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Heiraten Zitate

82 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Heiraten

  • Die Ehe ist ein Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man allein niemals gehabt hätte.

  • Hast du mich denn zur Welt gebracht, Mutter, damit ich mich als alte Jungfer zur Schöpfung hinausschleiche? Ich wollte mich nicht mit einem ungebildeten Menschen einlassen. Was soll man tun, wenn einem die Ehe von den eigenen Eltern als die scheußlichste Menschenquälerei vorgeführt wurde!

  • Es ist im Grunde ganz gleichgültig, wen du heiratest – die Richtige kriegst du ja doch nicht.

  • Da das Halten wilder Tiere gesetzlich verboten ist und die Haustiere mir kein Vergnügen machen, so bleibe ich lieber unverheiratet.

  • Guter Mut, ist halber Leib, / Hüte dich, und nimm kein Weib.

  • Falsche Liebe fürchtet die Ehe, echte sucht sie.

  • Ach! des Lebens schönste Feier / Endigt auch den Lebensmai, / Mit dem Gürtel, mit dem Schleier / Reißt der schöne Wahn entzwei. / Die Leidenschaft flieht, / Die Liebe muß bleiben; / Die Blume verblüht, / Die Frucht muß treiben.

  • Der Ring macht Ehen, / und Ringe sind's, die eine Kette machen.

  • Die Heirat ist die einzige lebenslängliche Verurteilung. bei der man auf Grund schlechter Führung begnadigt werden kann.

  • Denn es löset die Liebe, das fühl ich, jegliche Bande, / wenn sie die ihrigen knüpft, und nicht das Mädchen allein läßt / Vater und Mutter zurück, wenn sie dem erwähleten Mann folgt, / auch der Jüngling, er weiß nichts mehr von Mutter und Vater.

  • Willst du dein Ideal verlieren, so heirate es.

  • Nur selten wird eine Hochzeit gemacht, / daß dabei nicht eine neue erdacht.

  • Es wird nicht bald eine Hochzeit vollbracht, / So nicht dabei einer zweiten gedacht.

  • Weinende Braut, lachende Frau; / lachende Braut, weinende Frau.

  • Freien, heiraten und bereuen sind wie eine Kurante, ein Menuett und eine Pavana: Der erste Antrag ist heiß und rasch wie eine Kurante und ebenso phantastisch. Die Hochzeit manierlich, sittsam wie ein Menuett, voll altfränkischer Feierlichkeit. Und dann kommt die Reue und fällt mit ihren lahmen Beinen in die Pavana.

  • Sara Sampson, meine Geliebte! Wieviel Seligkeiten liegen in diesen Worten! Sara Sampson. meine Ehegattin! Die Hälfte dieser Seligkeiten ist verschwunden, und die andre Hälfte wird verschwinden.

  • In unserem monogamischen Weltteile heißt heiraten seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.

  • Willst du heiraten, besinn dich fein / Sonst kriegst du Essig für den Wein.

  • Ringlein sehn heut lieblich aus, / morgen werden Fesseln draus.

  • Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses.

  • Es ist besser freien, denn Brunst leiden.

  • Jeder, der heiratet, ist wie der Doge, der sich mit dem adriatischen Meer vermählt. Er weiß nicht, was drin ist, was er heiratet: Schätze, Perlen, Ungetüme, unbekannte Stürme.

  • Wenn ein Mädchen heiratet, tauscht es die Aufmerksamkeiten vieler Männer gegen die Unaufmerksamkeit eines einzigen ein.

  • Die Männer heiraten, weil sie müde sind, die Frauen, weil sie neugierig sind. Beide werden enttäuscht.

  • In der Komödie sehen wir eine Heirat als das letzte Ziel eines durch die Hindernisse mehrerer Akte verschobenen Wunsches, und im Augenblick, da es erreicht ist, fällt der Vorhang, und die momentane Befriedigung klingt bei uns nach. In der Welt ist es anders; da wird hinten immer fortgespielt, und wenn der Vorhang wieder aufgeht, mag man gern nichts weiter davon sehen noch hören.

