Charakter Zitate

132 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Charakter

Charakter ist in der moralischen Welt, was in der physischen das Knochengebäude.

Charakterlosigkeit ist ein Mythos, den biedere Individuen geschaffen haben, um damit die Faszinationskraft anderer Leute erklären zu können.

Über der Pforte der antiken Welt stand geschrieben: "Erkenne dich selbst". Über der Pforte unserer neuen Welt sollte geschrieben stehen: "Sei du selbst".

Wenn man einen Charakter verderben will, braucht man ihn nur verbessern zu wollen.

Die Basis des Charakters ist die Willenskraft.

Zustand und Charakter eines Durchschnittsmenschen: Niemals erwartet er Nutzen oder Schaden von sich selbst, sondern nur von den äußeren Umständen. Zustand und Charakter eines Philosophen: Er erwartet allen Nutzen und allen Schaden von sich selbst.

Reines Herz und reiner Mut / Sind in jedem Kleide gut.

Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

Ein Charakter ist ein volkommen gebildeter Wille.

Der Charakter ist weiter nichts als eine langwierige Gewohnheit.

Charakterfestigkeit heißt, die Wirkung der andern auf sich selbst erprobt haben.

Einen festen Charakter erwerben heißt, viele und gründliche Erfahrungen über die Unzulänglichkeiten und Verhältnisse des Lebens gewinnen. Danach beharrt man entweder bei seinem Begehren, oder man erstrebt überhaupt nichts mehr.

Einen festen Charakter haben, heißt so viel, wie sich unter dem Einfluss anderer Charaktere bewähren; diese anderen sind also notwendig.

In der Krise beweist sich der Charakter.

Man erkennt den Charakter eines Menschen an den Späßen, über die er lacht.

Ein Mann von Charakter bittet nicht einen einzigen Soldaten darum, für eine gescheiterte Politik zu sterben.

Nicht die Politik verdirbt den Charakter, sondern ein verdorbener Charakter verdirbt die Politik.

Der Charakter zeigt sich im Verhalten eines Menschen jenen gegenüber, die ihm nichts nützen.

Charakter ist die Fähigkeit, sich selbst im Wege zu stehen.

Charakter haben ist von allergrößter Bedeutung. Ein Mensch von Charakter lügt und betrügt nicht und hält sein Wort, er hat Pflichtgefühl gegen seinen Kunden, seine Familie und sich selbst, und das macht einen Geschäftsmann angesehen und beliebt.

Starke Charaktere zeichnen sich durchaus nicht allein durch Intelligenz aus, sondern bauen auch auf untrüglichen Instinkt.

Engherzige Menschen haben zwangsläufig auch keinen Raum für innere Größe.

Ach, besser wär's, ihr alten Knaben, ein Rückgrat überhaupt zu haben im Leben und daheim im Laden und nicht bei völkischen Paraden.

Wahre Andacht wohnt im Herzen und nicht in äußerlichen Dingen.

Zinnober kann man abwischen, aber man kann ihm nicht seine Röte nehmen.

Sobald ich den Helm aufhabe, muss ich zu einem gewissen Grad sehr egoistisch sein – und vielleicht auch ein bisschen ein Drecksack. Aber es gibt keinen Grund, warum ich, wenn ich den Helm wieder abziehe, ein egoistischer Arsch sein sollte.

Wer irgend einer Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen.

Nur durch beständigen Schwung wirst Du zum schönen Gefäß.

Im Kampf des Lebens zwar erhältst / Du täglich neue Wunden, / Doch dein Charakter läßt dich stets, / Im Tode selbst, gesunden !

Wer einen Charakter hat, braucht keine Prinzipien.

Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.

Im Leben stehen einem anständigen Charakter so und so viele Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schuft stehen bei gleicher Intelligenz und Tatkraft auf dem gleichen Platz diese Wege auch alle offen. Daneben aber auch noch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen, vorwärts zu kommen, und infolge dieser negativen charakterlichen Auslese findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt.

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