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Karl Heinrich Waggerl

österreichischer Schriftsteller (1897 - 1973)

33 Zitate, Sprüche & Aphorismen

  • Das Genie entdeckt die Frage, das Talent beantwortet sie.

  • Das Böse, das wir tun, wird uns Gott vielleicht verzeihen. Aber unverzeihlich bleibt das Gute, das wir nicht getan haben.

  • Gutmütigkeit hat ihre Grenzen. Das unterscheidet sie von der Güte.

  • Das Vorurteil ist die hochnäsige Empfangsdame im Vorzimmer der Vernunft.

  • Kleine Geister handeln, große wirken.

  • Muße ist das Kunststück, sich selbst ein angenehmer Gesellschafter zu sein.

  • Wenn Gott zu dir kommen will, verläßt er dich.

  • Ein guter Einfall ist wie ein Hahn am Morgen. Gleich krähen andere Hähne mit.

  • In der heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür und steht allein unter dem Himmel, nur um zu spüren, wie still es ist, wie alles den Atem anhält, um auf das Wunder zu warten.

  • Im Munde gewisser Leute reizen die eigenen Ansichten zum Widerspruch.

  • Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, daß die Törichten immer wieder dieselben Fehler machen, die Gescheiten immer wieder neue.

  • Was glänzt, hat kein eigenes Licht.

  • Ein vollkommen guter Mensch wäre für nichts zu gebrauchen.

  • Mit dem Wind, den man selber macht, lassen sich die Segel nicht füllen.

  • Man irrt so hartnäckig, weil man selten gänzlich irrt.

  • Den Wert eines Menschen erkennt man zuverlässig daran, was er mit seiner Freizeit anfängt.

  • Ideale sind wie Sterne: Wenn ihr Glanz uns erreicht, gibt es sie vielleicht gar nicht mehr.

  • Ein Fremdwort ist wie ein unscharfes Foto.

  • Wir meinen, die Natur beherrschen zu können, aber wahrscheinlich hat sie sich nur an uns gewöhnt.

  • Immer mit der Nase anstoßen heißt auch, einen Weg finden.

  • Dichtung ist wie jedes Kunstwerk dem lebenden Organismus ähnlich. Das einzelne Wort trägt den Formwillen des Ganzen in sich, so wie jede Zelle um den Plan des Ganzen weiß.

  • Jeder Abschied ist ein Abschied für immer. So sehr ist alles dem Wechsel unterworfen.

  • Argumente fruchten gewöhnlich darum so wenig, weil nicht zu beweisen ist, dass etwas wahr sei, sondern dass jemand irre.Argumente fruchten gewöhnlich darum so wenig, weil nicht zu beweisen ist, dass etwas wahr sei, sondern dass jemand irre.

  • Heutzutage hat keiner genug, weil jeder zu viel hat.

  • Mit einem Weibe, das man begehrt, kann man sich nicht eher befreunden, als man es besitzt.

  • Es erfordert zuweilen mehr Mut, den Gegner zu fliehen, als ihn anzugreifen.

  • Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie.

  • Die Abergläubischen, ein geheimer Orden.

  • Alle Klugheit und Berechnung wird an der Einmaligkeit jedes Geschehnisses zuschanden.

  • Wenn der Glaube stark ist, kann er Berge versetzen. Aber ist er auch noch blind, dann begräbt er das Beste darunter.

  • Es erfordert zuweilen mehr Mut, den Gegner zu fliehen, als ihn anzugreifen.

  • Es ist mit Büchern nicht anders als mit Menschen, denen man unterwegs im Leben begegnet. Die meisten streift man nur, kaum beteiligt, mit einem Blick. Andere beschäftigen einen für eine flüchtige Weile wie jemand, mit dem man auf einer Bank ins Gespräch kam. Man hört seine Geschichte, teilnehmend oder angewidert, erheitert oder bestürzt, aber immerhin um eine Erfahrung reicher. Nur sehr wenige werden einem zu echten Freunden, und nicht die Auffälligsten in der Regel. Aber aus ihnen...

  • Von einigen weiß ich, dass sie ihren unwandelbaren Charakter nur wahren, um andere damit zu ärgern.

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