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Tod Zitate

125 Zitate, Sprüche & Aphorismen über Tod

  • Niemand kennt den Tod, und niemand weiß, ob er für den Menschen nicht das allergrößte Glück ist.

  • Gestern noch auf stolzen Rossen, / Heute durch die Brust geschossen, / Morgen in das kühle Grab!

  • Im Kuriosen-Kabinett des Lebens ist ausgerechnet der Tod der einzige, der einfach nicht ausstirbt.

  • Der Tod ist die Gebärde der schweigenden Verachtung für das Leben.

  • Alles entsteht und vergeht nach dem Gesetz, doch über des Menschen / Leben, dem köstlichen Schatz, herrschet ein schwankendes Los. / Nicht dem blühenden nickt der willig scheidende Vater, / seinem trefflichen Sohn, freundlich vom Rande der Gruft, / nicht der Jüngere schließt dem Älteren für immer das Auge, / das sich willig gesenkt, kräftig dem Schwächeren zu.

  • Den Tod fürchten, Ihr Männer, ist nichts anderes, als sich weise dünken und es doch nicht sein; denn es heißt, sich ein Wissen einzubilden, das man nicht hat.

  • Rasch tritt der Tod den Menschen an. / Es ist ihm keine Frist gegeben.

  • Der Tod kommt bald und sicher, / Hält stets sich in der Näh'. / Er ist ein fürchterlicher / Tröster im Erdenweh.

  • Der Rest ist Schweigen.

  • Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer!

  • Der Alte hat den Tod vor Augen, der Junge hinter dem Rücken.

  • Wenn das Haus fertig ist, kommt der Tod.

  • Im Upanischad des Veda wird die natürliche Lebensdauer auf 100 Jahre angegeben. Ich glaube mit Recht, weil ich bemerkt habe, daß nur die. welche das 90. Jahr überschritten haben, der Euthanasie teilhaft werden, d. h. ohne alle Krankheit, auch ohne Apoplexie, ohne Zuckung, ohne Röcheln, ja bisweilen ohne zu erblassen, meistens sitzend, und zwar nach dem Essen, sterben oder vielmehr gar nicht sterben, sondern nur zu leben aufhören. In jedem früheren Alter stirbt man bloß an Krankheiten,...

  • Bereite Dich auf den Tod vor. Das will sagen: Bereite Dich auf die Freiheit vor!

  • Der Tod ist Ruhe von Mühe und Elend.

  • Ich weiß nicht, wohin ich gehe, aber ich gehe nicht ohne Hoffnung.

  • Des Todes rührendes Bild steht nicht als Schrecken dem Weisen und nicht als Ende dem Frommen. / Jenen drängt es ins Leben zurück und lehret ihn handeln; / diesem stärkt es zu künftigem Heil im Trübsal die Hoffnung; / beiden wird zum Leben der Tod.

  • Das Leben ist eine Krankheit, von der wir uns alle 16 Stunden durch den Schlaf erholen. Der Schlaf ist das Linderungsmittel, der Tod das Heilmittel.

  • Stirb denn auch du, lieber Freund! Warum wehklagest du also? / Starb ja doch auch Patroklus, der sehr viel besser als du war.

  • Das Bewußtsein unserer Sterblichkeit ist ein köstliches Geschenk, nicht die Sterblichkeit allein, die wir mit den Molchen teilen, sondern unser Bewußtsein davon. Das macht unser Dasein erst menschlich.

  • Der Mensch erfährt, er sei auch, wer er mag, / ein letztes Glück und einen letzten Tag.

  • Sieh, die Sonne sinkt! / Eh sie sinkt, eh mich Greisen / ergreift im Moore Nebelduft, / entzahnte Kiefer schnattern / und das schlotternde Gebein, / Trunken vom letzten Strahl / reiß mich, ein Feuermeer / mir im schäumenden Aug, / mich geblendeten Taumelnden / in der Hölle nächtliches Tor.

  • Besser schnell gestorben als langsam verdorben.

