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Größe Zitate

128 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Größe

  • Die wahre Größe ist ungezwungen, vertraulich, leutselig. Sie läßt sich nahekommen und mit sich umgehen. Sie verliert nichts, wenn man sie in der Nähe sieht. Je mehr man sie kennenlernt, desto mehr bewundert man sie.

  • Alles Große und Edle ist einfacher Art.

  • Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser kriechen.

  • Gegen große Vorzüge eines andern gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.

  • Ein großes Schiff braucht großes Fahrwasser.

  • Auch ein hunderttausend Fuß hoher Turm ruht auf der Erde.

  • Was ist Größe, Clavigo? Sich in Rang und Ansehn über andere zu erheben? Glaub' es nicht! Wenn dein Herz nicht größer ist als anderer ihres, wenn du nicht im Stande bist, dich gelassen über Verhältnisse hinauszusetzen, die einen gemeinen Menschen ängstigen würden, so bist du mit all deinen Bändern und Sternen, bist mit der Krone selbst nur ein gemeiner Mensch.

  • Für die Maus ist die Katze ein Löwe.

  • Leidenschaft! Trunkenheit! Wahnsinn! Ihr steht so gelassen, so ohne Teilnehmung da, ihr sittlichen Menschen! Scheltet den Trinker, verabscheut den Unsinnigen, geht vorbei wie der Priester und dankt Gott wie der Pharisäer, daß er euch nicht gemacht hat wie einen von diesen. Ich bin mehr als einmal trunken gewesen, meine Leidenschaften waren nie weit vom Wahnsinn und beides reut mich nicht: Denn ich habe in meinem Maße begreifen lernen, wie man alle außerordentlichen Menschen, die etwas...

  • Der Preis der Größe heißt Verantwortung.

  • Vielseitigkeit mag ich nicht recht oder glaube eigentlich nicht recht daran. Was eigentümlich und schön und groß sein soll, das muß einseitig sein.

  • Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.

  • Macht besitzen und nicht ausüben ist wahre Größe.

  • Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.

  • Wenn man einen Riesen sieht, so untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Pygmäen ist.

  • Es ist leicht, in Gemeinschaft zu leben nach den Regeln der anderen. Es ist ebenso leicht, zurückgezogen zu leben nach den eigenen Vorstellungen. Größe aber bezeugt, wer inmitten der Menge freundlich die Unabhängigkeit des Einsamen bewahrt.

  • Das Große geschieht so schlicht wie das Rieseln des Wassers, das Fließen der Luft, das Wachsen des Getreides. Darum ist irgendeine Heldentat unendlich leichter und auch öfter da als ein ganzes Leben von Selbstbezwingung und unscheinbarem Reichtum oder als ein freudiges Sterben.

  • Die Extreme berühren sich.

  • Die Krabbe ist in ihrem Loch ein großer Herr.

  • Damit ein Ereignis Größe habe, muß zweierlei dazukommen: Der große Sinn derer, die es vollbringen, und der große Sinn derer, die es erleben.

  • Im Schatten eines mächtigen Baumes gedeihen keine saftigen Früchte.

  • Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht!

  • Ach, was ist Menschengröße, Menschenruhm!

  • Die Großen schaffen das Große, die Guten das Dauernde.

  • Bei Lebzeiten und ein halb Jahrhundert nach dem Tode für einen großen Geist gehalten werden, ist ein schlechter Beweis, daß man es ist. Durch alle Jahrhunderte aber hindurch dafür gehalten werden, ist ein unwidersprechlicher.

  • Abseits vom Markte und Ruhme begibt sich alles Große.

  • Wer große Körbe flechten kann, flicht auch kleine.

  • Wahrhaft groß sein heißt, / nicht ohne großen Gegenstand sich regen, / doch einen Strohhalm selber groß verfechten, / wenn Ehre auf dem Spiel.

  • Es ist nichts groß, was nicht gut ist.

  • Außerordentliche Menschen, wie Napoleon, treten aus der Moralität heraus. Sie wirken zuletzt wie physische Ursachen, wie Feuer und Wasser.

  • Ein welthistorisches Individuum hat nicht die Nüchternheit, dies oder jenes zu wollen, viel Rücksichten zu nehmen, sondern es gehört ganz rücksichtslos dem einen Zwecke an.

