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Priester Zitate

106 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Priester

  • Ehrwürdig ist der Mantel, der euch ziert; / ihn zu verspotten, wäre Sünde. / Doch tragt ihn auch, wie sichs gebührt, / und hängt ihn niemals nach dem Winde.

  • Die Kirche hat einen guten Magen, / hat ganze Länder aufgefressen / und doch noch nie sich übergessen; / die Kirch allein, meine lieben Frauen, / kann ungerechtes Gut verdauen.

  • Priester, die – ich erlaube mir dieses Wort – "aseptisch" sind, die wie frisch aus dem Labor kommen und ganz sauber und schön, die helfen der Kirche nicht!

  • Bessere Lieder müßten sie mir singen, daß ich an ihren Erlöser glauben lerne. Erlöster müßten mir seine Jünger aussehen.

  • Zur Frauenordination hat sich die Kirche bereits geäußert und sagt: "Nein". Das hat Johannes Paul II. gesagt und zwar mit einer abschließenden Erklärung. Dieses Thema ist beendet, also jene Tür ist zu.

  • Aufopferung eigener Interessen ist ein Talent, das den Priestern der Liebe ebenso abgeht wie den sündigen Laien.

  • Die Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern. Wenn sie aber ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt.

  • Die rechte, wahre Kirche ist gar ein kleines Häuflein, hat kein oder gar wenig Ansehn, liegt unter dem Kreuze. Aber die falsche Kirche ist prächtig, blühet und hat ein schön groß Ansehen wie Sodom.

  • Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit.

  • Hüte dich vor lachenden Wirten und weinenden Pfaffen!

  • Seid Hirten mit dem "Geruch der Schafe", dass man ihn riecht –, Hirten inmitten ihrer Herde und Menschenfischer.

  • Die Diener des Evangeliums müssen in der Lage sein, die Herzen der Menschen zu erwärmen, in der Nacht mit ihnen zu gehen. Sie müssen ein Gespräch führen und in die Nacht hinabsteigen können, in ihr Dunkel, ohne sich zu verlieren. Das Volk Gottes will Hirten und nicht Funktionäre oder Staatskleriker.

  • Drei Dinge machen einen Theologen: Die Meditation, das Gebet und die Anfechtung.

  • Ein katholischer Pfaffe wandelt einher, als wenn ihm der Himmel gehöre. Ein protestantischer Pfaffe hingegen geht herum, als wenn er den Himmel gepachtet habe.

  • Wo die Mönch' und die Pfaffen raten, / wo die Landsknecht' sieden und braten, / wo die Weiber haben das Regiment, / da nimmt es selten ein gutes End.

  • Wir werden ihnen beweisen, daß sie schwach sind, daß sie nur jämmerliche Kinder sind, daß jedoch das Glück des Kindes das süßeste ist. Sie werden schüchtern zu uns emporschauen und sich ängstlich an uns schmiegen wie Küken an die Henne. Sie werden uns anstaunen und stolz sein, daß wir so mächtig und so weise sind, daß wir eine so wilde tausendmillionenköpfige Herde bändigen konnten. Sie werden vor unserem Zorne zittern; ihr Geist wird verzagen, ihre Augen werden tränen, wie bei...

  • Pfaffen sollen beten und nicht regieren.

  • Hört, ihr Herrn, so soll es werden: / Gott im Himmel, wir auf Erden, / und der König absolut, / wenn er unsern Willen tut. / Lobt die Jesuiten!

  • Alle privilegierten Priester haben sich verbündet mit Cäsar und Konsorten zur Unterdrückung der Völker.

  • Auf dem Dorfe ist gut predigen.

  • Dadurch, daß der christlichen Kirche der Glaube beiwohnt, daß sie, als Nachfolgerin Christi, von der Last menschlicher Sünde befreien könne, ist sie eine sehr große Macht. Und sich in dieser Macht und diesem Ansehn zu erhalten und so das kirchliche Gebäude zu sichern, ist der christlichen Priesterschaft vorzügliches Augenmerk.

  • Wenn Du glücklich sein willst, so halte Dich um Himmels willen mit Deinem Fuhrwerk auf der Chaussee, denn sonst riskierst Du, daß Dir die Pfaffen die Pferde ausspannen.

  • Sechs Dinge sind für einen Schriftgelehrten unschicklich: Er gehe nicht parfümiert auf die Straße; er gehe nicht nachts allein; er gehe nicht in geflickten Schuhen; er unterhalte sich nicht mit einem Weibe auf offener Straße; er weile nicht in einer Gesellschaft von Unwissenden, und er komme nicht als letzter ins Lehrhaus.