  • Wer sterben gelernt hat, hört auf, ein Knecht zu sein.

  • Ein braves Pferd stirbt in den Sielen.

  • Die Seele scheidet friedlich nun zum Himmel, / da ich den Freunden Frieden gab auf Erden.

  • Gält es, jetzt zu sterben, / jetzt wär' mir's höchste Wonne; denn ich fürchte, / so volles Maß der Freude füllt mein Herz, / daß nie ein andres Glück mir, diesem gleich, / im Schoß der Zukunft harrt.

  • Auf den Tod sinnen heißt auf Freiheit sinnen.

  • Der Tod versetzt uns wieder in den Zustand der Ruhe, in dem wir uns befanden, ehe wir geboren wurden. Bedauert jemand die Gestorbenen, so muß er auch die Ungeborenen bedauern.

  • Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, / er mäht das Korn, wenns Gott gebot. / Schon wetzt er die Sense, / daß schneidend sie glänze; / bald wird er dich schneiden, / du mußt es nur leiden, / mußt in den Erntekranz hinein. / Hüte dich, schönes Blümelein!

  • Wem irgend noch von mir ein Ärgernis geblieben, / dem sei der Spruch ans Herz wie mir an Sarg geschrieben: / Oft ist ein guter Tod der beste Lebenslauf.

  • Der Tod ist eine Selbstbesiegung, die, wie alle Selbstüberwindung, eine neue leichtere Existenz verschafft.

  • Du bist Gott einen Tod schuldig.

  • Nicht nur einen Tod gibt es. Der uns dahinrafft, ist nur der letzte.

  • Was Fliegen sind / den müßigen Knaben, das sind wir den Göttern. / Sie töten uns zum Spaß.

  • Das Leben ist ein Irrlicht, ein Windstoß der Tod.

  • Nicht den Tod eracht ich als das Schrecklichste, / nein, wenn man, selbst ihn suchend, / ihn nicht finden kann.

  • Nur ein heulender Sünder konnte den Tod ein Gerippe schelten. Es ist ein holder, niedlicher Knabe, blühend, wie sie den Liebesgott malen, aber so tükkisch nicht - ein stiller, dienstbarer Genius, der der erschöpften Pilgerin Seele den Arm bietet über den Graben der Zeit, das Feenschloß der ewigen Herrlichkeit aufschließt, freundlich nickt und verschwindet.

  • Nicht entgehet dem Tode, wer der Geburt nicht entgangen ist.

  • Es ist ungewiß, wo uns der Tod erwartet. Erwarten wir ihn überall!

  • Richte dein Streben dahin, daß der Name des Todes seinen Schrecken für dich verliert. Mach ihn dir durch häufiges Nachdenken vertraut, damit du, wenn es die Umstände fordern, ihm sogar entgegengehen kannst.

  • Ein mächtiger Vermittler ist der Tod. / Da löschen alle Zornesflammen aus, / der Haß versöhnt sich, und das schöne Mitleid / neigt sich, ein weinend Schwesterbild, mit sanft / anschmiegender Umarmung auf die Urne.

  • Jedem steht sein Tag bevor.

  • Wer vor dem Tod flieht, läuft ihm nach.

  • Die Gewißheit des Todes wird durch die Ungewißheit seines Eintretens gemildert.

  • Laßt uns guten Muts sein in bezug auf den Tod, da das kein Übel für uns sein kann, was das natürliche Gesetz der Götter, die über das Wohl der Menschen walten, zu unserm Besten so eingesetzt hat.

  • Der Tod ist ein Teil der Steuern.

  • Der Tod, welcher der Hinfälligkeit zuvorkommt, kommt zur besseren Zeit, als der, welcher ihr ein Ende setzt.

  • Der Tod ist unter allem, was man für übel hält, das einzige, das, wenn es gekommen ist, nicht schmerzt, und nur betrübt, solange es nicht da ist.

  • Da kein Mensch wirklich besitzt, was er verläßt, was kommt darauf an, frühzeitig zu verlassen?

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