  • Familienoberhaupt wird man auch ohne Inanspruchnahme des Hauptes.

  • Wenn unsere märkischen Leute sich verheiraten, so reden sie nicht von Leidenschaft und Liebe, sie sagen nur: .,Ich muß doch meine Ordnung haben."

  • Frommer Augen helle Lust / überstrahlt an voller Brust / blitzendes Geschmeide / geh und lieb und leide! / / Merke dir's, du blondes Haar: / Schmerz und Lust Geschwisterpaar, / unzertrennlich beide / geh und lieb und leide!

  • Wenn wir heiraten, übernehmen wir ein versiegeltes Schreiben, dessen Inhalt wir erst erfahren, wenn wir auf hoher See sind.

  • Die meisten glücklichen Ehen werden seufzend geschlossen, die meisten unglücklichen Ehen im Rausche des Entzückens.

  • Ehen schließt der Zufall.

  • Wer ein Weib heiratet, weil er nicht immer keusch bleiben kann, gleich sehr einem Manne, der beschließt, dauernd ein Zugpflaster zu tragen, weil er in seinem Körper einige schlechte Säfte findet.

  • Heiraten, das heißt, Nachtigallen zu Hausvögeln machen.

  • Heiraten ist, als stecke man eine Schlange in seine Tasche.

  • Führt, sternenreine Engelein, / die Braut auf guter Weide, / durch Lieb und Leid, bis klar und rein / der Geist im Lilienkleide / sich scheidet von dem Dornental / und mit uns singt beim Hochzeitsmahl: / "O Stern und Blume, Geist und Kleid / Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit!"

  • Vielleicht heirat' ich's doch noch; da muß aber in Kontrakt hinein, daß ich's umbringen darf.

  • Ihr könnt so ehrlich tun. Man glaubt euch wohl auf's Wort, / ihr Männer! Auf einmal führt euch der Henker fort. / Wenn's was zu naschen gibt, so sind wir all beim Schmause, / doch macht ein Mädgen ernst, da ist kein Mensch zu Hause.

  • Die Musik bei einem Hochzeitszug erinnert mich immer an die Musik von Soldaten, die in den Krieg ziehen.

  • Ich bedaure den Mann, der sich an ein Mädchen hängt. Ich sehe ihn als einen Gefangenen an. Sie sagen ja auch immer, es sei so. Er wird aus seiner Welt in die unsere herüber gezogen, mit der er doch im Grunde nichts Gemeines hat. Er betrügt sich eine Zeitlang, und wehe uns, wenn ihm die Augen aufgehen!

  • Für eine Frau kommt es nicht darauf an, den Erstbesten zu heiraten, sondern den Besten zuerst zu heiraten.

  • Bevor du dich beweibst, / sorg selbst erst, wo du bleibst: / Haus, Weinberg, Feld und Garten. / Dann kannst du Glück erwarten.

  • Ehen werden im Himmel geschlossen, aber daß sie gut geraten, darauf wird dort nicht gesehen.

  • Ob zwei Leute gut getan haben, einander zu heiraten, kann man bei ihrer Silbernen Hochzeit noch nicht wissen.

  • An Hochzeiten und Beerdigungen fällt es schwer, richtige Antworten zu geben.

  • Briganten verlangen Geld oder Leben, Frauen beides.

  • Wenn dem Weisen zu wohl ist, heiratet er.

  • Brautglocken sind der Freundschaft Sterbeglocken.

  • Leider haben überhaupt die Heiraten - verzeihen Sie mir einen lebhafteren Ausdruck - etwas Tölpelhaftes; sie verderben die zartesten Verhältnisse.

  • Was eine junge Braut berührt, verbreitet Wohlgeruch.

  • Die schwerste Aufgabe der Frau besteht darin, dem Manne ihrer Wahl klarzumachen, daß er ernste Absichten hat.

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