  • Das Licht ungetrübter göttlicher Offenbarung ist viel zu rein und glänzend, als daß es den armen gar schwachen Menschen gemäß und erträglich wäre. Die Kirche aber tritt als wohltätige Vermittlerin ein, um zu dämpfen.

  • Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.

  • Welcher Kluge fänd im Vatikan nicht seinen Meister?

  • Er zeigte mir, daß grübelnde Vernunft / den Menschen ewig in der Irre leitet, / daß seine Augen sehen müssen, was / das Herz soll glauben, daß ein sichtbar Haupt / der Kirche not tut.

  • Gute Priester sind täglich und stündlich im Dienste des Herren / fleißig begriffen und üben das Gute; der heiligen Kirche / sind sie nütze; sie wissen die Laien durch gutes Exempel / auf dem Wege des Heils zur rechten Pforte zu leiten.

  • Den ganzen Tag, hör ich, sei unter euch die Frage: / Ob ich auch selbst das tue, was ich sage? / Nein, ich, als Seelenarzt, treib's, wie's ein Doktor treibt: / Kein Doktor in der Welt verschluckt, was er verschreibt.

  • Nicht wie die Mumie sei, dem Phönix gleiche die Kirche, / der sich den Holzstoß selbst türmt, wenn die Kraft ihm erlahmt. / Freudig den sterblichen Leib, den gealterten, gibt er den Flammen, / weiß er doch, daß ihn die Glut jugendlich wiedergebiert

  • Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester.

  • Wenn uns Gott durch einen seiner Engel - ist zu sagen, / durch einen Diener seines Worts - ein Mittel / bekannt zu machen würdiget, das Wohl / der ganzen Christenheit, das Heil der Kirche / auf irgend eine ganz besondre Weise / zu fördern, zu befestigen: Wer darf / sich da noch unterstehn, die Willkür des, / der die Vernunft erschaffen, nach Vernunft / zu untersuchen?

  • Wer dem Altar dient, lebt vom Altar.

  • Hab euch nun gesagt des Pfaffen Geschicht, / wie er alles nach seinem Gehirn einricht, / wie er will Berg und Tal vergleichen, / alles Rauhe mit Gips und Kalk verstreichen / und endlich malen auf das Weiß / sein Gesicht oder seinen Steiß.

  • Geistliche sind daran interessiert, die Völker in Unwissenheit zu erhalten, man würde sonst, da das Evangelium einfach ist, ihnen sagen: Wir wissen das alles so gut wie ihr.

  • Gern wird dein Pater dich der schweren Schuld entbinden; / denn er vergibt zugleich mit deinen seine Sünden.

  • Wißt ihr nicht, daß es, wie die Franzosen sagen, drei Geschlechter gibt: Männer, Frauen und Pfaffen?

  • Ring und Stab, o seid mir auf Rheinweinflaschen willkommen! / Ja, wer die Schafe so tränket, der heißt mir ein Hirt.

  • Was weiht den Priester ein zum Mund des Herrn? / Das reine Herz, der unbefleckte Wandel.

  • Der Priester, ob gut oder schlecht, ist immer ein zweideutiges Geschöpf, ein zwischen Himmel und Erde schwebendes Wesen.

  • Wo nichts mehr helfen kann, da ruft man Pfaffen! / Und das ganz folgerecht. Denn niemand hilft / so wenig als ein Pfaffe.

  • Die Pfaffen necke keiner, weil sie unversöhnlich sind.

  • Will einer erst die Herrschaft Gott verschaffen, / sieht er in sich gar leicht des Herren Werkzeug / und strebt zu herrschen.

  • Dem Pabst ein schönes Liedlein singen, / das heißt Geschenk und Gaben bringen.

  • Priester und Hühner sind nie satt.

  • Heirate, und du bist wohlauf für eine Woche! Schlachte ein Schwein, und du bist wohlauf für einen Monat! Werde Priester, und du bist versorgt fürs ganze Leben.

  • Wenn die Pfaffen nicht Tyrannen der Fürsten sein können, begnügen sie sich damit, ihre Schmeichler zu werden.

  • Die uneinigen Pfaffen werden eins über des Ketzers Haar.

  • Freilich sollten die geistlichen Herren sich besser betragen! / Manches könnten sie tun, wofern sie es heimlich vollbrächten; / aber sie schonen uns nicht, uns andere Laien, und treiben / alles, was ihnen beliebt, vor unseren Augen, als wären / wir mit Blindheit geschlagen.

  • Sogar im Falle, daß ein Priester eine Missetat begangen hat, untersteht er keinem öffentlichen Gericht. Sie überlassen ihn Gott und sich selbst, weil sie glauben, die Hand eines Sterblichen dürfe auch den ärgsten Frevler nicht antasten, der Gott auf so besondere Weise wie eine Art Opfertier geweiht sei.

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