  • Es hat noch keinen großen Geist ohne eine Beimischung von Wahnsinn gegeben.

  • Die Aare kümmern sich nicht um Fliegen.

  • Großen Männern gegenüber, besonders wenn ihnen in ungewöhnlichem Maße kraftvolle Männlichkeit innewohnt, ist die Welt wie ein Weib. Sie hat für sie nicht nur Bewunderung, sondern Liebe; denn eben jene Stärke bezaubert sie.

  • Was war es denn, was Napoleon zu all seinen ungeheuren Unternehmungen antrieb? Frankreich, die Welt zu beglücken? Daran hat er wohl nie so eigentlich gedacht. Nachruhm? Er hat wohl nicht fest genug an die Unsterblichkeit der Seele geglaubt, als daß die Unsterblichkeit des Namens ein so gewaltiges Motiv für ihn sein konnte. Was also denn? Das Bedürfnis seines unablässig bewegten Geistes nach immer neuen, nach immer stärkeren Reizmitteln. Es fehlte ihm die Fähigkeit, zu genießen, darum...

  • Kleine Geister handeln, große wirken.

  • Möge deine Seele sich erweitern und die Gewißheit des großen Gefühls über dich kommen, daß außerordentliche Menschen eben auch darin außerordentliche Menschen sind, weil ihre Pflichten von den Pflichten des gemeinen Menschen abgehen; daß der, dessen Werk es ist, ein großes Ganzes zu übersehen, zu regieren, zu erhalten, sich keinen Vorwurf zu machen braucht, geringe Verhältnisse vernachlässigt, Kleinigkeiten dem Wohl des Ganzen aufgeopfert zu haben.

  • Alles Menschenwerk, so es die gewöhnlichen Grenzen an Größe oder Vollendung überschreitet, hat etwas Erschreckendes an sich, und man muß lange dabei verweilen, ehe man es mit Ruhe und Trost genießen kann.

  • Was ist groß am Menschen? Nicht, daß er mit seinen Flotten die Meere erfüllt und am Gestade des roten Meeres seine Feldzeichen aufpflanzt, nicht, daß er auf der Suche nach Unbekanntem auf dem Ozean umherirrt, weil er auf dem Festland nicht genug Unrecht tun kann - sondern groß ist die klare Beurteilung alles dessen und die Überwindung der eigenen Fehler.

  • Groß willst du und auch artig sein? / Marull, was artig ist, ist klein.

  • Groß möchtest du sein. / Bist ohne Ehrgeiz nicht, doch fehlt die Bosheit, / die ihn begleiten muß.

  • Alles Unbekannte gilt für groß.

  • Zu einem großen Mann gehört beides: Kleinigkeiten als Kleinigkeiten und wichtige Dinge als wichtige Dinge behandeln.

  • Ein bedeutendes Individuum weiß uns immer für sich einzunehmen, und wenn wir seine Vorzüge anerkennen, so lassen wir das, was wir an ihm problematisch finden, auf sich beruhen.

  • Einen wirklich großen Mann erkennt man an drei Dingen: Großzügigkeit im Entwurf, Menschlichkeit in der Ausführung und Mäßigkeit beim Erfolg.

  • Man mißt die Türme nach ihren Schatten und die großen Männer nach ihren Neidern.

  • Große Männer schaffen ihre Zeiten nicht, aber sie werden auch nicht von ihnen geschaffen.

  • Gelegenheit macht nicht Diebe allein; sie macht auch große Männer.

  • Der Kult des Kolossalen bedeutet den Kniefall vor dem bloß "Großen" als hinreichenden Ausweis des Besseren und Wertvolleren, die Verachtung des äußerlich Kleinen aber innerlich Großen, dem Kult der Macht und der Einheit, die Bevorzugung des Superlativistischen in allen Bereichen des Kulturlebens, ja sogar im sprachlichen Ausdruck. Erst seit Napoleon beginnt das Beiwort "groß" verräterisch in Ausdrücken wie "Große Armee", "Großherzöge", "Großer Generalstab", "Großmächte"...

  • Das Menschengeschlecht erkennt seine Propheten nicht und tötet sie, doch es liebt seine Märtyrer.

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