Es gibt keine Dummheit, die nicht von einem Menschen bedient wird.
Es gibt keine Dummheit, die nicht von einem Menschen bedient wird.
Es gibt Menschen, die sich lange Zeiten nur in Meditationen versenken. Dann gibt es Menschen, die unentwegt Gebete oder Mantras murmeln. Auch gibt es Menschen, die stundenlang die Kirchen und die Tempel füllen. Doch gibt es auch noch Menschen, die einfach da sind, wenn der Nächste sie so dringend braucht. Vielleicht sind diese Menschen dem Himmel in so mancher Stunde näher.
Es gibt zahllose Beispiele, wo uns das nicht Angenehme als wichtigstes Gegenmittel oder auch als Seelenarznei angezeigt ist. Oft kommt es uns als Böses vor, aber das Böse ist oftmals die Grundlage, damit sich das Gute darauf frei und stark entwickeln kann.
Es ist günstig, den Mund erst dann zu öffnen, wenn das Gehirn bereits die richtigen Worte gefunden hat, das Herz sie abgesegnet hat, und Lippen und Zunge sich nicht gerade im Mittagsschlaf befinden.
Es ist schon ein gewisser mentaler Fortschritt, wenn man zunächst einmal fühlt, dass man noch lange nichts versteht.
Es sind Worte! Es sind Paragraphen, es ist Papier… es ist eben nicht die Lebenswirklichkeit.
Fasst man die Welt in zehn groben Oberbegriffen zusammen, kann man sich über ihr Wesen schlüssig, global, kulturübergreifend schnell verständigen: Leben, Sex, Geld, Macht, Konsum, Krieg, Sehnsucht, Frieden, Tod, Gott.
Fast alle Menschen legen sich heutzutage zum Sterben auch ein Krankheitsalibi zusätzlich parat. Dann braucht man seinen Abgang wenigstens nicht noch zu begründen.
Feinde, die man nicht mag, sind einfacher zu handhaben als Feinde, die man einfach lieben muss.
Flieh die Redseligen, denn sie erkennen zumeist nicht das Maß ihrer eigenen geschwätzigen Unerträglichkeit.
Flieh die Stillen vor allem dann, wenn sie nicht wissend schweigen, sondern schlichtweg tatsächlich nichts zu sagen haben.
Flieht man erfolgreich vor seinen Feinden, ist man zwar die Feinde los, nicht aber den Virus der Feindschaft.
Flüche sind sehr weise und human überall dort, wo die Alternative Schläge sind.
Forderungen sind neue Ziele in die Zukunft!
Frauen gehören zu der seltenen Art von Lebewesen, in deren Alltags-Zusammenhängen es sich völlig erübrigt, eine WARUM-Frage zu stellen.
Frauen lieben es, mit einer Antwort auf die noch nicht gestellte Frage einer Freundin zu reagieren.
Frauen tiefgründig verstehen zu wollen, bedeutet, sich in den Mysterien der Chaostheorie sicher und heimisch zu fühlen.
Frauen, die ihre eigene unerhörte Attraktivität vollkommen herunter spielen, unterstreichen sie oftmals damit auf geradezu laszive Weise.
Freiheit hat mit der inneren Haltung zu sich selbst und den Dingen, dem Leben zu tun.
Freiheit hat vor allem mit Liebe und Bewusstsein zu tun.
Freiheit ist für mich nicht ein Freiwerden von Verpflichtungen aller Art oder nur ein nur ein Freiwerden von den Meinungen anderer. Für mich bedeutet es ein Freiwerden für etwas, das ich dann selbst frei bestimme.
Freiheit und Beliebigkeit, ist ebenso zu unterscheiden wie Freiheit und Willkür.
Freudigen Erwartungen stehen unvermeidliche Ent-Täuschungen nur dann gegenüber, wenn man sich in sehr überzeugender Weise in der eigenen Erwartung täuschte.
Freunde sind oft Feinde im Nahkampf-Tarnanzug.
Früh oder spät, nah oder fern, langsam oder schnell verschieben sich räumlich und zeitlich durch die Faktoren Freude oder Angst.
Früher wurde die Welt mit Feuer und Schwert erobert. / Heute erobert man sie am schnellsten mit Warentermingeschäften. / Die Chance zum Siegen und Verlieren ist so ziemlich gleich geblieben.
Frühzeitig angelegten, nicht unerheblichen Vorrat an Ärger und Wut sollte man dann erst geballt herauslassen, wenn man dabei weder die Figur des Helden noch die des Schwachkopfes anvisiert, sondern lediglich die eigene Authentizität.
Fühlst du dich tatsächlich frei, hast du vermutlich nicht die Determination deiner Dreidimensionalität gründlich bedacht.
Führt heftiges Flirten zu magischen Kurzschlüssen, sollte man wissen, wo die Stromverbindung zum Verstand wieder zu finden ist.
Für die Ewigkeit ist der Umstand der Zeit eine ständig erneuerbare Ressource.
Für die übersättigten Gourmets der reichen Welt könnte das Knabbern an einem antiken Keks unter Umständen der letzte Kick für die verwöhnten Geschmacksknospen sein.
Für einen verstellten Blick braucht man kein Augenleiden.
Gedanken, die erfolgreich zensiert werden und nicht überleben, sind das Papier nicht wert, auf das sie aufgezeichnet wurden.
Gedanken, die man noch nicht so richtig erklären kann, sind meist noch in den Gefühlen verklemmt.
Gedankenlosigkeit ist eine schlimme Erkrankung, die leider nicht blutet!
Geh durch die lebendige Nacht, die man Leben nennt und dennoch nur ein tiefer Schlaf deiner eigenen Wirklichkeit ist.
Geht der Chef mit einem auffallenden Mangel an Mimik durch die Flure, braucht man keine psychologische Hochbegabung um schnell zu ahnen, dass man sich am besten unsichtbar macht.
Geld liebt lebendige Abläufe, will zirkulieren wie Wasser – und zerrinnt entsprechend schnell zwischen ausgabewilligen Fingern… dahin, dahin!
Geld-haben ist doch wohl keine Kunst! Aber wenig Geld haben und es ernsthaft und authentisch als viel zu betrachten, ist einzig die Königsdisziplin!
Genies unterscheiden sich von Begabten durch den Grad und die Art ihrer Exzentrik.
Gentechniker und -Ingenieure sollten sich vor weiteren Experimenten am Erbgut des Menschen formaljuristisch auch schon einmal über das Copyright der göttlichen Schöpfungskreation aufklären lassen.
Gerechtigkeit braucht für die eigene Legitimation zwingend das Unrecht, das es zugleich bekämpft.
Gerüchte im politischen Betrieb sind wie Explosionsgeschosse, die die Kraft haben, selbst die Fragmente ihrer eigenen Detonation nochmals nach zu zünden.
Gesunder Menschenverstand tut manchmal gut daran, unsichtbare Barrieren gegen zu viel Nachdenken zu errichten.
Gewalt ist keine Lösung in Konflikten, sondern zeigt in Fällen von Kriegen nur die blutige Ohnmacht des einen auf die mörderische Attacke des anderen.
Glaubt Gott an sich selbst und betet sich an?
Gleichgültigkeit und Gleichmütigkeit unterscheiden sich durch die charakterliche Veranlagung.
Gleiten schöne Ereignisse wie um die Zeit herum, hat sich eine besondere Glückskonstellation in den Raum gestellt
Glück muss man nirgends suchen, weil es zu dem strebt, zu dem es selbst unbedingt hin will.