte Kleid, das der Mensch auszieht.

  • Die Eigenliebe läßt uns sowohl unsre Tugenden als unsre Fehler viel bedeutender, als sie sind, erscheinen.

  • Die Eitelkeit anderer geht uns nur dann wider den Geschmack, wenn sie wider unsere eigene Eitelkeit geht.

  • Wollte Gott, alle Menschen wären eitel, wären es aber mit Bewußtsein, mit Maß und im rechten Sinne: So würden wir in der gebildeten Welt die glücklichsten Menschen sein.

  • Die Eitelkeit ist die größte aller Schmeichlerinnen.

  • Die Eitelkeit ist die Höflichkeits-Maske des Stolzen.

  • Wie verfährt die Natur, um Hohes und Niederes im Menschen / zu verbinden? Sie stellt die Eitelkeit zwischen hinein.

  • Ein schwerer Beutel macht leicht eitel.

  • Wie viele treue und besorgte Blicke aus lieben Augen gehen einem verloren, während man auf das Zwinkern, das Schielen und Blinzeln der Welt rundum nur zu genau achtet!

  • Wo wäre die Macht der Frauen, wenn die Eitelkeit der Männer nicht wäre?

  • Jedes Herz ist eine Bude auf dem Jahrmarkt der Eitelkeit.

  • Menschen, die nicht groß sind, machen sich gerne breit.

  • Wir finden, daß alle geistig wie körperlich durchaus naturkräftig ausgestatteten Menschen in der Regel die bescheidensten sind, dagegen alle besonders geistig Verfehlten weit eher einbilderischer Art. Es scheint, daß die gütige Natur allen denen, die bei ihr in höherer Hinsicht zu kurz gekommen sind, die Einbildung und den Dünkel als versöhnendes Ausgleichungs- und Ergänzungsmittel gegeben hat.

  • Die Eitelkeit frühstückt mit dem Überfluß, speist zu Mittag mit dem Mangel und abends mit der Schande.

  • Je mehr Menschen zusammen leben, umso eitler werden sie, und es entsteht in ihnen das Bestreben, sich durch allerlei Kleinigkeiten hervorzutun.

  • Ein Mägdlein so sich kleidet zum Schein, / Bei dem ist auch die Zucht gar klein.

  • Männliche Eitelkeit ist nicht, in den Spiegel zu sehen, sondern nicht in den Spiegel zu sehen.

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